Beiträge von danaconda

    Vielen Dank für Euere Anregungen, flying paws und acidsmile! Ich werde es Euch wissen lassen, wasfür einen / wasfür zwei Hund(e) wir uns letztendlich anschaffen. Zumindest dabei hoffe ich es sehr eine glückliche Wahl treffen zu können, wenn bei mir schon beruflich alles unglücklich verläuft gerade.

    Bis bald + liebe Grüße !

    "Zum Glück ist es genetisch sehr gut möglich das in Bahnen zu lenken und die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man bekommt was man möchte, wenn man denn nach der richtigen Rasse sucht. Allerdings sollte man sich dann eben innerhalb der Rassen umschauen, die auch dafür seit langer Zeit selektiert wurden...

    Viele Grüße
    Corinna"

    Liebe Corinna,

    hättest Du denn auch eine mehr oder weniger konkrete Idee, innerhalb welcher Rassen ich mich am besten umschauen sollte? Die Vorschläge die mir bis heute gemacht wurden, sind: Hütehunde, Herdenschutzhunde, Hirtenhunde. Konkreter: die Maremmen-Abruzzen sollen sehr passend sein, allerdings unterstellt man sogar denen, sich an den Pinguinen vergriffen zu haben die sie beschützen sollten (soweit ich es weiß, gibt es keine konkreten Beweise dafür, nur Unterstellungen). Zuerst sollen sie die Pinguine als ihre eigene, zu beschützende Familie betrachtet haben und die Füchse die deren Bestand stark dezimierten, fern gehalten haben. Angeblich aber nur am Anfang. Ich bin verwirrt nach wie vor und wenn es so weiter geht, beschaffe ich mir niemals Hunde, obwohl ich mir Hunde unbedingt wünsche.

    Viele Grüße,

    Diana

    Hallo Kanilu / Barbara,

    zuerst entschuldige bitte für die sehr späte Antwort, ich musste kurzfristig dienstlich weg, wegen eines Notfalls in meiner Firma. Jetzt bin ich wieder da und erreichbar. Ich danke Dir sehr für Deine Antwort, genau diese hatte ich befürchtet....Es wird schwer, Hunde und wilde Tiere miteinander zu vereinbaren. Zudem besteht mein Mann darauf, dass wir uns Hunde anschaffen die unser Grundstück bewachen, was natürlich nur gehen wird, wenn wir diese auf dem ganzen Grundstück frei laufen lassen. Es wäre natürlich ein Traum, Hunde zu haben die mit allen bereits bei uns wohnenden Tieren auskommen, wobei diese nur Fremde verjagen sollen. Und Du hast recht, die Hunderasse heißt noch nichts, denn es kann sein dass wir ausgerechnet auf Exemplare stoßen, die Ausnahme zur Regel sind. Also bleiben wir vorerst noch "hundefrei", leider, zumindest bis ich irgendwie beim Anklicken der Beschreibung gewisser Hunde auf einer Webseite, bei irgendeinem lese dass er vorher eine Eichhörnchenpflegestation oder ein Pflegeheim für Igel, bewachen musste (ich schaue mir so oft sich die Gelegenheit ergibt zu vermittelnde Hunde diverser Tierheime, bzw. Tierschutzorganisationen an, aber leider steht unter den Details nur ob dieser gut mit Katzen auskommt, andere Tiere werden kaum erwähnt. Ist ja auch verständlich, wer hat denn sonst so außergewöhnliche Tierchen auf seinem Grundstück?!). Sollte ich irgendwann mal fündig werden, gebe ich das natürlich auch bekannt! Bis dahin,

    LG,
    danaconda

    Hallo zusammen,

    ich kann JeanneChristal gut verstehen, denn ehrlich gesagt, das ist auch meine größte Sorge, dass meine künftigen Hunde zuviel Jagdtrieb an den Tag legen werden! Ich habe nämlich noch keine Hunde, wie Ihr es meiner Vorstellung von soeben entnehmen könnt (ich habe mich gerade erst im Forum registriert, bin also neu hier). Nach langer Zeit der "Enthaltsamkeit", möchte ich unbedingt 2 Hunde adoptieren. Möglichst aus dem Tierheim. Mir wären die Rasse, das Alter und das Geschlecht egal, Hauptsache ich habe etwas Gutes getan, sowohl für die Tiere selbst, als auch für meine Familie. Aber leider ist das nicht so einfach, denn: wir haben lange in der Stadt gelebt, wo wir keine Haustiere halten durften. Vor Kurzem sind wir aufs Land gezogen und nun bestimmen wir selbst ob wir Tiere halten sollten oder nicht. Zumindest dachte ich das....

