Beiträge von LisaSaar

    So weit ich das gelesen habe, ist das eine Orga, die spanische Hunde rettet. Bedenke also bitte, das ein vorheriges Kennenlernen (mit deinem jetzigen Pflegi) i.d.R. nicht möglich ist, da der Hund aus Spanien direkt zu dir kommt.
    Ansonsten finde ich ein persönliches Gespräch auch sehr wichtig! Und schreibe dir am besten deine Fragen auf, wie z.B.: Gibt es einen festen TA oder kannst du den TA selbst aussuchen? Musst du vor einem TA Besuch mit der Orga sprechen, oder kannst du selbst entscheiden? Wenn du das Futter bezahlst - kannst du dir die Futtersorte auch frei aussuchen? Wie werden die Kosten übernommen (musst du das Geld vorstrecken und bekommst es dann zurückerstattet oder gehen die Rechnungen direkt an die Orga -> letzteres ist wesentlich besser, sonst kann es sein, das du deinem Geld hinterherläufst)? Wie sieht die Vermittlung aus? Kannst du aktiv bei der Vermittlung mithelfen? Wer entscheidet wohin der Hund vermittelt wird? Wird eine Vorkontrolle bei dir gemacht (machen seriöse Orgas auf jeden Fall!). Gibt's einen Pflegestellenvertrag? Was ist, wenn du den Hund nicht mehr halten kannst (z.B. Unfall, extrem schlimme Krankheit oder du kommst mit dem Hund nicht klar), kann der Hund dann in eine andere Pflegestelle umziehen? Was, wenn du ein paar Stunden Hilfe bei einer Trainerin brauchst? Kann die Orga sich an den Kosten beteiligen (nicht komplett übernehmen deshalb, weil du ja auch was lernst, was du dein ganzes Leben "benutzen" kannst)?

    Als PS musst du dich auf einige Probleme vorbereiten:
    nicht stubenrein, ängstlich, unsicher, Geräuschempfindlich, scheu, schreckhaft, Aggressionen, Futterneid, Krankheiten (vor allem anfangs mit Magen-Darm-Trakt), kein will-to-please, sehr selbstständig, verfressen (klaut Essen vom Herd), etc.pp.
    Das sind jetzt nur mal so die Dinge, die ich mit meinen 3 Pflegis hatte. Je nach Hund, mal schlimmer, mal weniger schlimm, mal gar nicht.

    Also, wenn ich etwas in meiner Arbeit mit Suchtkranken erlebt habe: Ignorieren oder deeskalierend eingreifen.
    In dem von dir beschriebenen Fall würde ich also versuchen mich möglichst klein zu machen, keinen direkten Blickkontakt, Hund auf die dem Menschen abgewandte Seite bringen und ruhig aber zügig an diesem Menschen vorbeigehen. Versuchen sich nicht umzudrehen.

    Es wird schwer, auf jeden Fall! Aber es ist machbar. Es gibt ja auch ein paar hier im Forum, die haben sich sogar gleichalte Welpen geholt :)
    Jedoch möchte ich auch noch einen anderen Denkanstoß geben:
    Wenn deine Freundin den Hund behalten möchte, und "nur" der Rollstuhl der Grund zur Abgabe ist, dann würde ich ihr doch gerne sagen: Das man auch in einem Rollstuhl einen Hund gut halten kann! Natürlich, es ist viel Arbeit und vielleicht braucht man (gerade am Anfang) Unterstützung, aber die könntest du und ihre Eltern ihr vielleicht geben?
    Ich kenne Rollstuhlfahrer (ad hoc fallen mir jetzt zwei ein) mit Hund, auch mit größeren Hunden (Dalmi).
    Aber was genau der Abgabegrund ist, kann nur deine Freundin wissen. Ich wollte nur sagen, Hund mit Rollstuhl geht :)

    Also, wenn Maya alles essen könnte, was sie wollte, sähe ihre Top 3 wohl so aus:

    1. Pizza (mit extra Käse, bitte!)
    2. Lasagne
    3. Kartoffelauflauf (mit extra Sahne und Käse, please!)

    Da ich aber böses Fraule bin, kriegt Maya nüschts von unserem Essen.

    Also sieht ihre Favoritenliste eher so aus:

    1. Platinum Fit Sticks
    2. alle möglichen Wurst und Käsesorten!

    Ich glaube, das einige dich missverstanden haben, weil es einfach sehr leicht über's Schreiben zu Missverständnissen kommt.

    Aber das hört sich doch schon prima an! Freut mich sehr, das du dir eine Zweit- und Drittmeinung dazuholst, zur Entscheidungsfindung :)

    Und ich wünsche euch alles, alles Gute! Und ich würde mich auch sehr freuen, weiter von euch zu lesen, besonders, wie's dem Kleenen ergeht :)

    (Was ist er eigentlich für ein Mix? Gibt's Fotos *total neugierig bin* :D )

    Meine Hündin kommt aus Spanien und ich habe jede erdenkliche Hilfe von der Orga, die ich mir nur vorstellen kann!!
    * Bei Fragen um Gesundheit, Verhalten, Haltung oder Erziehung.
    * Als Betreuung. Ob für ein ganzes Wochenende oder nur für abends ein paar Stunden. Sie hätten den Hund sogar für mehrere Wochen geholt, hätte ich für's Studium ins Ausland gemusst.
    * Finanziell. Ob durch Spendenaufrufe oder aus der Vereinskasse. Wobei ich ehrlich gesagt kein Geld aus der Vereinskasse nehmen würde - würde ich mir ein Hund beim Züchter kaufen, und der würde krank werden, würde ich auch nicht den Züchter fragen, ob er mir die Behandlung bezahlt ...
    * Und am Meisten: Als Halt! Wenn ich meine, das wird nie was mit dem Hund, wenn ich mal wieder meine, ich mache alles falsch, einfach, wenn ich mal wieder "die Flemm" hab!