Beiträge von JeanneChristal

    Zitat

    Wilkommen im Club! Mir wurde das hier

    empfohlen. Werde es mir bei Gelegenheit besorgen und durchlesen. Amys Jagdtrieb ist in der Regel zwar kontrollierbar. Aber hat sie wirklich Hunger (gegen Abend) bekomm ich sie nur mit Hilfe von Leckerli und Superwort (damit sie rafft, da gibts was umsonst) daovn ab. Ich will jetzt versuchen Möglichkeiten zu finden dass irgendwie auch anders hinzubekommen. Aber bis dahin, wenn deine auch so verfressen ist wie meine, wäre die Konditionierung auf ein bestimmtes Wort oder die Pfeife doch eine Möglichkeit. Da finden sich hier sicher reichlich Beiträge (ich habs selbst aus dem Internet) wie du das aufbaust. Ist garnicht so schwer. Viel Spass noch mit deiner griechischen Göttin. ;-)


    Wir haben ja ein Superwort (bei uns auch Zauberwort genannt). Sie reagiert auch - auch auf die Pfeiffe. Nur nicht, wenn sie voll im Trieb ist. Dann sind wir völlig ausgeblendet..... :sad2:

    was passiert denn in freier Wildbahn? Frei laufende Hunde können jederzeit ein Tier jagen, fangen, fressen... Das ist doch genau das, wozu ein Jagdhund Jagdhund ist.
    Es ist ja nicht so, dass ich sie auffordere, hinter der Amsel herzujagen. Aber ich lasse ihr dennoch die Freiheit, in "ihrem" Revier, die natürliche Nahrungskette ausprobieren zu können. Ich geh also nicht in den Zoofachhandel und kaufe ein Kaninchen, gehe danach auch nicht damit in den Garten und lasse auch nicht beide gleichzeitig laufen mit dem Kommando: "Der Stärkere soll gewinnen!"

    Und wenn Du sagst, Du findest es nicht gut: hast du einen Tipp, wie ich es ihr abgewöhnen soll? vor allem, wenn sie nicht an der Leine ist? Ich fände es nämlich nicht so toll, wenn sie im eigenen Garten auch nur noch an der Leine bleiben muss...

    flying-paws: Ja genau. Ich möchte, dass sie das Jagen abbricht, wenn ich sage, dass jetzt schluss ist. Wir lassen sie im Garten jagen - dort darf sie vögel, katzen, kaninchen (wenn sich mal wieder eins zu uns verirrt) jagen und wir versuchen sie mit Frisbee und Reizangel auszutoben.
    Wenn ich dann jemandem erzähle (der vermeintlich Ahnung von Hunden hat), dass sie im Jagdtrieb nicht mehr auf uns reagiert oder dass sie auch nach Hummeln, Fliegen, Bienen, Wespen, Hornissen schnappt, kommt ganz oft die Antwort: "Das würde ich schleunigst unterbinden" - das Problem ist: WIE???? Alles was mir dazu eingefallen ist, ist in dem Sinne eine Bestrafung, nämlich dass wir einfach rein gehen und das Spielen ein Ende hat.

    Tucker: Danke für den Tip - ich schau mir das gleich mal genauer an!

    nicht falsch verstehen - ich möchte ihr nicht das Jagen abgewöhnen. Aber es wäre eine große Erleichterung, wenn sie einfach auf mein Rufen reagiert, auch wenn sie Witterung aufgenommen hat. Oder wenn sie im Garten rumtobt (das ist der einzige Ort, ausser dem Hundeplatz, wo das OHNE Leine geht) einfach zu mir kommt, wenn ich es sage und nicht der Amsel weiter hinterher jagd.
    Sie soll natürlich auch ein Jagdhund bleiben. Dass es Arbeit wird, wussten wir vorher. Und zumindest mir ist klar, dass das meiste einfach an uns liegt und an der Art, wie wir mit ihr umgehen.

    Ein Beispiel - aber nicht zum jagen, sondern zum fressen:
    Meine Schwiegermutter lässt sie am Tisch zwischendruch "mitessen" - gibt ihr also von ihrem Teller. Ob das für einen "Straßenhund", der sie früher wohl war, so gut ist? Natürlich nicht. Aber dann darf Schwiegermuttern sich auch nicht beschweren, wenn Rifka bettelt.
    Kommt sie zu mir, während ich esse, dann ignoriere ich sie. Bettelt sie (Pfote aufs Bein legen oder so), dann zeige ich ihr NUR mit meiner Körpersprache, dass sie mir versucht, mein Futter streitig zu machen. Und sollte sie das nicht lassen, werde ich zur "Kampfbestie" ;) - kleiner Scherz. Ich zeige ganz klar, bis wo sie herankommen darf und ab wann ich es belästigend finde. Das mache ich pro Mahlzeit einmal, dann legt sie sich in ihr Bett und bleibt auch dort.

