Zitatdie trainerin meinte auch ich solle es mal mit ignorieren probieren, sam bloss anzusprechen fuer Kommandos und ansonsten ihn nicht wahrnehmen. die meinte, dass ich mit meiner quirligkeit den sam aufdrehe und er eh zu viel aufmeksamkeit bekommt. ignorien koennte das hinterher dackeln verringern. probiert hab ich es noch nicht, muss sagen das faellt mir sehr schwer und ob's sinn macht weiss ich auch nicht wirklich.
hattest du nicht weiter oben gesagt, ihr tut alles, was die Trainer sagen?
und wieso zweifelst du gerade das an?
weil es dir schwer fällt?
Meist ist es so, dass die Besitzer einfach viel zu viel ihren Hund volllabern, der Hund fühlt sich dauerhaft angesprochen und ist in Erwartungshaltung, filtert aber auch oft Kommandos nicht raus, weil einfach nen Worteschwalll auf ihn zu kommt.
Gerade bei Hunden, die dauernd hinter jemandem her kommen, dauernd fordern etc., find ich das Ignorieren nett.
Meine Luna ist auch so ein Hund, wenn man sie anspricht, ist sie in Erwartungshaltung und war anfangs im Haus sehr unruhig, denn es könnte ja sein, dass Frauchen sie gleich wieder beachtet, notfalls wenns im Bad ist, weil sie raus soll.
Hier zuhause ist es wirklich so, dass die Hunde in der Wohnung wenig beachtet werden, denn die Wohnung bedeutet bei uns Ruhe.
Hier wird nicht gespielt oder sonstiges.
Hier darf gekuschelt werden, gefressen, die Hunde bekommen in ihrer Kudde mal was zu Kauen oder nen Kong.
Sonst passiert hier nichts.
Die Hunde werden eigentlich nicht angesprochen, außer ich möchte was von ihnen. Manchmal bekommen sie futter, manchmal mag ich kuscheln oder ähnliches.
So lernt der Hund auch, es passiert nichts und ist unspektakulär, wenn Frauchen gerade nen Handtuch in den Schrank legen geht etc.
Auch draußen wird nicht geredet, außer eben die Kommandos.
Ich will nicht dauernd auf meine Hunde einreden, sondern es soll eine "Seltenheit" sein, etwas besonderes, wo man dann gespannt lauscht, was man mit Frauchen anstellen kann.
Auch beim Gassi gehen weiß dein Hund genau:
- ich ziehe, sie gibt das Kommando "Nein Fuß", ich laufe neben ihr, werde belohnt und renne wieder vor, um auf das Kommando nebens Bein zu gehen und nen Leckerlie zu bekommen ;-)
ist halt nen fester Ablauf
Auch da würde ich anders ran gehen. Ich würde mir keinen festen Weg suchen, sondern umdrehen, wenn der Hund zieht. Ich ziehe immer da hin, wo Hund nicht hin geht, denn ich bestimmt die Spielregeln und wenn der Hund dann auf mich achtet, wird belohnt.
Zum belohnen kann ich nen Wort nutzen, aber sonst doch nicht. Sonst textet man den Hund nur wieder zu.
Auch ein "Nein" kann abstumpfen und für den Hund wertlos werden, wenn er es dauernd hört.
Momentan lernt der Hund nur, er kennt den Weg, also zieht er und da du hinterher kommst, erreicht er sein Ziel.
Für mich liest es sich einfach, als hättet ihr eure Linie noch nicht gefunden und seid einfach so inkonsequent, dass ihr den Hund dadurch irritiert.
Ein Hund braucht meiner Ansicht nach klare Richtlinien, die man mit Liebe und Konsequenz einhalten sollte.