Beiträge von Dobi85

    Also zu der Frage, weshalb das vor 2 Jahren so plötzlich gekommen ist:

    Damals haben sich der Rüde einer nachbarin und mein Dobi in die Wolle bekommen weil ihr Hund OHNE LEINE auf meinen angeleinten Hund zugegangen ist. Ich habe gebeten ihn zurückzurufen, aber statt ihren wegzuholen hat sie versucht meinen wegzuscheuchen. Das wurde von ihm mit einem Knurren quittiert. Aber tut mir leid, was erwartet sie eigentlich, wenn sie an einen angespannten Hund so rangeht? Und seitdem konnte ich beobachten, wie diese Frau mit anderen HH tuschelte und in unsere Richtung gezeigt hat wenn wir gekommen sind. Wir waren ab da der erklärte Underdog im wahrsten Sinne :(
    Ich werde auch die Vorschläge beherzigen und versuchen, mit den anderen HH Kontakt aufzunehmen. Aber ich weiss ja die Antwort eigentlich schon: Sie haben auf das geschwätz von besagter Person gehört:( Das hat mich so schockiert. Ich fühle mich da irgendwie wehrlos weil ich weiss dass man über uns redet oder geredet hat und keiner hat MICH angesprochen und mal gefragt was da überhaupt los war!
    Und wie gesagt, Hector ist auf dem Feld absolut freundlich zu Hunden.

    Zitat

    Wo wohnst du denn??!
    ....bis er dann ein rosa(!!!) K9-Geschirr mit süßen Sprüchen trug, irgendwie half das. Dafür müssen die Leute aber erstmal nah genug kommen.


    Leider wohne ich in Baden-Württemberg zwischen Karlsruhe und Rastatt.
    Das mit dem Geschirr habe ich auch schon gemacht..ganz ehrlich..ich war schon so verzweifelt dass ich mich vor meinen Hund gestellt habe und überlegt habe was an ihm am wenigsten archaisch/gefährlich aussieht...also habe ich sein breites Lederhalsband vom Schutzdienst an den Nagel gehängt und ihm ein quietsch-grünes Nylon-Geschirr gekauft. Er liebt es, hoffentlich habe ich damit den Geschmack der anderen HH getroffen lol

    Hector ist jetzt 6 Jahre alt und ich habe ihn seit er ein Welpe war.

    Ich bin auch Mitglied in einem Dobermann-Verein, der aber leider ziemlich weit weg ist. Aber prinzipiell würde ich schon sagen dass ich Ahnung von der Rasse habe ;)

    Wir arbeiten auch bei jedem Gassi gehen an unserem Problem, wie erwähnt absitzen lassen, mit ihm reden, und loben wenn er nicht verbellt hat. Das klappt tagsüber auch echt gut, nur wenn es dunkel ist kann ich alles vergessen, da stackst er an der Leine nur in voller Aufrichtung und nach vorne gerichtet, also die typische "Angriffshaltung".
    Ohne Leine ist er aber wie ausgewechselt. Ich lasse ihn trotzdem an Wegen niemals ohne Leine laufen, da würden viele Leute einen Herzkasper kriegen, ausserdem halten wir jede Verordnung zum Thema Hunde in der Öffentlichkeit penibel ein damit wir den Leuten nicht noch Zündstoff für ihre Aversionen liefern.

    Hallo allerseits ,

    Der Titel meines Threads schildert mein Problem ja schon:
    Mein Dobermann Rüde Hector hat absolut keine Chance, irgendwelche sozialen Kontakte zu anderen Hunden aufzubauen!

    Im Detail:
    Wir wohnen in einer eher ländlichen Ortschaft, mit Feldwegen und Wiesen, also eigentlich ideal für Hunde, jedoch ist bei uns die Hundepopulation extrem hoch, praktisch jeder Haushalt hat mindestens einen Hund. Also trifft man auch immer welche beim gassi gehen. Und da fängt unser Problem an, wir werden regelrecht gemobbt und gemieden.

    Bis vor ca. 2 Jahren haben die Leute ihre Hunde mit meinem Hector zusammen auf der Wiese laufen lassen und es gab KEINEN EINZIGEN VORFALL !!! Hector verbellt MANCHE Hunde wenn er an der Leine ist, also haben wir es uns angewöhnt in den Gras-Streifen neben dem Weg zu stehen und so anderen Platz zu machen.

    Trotzdem drehen jetzt alle ab wenn sie uns nur von Weitem sehen, es wird dumm geguckt, von einigen besonders netten Leute wird mein Hund regelrecht abwertend gemustert und ihre Hunde ziehen sie sowieso weg. Dazu kommen dann noch Kommentare wie: So ein Kampfhund gehört eingeschläfert und die Zucht verboten. Hallo ?!! Geht's noch?? 1. sind Dobermänner Wachhunde und keine Kampfhunde und 2. ist das ja wohl eine Frechheit, er hat noch nie einen Menschen under Hund angegriffen, er hat eben ne große Klappe an der Leine. Ich weiß dass das aufgrund seiner Größe einschüchternd wirken kann, aber deswegen machen wir ja immer allen schön Platz!

    Eine Nachbarin hat jetzt angefangen gegen uns zu hetzen, Leute grüßen nicht mehr, etc...

    Hector versteht es nicht, er denkt die anderen Hunde kommen wieder aufs Feld und spielen mit ihm wie früher als er kleiner (und süsser) war und ist jedesmal enttäuscht. Er ist doch kein Killer nur weil er an der Leine manchmal bellt und zieht ??

    ich bin manchmal mit den Nerven fertig, nicht wegen meinem Hund sondern wegen den ungerechtfertigten Reaktionen der anderen Halter.

    Was denkt ihr? Habt ihr änliche Erfahrungen? Was soll ich machen ?