    Wie gesagt, soweit klappt alles super - nur das "voll-in-die-leine-rennen-und-frauchen-hinterherziehen-bis-sie-im-dreck-liegt-und-ich-freie-bahn-habe"....dass möchte ich ändern...

    Mit unserer Hundetrainerin bin ich zufrieden. Vll. reicht die Hundeschule nicht und wir sollten sie mal zu uns nach Hause kommen lassen....

    na, ich sag mal so...in der Hundeschule können wir im moment auch "nur" Basics lernen - da sie keine Kommandos kannte, sind wir froh, dass sie Sitz, Platz und bei Fuss einigermassen hinbekommt.

    Aber die Hundeschule ist ja auch - entgegen vieler Leuts Meinung - nicht dazu da, dass der Hund dahin geht, zurück kommt und alles kann. Dort wird im Grunde uns beigebracht, was wir dem Hund beibrigen können/sollen/müssen und wie wir das am besten erreichen.

    Allerdings bin ich hoffnungslos aufgeschmissen, wenn es in den besagten Jagdtrieb geht. Wir haben das Zauberwort Millionen Mal geübt. Jeden Tag. Wir haben Kommando "Hier" geübt, ein super Ergebnis bei der Reaktion auf ihren Namen erreicht, aber nichts hilft, wenn sie ein Tier fixiert hat.

    Bekommt man DAS aus einem Jagdhund jemals raus?

    Hallo!

    Kurz vor Karneval dieses Jahres haben wir "Familienzuwachs" bekommen. Somit bin ich also seit einigen Monaten nicht nur Rudelführer eines 36jährigen Mannes und einer 9 Tochter, sondern auch noch von einer kleinen Halbstarken.
    Rifka ist geschätzte 2 Jahre alt und kommt aus Griechenland. Neben Ihrerm Status als griechischer Göttin darf man sie auch ruhigen Gewissens ein durchtriebenes Luder nennen - zumindest wenn es ums Jagen geht.
    In ihr stecken 2 Jagdhunde - ein großer Münsterländer und ein Pointer. Ein Freund kommentierte das ungefähr so: "Hunde mit Jagdtrieb sind eindeutig was für Masochisten..."
    Rifka ist wirklich ein sehr "netter" Hund! Sehr respektvoll und vorsichtig im Umgang mit Kindern. Also wir sie das erste Mal im Internet auf der HP des hiesigen Tierheims sahen, waren wir schon fast verliebt. Und als wir sie am nächsten Tag persönlich kennen gelernt haben, waren wir alle hin und weg.
    Sie ist sehr gelehrig und macht auch fast jeden Blödsinn mit. Vor allem wenn unsere Hundetrainerin mal wieder auf die Idee kommt, Vertrauensübungen zu machen und Rifka sich unter einer Tonne verstecken soll.... ;) Sie hat in sehr kurzer Zeit, sehr viel Vertrauen zu uns gewonnen. Wir können ihr auch fast alles beibringen.

    AAAAABER......wenn diese Hundedame mal Witterung aufgenommen hat - sei es Vogel, Hase, Maus, Eichhörnchen, Schulbus..... - dann bekommt man sie nicht mehr zurück. Da wir sie noch nicht sooo lange haben und sie eben diesen Jagdtrieb hat, lassen wir sie nicht von der Leine. Und selbst an der kurzen Leine reagiert sie in diesen Momenten überhaupt nicht auf Rufen oder "Zauberwort".
    Das zweite Problem(chen - im Vergleich zum ersten Problem) haben wir mit dem futtern. Rifka mag alles (ausser Oliven und Rhabarber) und Rifka frisst auch alles. Alles was ihr eine vertrauenswürdige Hand gibt (und mit Futter in der Hand ist für sie JEDER vertrauenswürdig) und alles was so auf der Straße herum liegt....Da muss man wirklich schnell sein.
    Alles Training mit Ablenkung durch Futter aus der Hand usw. hat ihr bisher wenig gefruchtet.

    Hat einer Tipps für mich? :hilfe: Oder womöglich ähnliche Erfahrungen gemacht? :???:

    Freue mich über Anregungen und Übungsvorschläge! :smile: