So weit ich das gelesen habe, ist das eine Orga, die spanische Hunde rettet. Bedenke also bitte, das ein vorheriges Kennenlernen (mit deinem jetzigen Pflegi) i.d.R. nicht möglich ist, da der Hund aus Spanien direkt zu dir kommt.
Ansonsten finde ich ein persönliches Gespräch auch sehr wichtig! Und schreibe dir am besten deine Fragen auf, wie z.B.: Gibt es einen festen TA oder kannst du den TA selbst aussuchen? Musst du vor einem TA Besuch mit der Orga sprechen, oder kannst du selbst entscheiden? Wenn du das Futter bezahlst - kannst du dir die Futtersorte auch frei aussuchen? Wie werden die Kosten übernommen (musst du das Geld vorstrecken und bekommst es dann zurückerstattet oder gehen die Rechnungen direkt an die Orga -> letzteres ist wesentlich besser, sonst kann es sein, das du deinem Geld hinterherläufst)? Wie sieht die Vermittlung aus? Kannst du aktiv bei der Vermittlung mithelfen? Wer entscheidet wohin der Hund vermittelt wird? Wird eine Vorkontrolle bei dir gemacht (machen seriöse Orgas auf jeden Fall!). Gibt's einen Pflegestellenvertrag? Was ist, wenn du den Hund nicht mehr halten kannst (z.B. Unfall, extrem schlimme Krankheit oder du kommst mit dem Hund nicht klar), kann der Hund dann in eine andere Pflegestelle umziehen? Was, wenn du ein paar Stunden Hilfe bei einer Trainerin brauchst? Kann die Orga sich an den Kosten beteiligen (nicht komplett übernehmen deshalb, weil du ja auch was lernst, was du dein ganzes Leben "benutzen" kannst)?
Als PS musst du dich auf einige Probleme vorbereiten:
nicht stubenrein, ängstlich, unsicher, Geräuschempfindlich, scheu, schreckhaft, Aggressionen, Futterneid, Krankheiten (vor allem anfangs mit Magen-Darm-Trakt), kein will-to-please, sehr selbstständig, verfressen (klaut Essen vom Herd), etc.pp.
Das sind jetzt nur mal so die Dinge, die ich mit meinen 3 Pflegis hatte. Je nach Hund, mal schlimmer, mal weniger schlimm, mal gar nicht.