Die Wahrheit liegt für mich irgendwo dazwischen. Ich sehe das nicht so rigide und würde mich eher an der Individualität der Rassen und der einzelnen Hunde orientieren.
Wichtig finde ich in der Mensch- Hund- Beziehung eigentlich nur, dass ich die Bedürfnisse meines Hundes erkenne und respektiere und versuche im Sinne des Hundes zu handeln. Daher ist es mir wichtig die Verhaltensweisen und Körpersprache des Hundes, vor allem meines Hundes zu kennen.
Ich persönlich brauche den Hund nicht, um meine eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und sehe es durchaus kritisch, dass es immer mehr Menschen zu geben scheint, die ihre eigenen emotionalen Defizite durch die Anschaffung eines Hunde zu kompensieren versuchen.
Ich denke aber auch, dass es viele Hunde gibt, die die menschliche Nähe suchen und brauchen, den Menschen als "Partner" ansehen und ich finde es auch nicht verwerflich, wenn ich als Mensch den Hund als Partner sehe, wenn auch nicht als gleichwertigen. Hauptsache ich verliere mich nicht in der Vermenschlichung.
Vermenschlichung sehe ich bis zu einem gewissen Grad auch positiv. Ich bin der Meinung, dass der Hund ähnliche Gefühle hat wie der Mensch, wenn auch nicht in der Intensität oder nach der menschl. Definition, und solange mir Niemand das Gegenteil beweist, bleibe ich dabei! 