Hallo,
also jetzt erstmals vielen Dank für die vielen Antworten - ich hoffe ich kann auf alles eine Antwort geben.
1. der Hundenapf steht abseits, Hund bekommt morgens von mir sein Futter und Abends von der Tochter. Er muss sich setzen, sie schüttet das Futter in den Napf, sagt ihm "vaersgo" (dänisch für Bitte) und dann verlassen wir den Raum (Eingangsbereich). Er darf in Ruhe essen. Den Futternapf habe ich ihm ab und zu weggenommen, wobei unser Trainer, der im Haus war, meinte das solle man lassen und den Hund in Ruhe fressen lassen. Wenn dann könnte man eher das Gegenteil machen und ihm noch ein bisschen Futter obendrauf geben, während er frisst, damit er lernt, hier geschieht nix schlimmes
2. in dem Moment, als der Vorfall geschah, hatten wir nicht die 100% Aufmerksamkeit beim Hund, d.h. wir haben kurz beide weggeschaut und konnten somit erst reagieren, als der Hund versuchte auf die Tochter los zu gehen. Reagiert haben wir sicher falsch, wir waren leicht geschockt. Ich habe den Hund zurück gezerrt, heftigst nein gesagt und den Hund erstmals raus geschickt, damit unsere Tochter sich beruhigen konnte. War sicher nicht ganz richtig.
3. Ja, der Hund wird schon etwas streng erzogen und "unten" gehalten, wie es erwähnt wurde. Es leuchtet mir ein, dass das wohl ein Fehler ist. Wir dachten das sei der richtige Weg.
Wie geschrieben haben wir Hundeerfahrung, sind beide mit Hunden aufgewachsen, hatten bereits 2 Hunde, die allerdings schon etwas älter waren (ca. 2 J.) als wir sie bekamen - Frodo ist unsere erste Welpe.....
Wir möchten jetzt halt nix verkehrt machen. Der Hund ist freudig, liebt Menschen, ist verspielt und sehr gehorsam. Er ist/war von Anfang an nicht der Draufgänger. Auf dem Hundeplatz, wenn mehr als 1 Hund mit ihm spielt ist er raus aus dem Spiel und hält sich bei mir auf. Als ob er das Ganze nicht überblicken könnte.
Unser 2. Problem mit ihm ist, dass er extrem Menschen anspringt, aus Freude, aber wir kriegen das nicht weg. Das Blöde für uns ist, dass wir so viele verschiedene Tipps und Ratschläge bekommen, dass wir gar nicht mehr wissen, wir wir reagieren sollen.
Sobald Besuch kommt, tickt der Hund aus, springt und hüpft wie ein Blöder. Ein Aus akzeptiert er nicht, auf seinem Platz bleibt er schon mal gar nicht. Die Meisten gehen leider auf sein Gehüpfe ein und streicheln ihn (total falsch, aber manchen Menschen sind leider nicht belehrbar).
Wenn wir draußen sind, und es kommen Menschen vorbei habe ich einen lebenden Hüpfball an der Leine.
Wie bitte bekommt man das weg ?
Lg. Carmen