    Das Grundstück was wir erworben haben, war ziemlich verwildert, ein Fleckchen Erde wo sich noch Hase und Igel "Gute Nacht" sagten. Ich brauche es Euch nicht zu erzählen welche Schuldgefühle wir hatten, diese kleine Welt wo alles für die wilden Tierchen perfekt zu sein schien, auch wenn nur teilweise, zu zerstören. Diverse Vogelarten nisteten dort, Eichhörnchen spielten sorgenfrei auf der Wiese, Igel hatten deren "Unterkünfte" hinter dem Gehölz.....kleine Spitzmäuse liefen uns über den Weg und, und, und.....Wir hatten uns also entschieden, nur das Nötigste zu verändern, die Bäume haben wir natürlich stehen gelassen bis auf einen einzigen der schon zu kippen drohte, weil er von irgendetwas befallen war. Die Tiere waren anfangs ziemlich verwirrt, bis wir es denen zu verstehen gegeben haben dass wir es nicht vorhaben, ihnen deren Lebensraum wegzunehmen und dass wir vielmehr eine friedliche Koexistenz anstreben. Wir fingen an, Eichhörnchen-, Igel- und Vogelfutter rauszulegen, um es den Tieren zu übermitteln dass sie weiterhin erwünscht sind. Vor allem Trinkwasser war im vergangenen Frühling bei den hohen Temperaturen ein Problem, also haben wir dafür gesorgt, dass alle durstigen Tiere ausreichend davon bekommen. Da inzwischen auch ein paar sehr scheue Katzen aufgetaucht sind (verwilderte, ohne Herrchen, vermutlich im Wald aufgewachsen oder solche die vom Herrchen ganz oder vorübergehend verlassen wurden, da viele nur Wochenendhäuser in diesem Gebiet beziehen und nur ab und zu vorbeikommen), haben wir es uns angewöhnt, auch die hungernden Katzen mit Futter und Katzenmilch zu unterstützen.

    Seither haben wir dort das Paradies auf Erden: sobald sich die ersten Sonnenstrahlen über dem Grundstück verbreiten, sieht man den letzten Igel müde in Richtung Schlafplatz taumeln und gleichzeitig tauchen Bunt- und Grünspecht, Kernbeißer und Stieglitz, Dohle und Kleiber, Gimpel und Heckenbraunelle auf! Eichhörnchen spielen unter den Bäumen, bunte Schmetterlinge und Hummel landen auf den Wiesenblumen, idyllischer geht es kaum noch. Und das Gefühl, von den "Ureinwohnern" dieses Gartens Eden akzeptiert zu werden, macht uns auch stolz, da wir das Gefühl haben, etwas richtig gemacht zu haben: die Tiere kennen uns, haben keine Angst vor uns und leben weiterhin dort wo sie auch vorher gelebt haben!

    Entschuldigt dass ich so ausführlich wurde, aber erst jetzt könnt Ihr es vermutlich nachvollziehen, warum ich diese Idylle nicht zerstören möchte: trotz meiner Hundeliebe, oder sagen wir mal so, zusätzlich dazu, habe ich meinen Respekt Tieren gegenüber entdeckt, deren Existenz, deren Bedürfnisse für mich noch vor nicht allzu langer Zeit völlig unbekanntes Gebiet waren. Versteht mich bitte nicht falsch: ich versuche die wilden Tiere keinesfalls zu zähmen! Soweit werde ich auch niemals gehen, diese zu Kuscheltieren machen zu wollen, ich möchte lediglich dass sie in uns nicht die zerstörerischen Eindringlinge sehen, sondern einfach nur ihre "Mitbewohner", ihre Nachbaren, und dass sie sich mit uns genauso vertragen, wie sie sich unter einander alle vertragen seit etlichen Jahren des Zusammenlebens auf diesem Grundstück (das Grundstück war jahrelang nicht bewohnt).

    Nun kommen wir zu meiner Frage: kann mir irgendjemand sagen, ob es für mich/meine Familie machbar wäre, uns Hunde anzuschaffen, ohne die Vertrauensbasis zwischen den wilden Tierchen und uns, zerstören zu müssen? Wasfür Hunde eignen sich dafür? Müssen es unbedingt Welpen sein, wie mir jemand der sich angeblich mit Hunden auskennt, sagte (damit sie vom Klein auf so erzogen werden können, dass sie alle Tiere die sich auf dem Grundstück bewegen, als "Familienmitglieder" ansehen und nicht angreifen)? Oder gibt es eine gewisse Hunderasse, die von Natur aus sehr wenig Jagdtrieb besitzt, der es also nicht besonders schwer fällt anderen Tierchen nicht hinterher zu jagen, selbst wenn der Hund nicht schon als Welpe zu uns kommt? Was ist mit Herdenschutzhunden? Ich habe mal gelesen, solche wurden auch mal zur Bewachung einer Kolonie von Zwerpinguinen eingesetzt, wobei die Hunde die Pinguine als zu beschützende Familienmitglieder angesehen haben, anstatt diese aufzuscheuchen und zu jagen? Ich bedanke mich im Voraus für Euere Antworten!!