Beiträge von Moosmutzel
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Achso, danke... Hatte den link übersehen.
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Was ist eigentlich hiervon zu halten?!
http://www.gruene-fraktion-berlin.de/artikel/liebe-…nnen-und-halter -
Hallo, ich habe da ne Empfehlung.
Frag doch mal dort nach... -
45€ für 90 min Physiotherapie daheim. (Anamnese und Erstbehandlung)

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Ich finde es ein bisschen viel Einschränkung! Welcher Ottonormalverbraucher soll denn am Ende noch durchsehen was sein darf und was nicht?!
Sachkundenachweis ja (auch bevor man sich einen Hund zulegt) Kennzeichnung des Hundes und dessen Registrierung in einem schon bestehenden, etablierten Register (Tasso z.B.) ja... Aber sonst?! Ich weiß nicht!?

Ich frage mich was die damit bewirken wollen?
Den Bürger verwirren, sodass diese von der Anschaffung eines Hundes absehen? -
Selbst meine Hundeoma von 15 Jahren, bei der Starrsinn und Schwerhörigkeit die Sache mit dem Rückruf einfach erschweren, lass ich unter den richtigen Umständen von der Leine. Weil ich es einfach auch zu schön finde, zu sehen wie sich der Hund freut, über seine "Freiheit" und sie verhält sich ja auch ganz anders im Freilauf. Ihr macht es Freude und somit auch mir. Ich käme mir schäbig vor ihr das zu verwehren!
Ich habe die Pfeife, die sie auf mich aufmerksam macht und wenn sie mich anschaut gehe ich in die Hocke, breite die Arme aus und sie kommt zu mir.
Aber Leckerchen muss ich immer dabei haben. 
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Zitat
Das genau ist es, Fusselnase was mir auch immer sauer aufstößt.
'Hat halt jeder seinen anderen Weg und solange es für Hund und Halter funktioniert ist doch alles ok'.
Nein das finde ich nicht. Der Halter kommt mit seiner Methode zurecht, findet sie gut. Aber hat der Hund eine Wahl? Setzen sie sich zusammen an den Tisch und reden darüber was für BEIDE das Beste ist?
Ich halte meinen Hund aus purem Egoismus, ich brauche ihn nicht. Er dient nur meiner Bedürfnisbefriedigung. Aus genau diesem Grund sehe ich mich in der Pflicht meinem Hund das Zusammensein mit mir so angenehm wie nur möglich zu gestalten.Treffend formuliert, dem schließe ich mich an!
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Zitat
Leider entscheidet oft genug nur der Halter den für sich richtigen Weg, ohne auf seinen Hund zu schauen, hier im Forum immer wieder zu lesen und außerhalb des Forums zu beobachten.
Angefangen beim Leinenruck, unkontrolliertem Rumgemotze, Brüllen, Schlagen, Gezwicke, Stachelhalsbänder, auf den Rücken drehen, zu Boden drücken usw.
Ja, alles schon gesehen und gelesen.
Hier kann ich das Argument "Das ist mein Weg, den ich gefunden habe", nicht akzeptieren.
[...]Das ist der Punkt der mir hier in meinem Umfeld auch immer und immer wieder sauer aufstößt. Viele wissen nicht annähernd was da mit dem Hund passiert, sie sehen nicht die Signale oder deuten sie falsch. Sie rucken an der Leine, bedrängen den Hund, und immer öfter wird dem Hund, teils massiv, in die Rippen gepiekst, viele schreiben dem Hund eigens dem Menschen, niederträchtige Beweggründe für sein Handeln zu. Oft ist der Hund einfach Schuld, wenn was schief läuft.
Ich bin da auch sehr impulsiv und quatsche dann drauflos, und merke erst hinterher wie belehrend ich manchmal bin.
Das will ich eigentlich auch nicht, und bewirkt bei Weitem nicht das worauf ich bei Diskussionen, über Hundeerziehung hinaus will. Aber egal wie man es anstellt, die Leute wollen es meistens eh nicht hören und reden sich raus. Alles halb so wild.
Es ist doch auch so, solange genug Hundetrainer eine Erziehungsmethode, die oft über Einschüchterung und Zwang läuft, propagieren und alte Rituale in der Hundeerziehung hochhalten und propagieren wird sich da nix ändern.
Ich beiße mir nun auf die Zunge und werde gehen, wenn die Diskussionen z.B. auf der Hundewiese auftauchen.
Es gibt in der Hundeerziehung nicht den ultimativen, einzig richtigen Weg, das ist richtig, aber vielleicht einen goldenen Mittelweg den man einschlagen kann?!
Oft sehe ich den aber nicht.
(ist aber subjektiv) -
Für mich ist es eigentlich ganz klar, erwünschtes Verhalten wird öfter gezeigt, wenn man es adäquat belohnt. Unerwünschtes Verhalten kann man ahnden, muss man aber nicht und schon gar nicht in der Phase wo der Hund lernt die Welt, und die darin lebenden Menschen, zu verstehen.
Wichtig ist für mich nur, dass man irgendwann dem Hund plausibel rüber gebracht hat, was denn nun erwünscht ist und was nicht. Das heißt für mich ich eben, dass ich erwünschtes Verhalten so oft und so gut wie möglich belohne, mit Etwas was den Hund wirklich motiviert und Strafe tunlichst vermeide, um den Hund nicht zu verwirren und/oder zu verunsichern.
Desweiteren bin ich kein Hund und kann deshalb einfach nicht die Dinge regeln wie einer. Unsere Sprache ist erstmal unterschiedlich und unsere Kommunikation muss darum als Erstes auf einen Nenner gebracht werden, sprich ich "erziehe" den Hund, in dem ich ihm die erwünschten Verhaltensweisen antrainiere. Wenn meine, oder die persönliche Grenze, einer anderen Person überschritten wird werde ich auch mal körperlich, aber nie unangemessen. Außerdem klappt das Eingreifen in einer solchen Situation viel besser, wenn der Hund einmal gelernt hat wie er aus dem Konflikt wieder heraus kommt ohne Frust auf allen Seiten.
Ich denke es wird auch oft vergessen, wie gut die Hunde sich mittlerweile anpassen und die Menschen lesen wie in einem offenen Buch.
Ich denke die Erlebniswelt der Hunde ist viel komplexer als viele glauben. Also erstmal nix mit Hierarchie ganz unten stehen und sich hocharbeiten wollen usw. Das wäre zu einseitig gedacht. Wäre auf Dauer auch zu anstrengend immer alles zu hinterfragen und ständig nach Aufstieg zu streben.
Ich bin der Meinung "dem Hund ist Rangfolge erstmal egal", Hauptsache er hat seine Position (die nicht ständig wechselt) in der Familie und muss sich nicht ständig Sorgen um seine Platz machen, oder Aufgaben übernehmen, denen er nicht gewachsen ist. Hunde sind eher an Harmonie interessiert und bestrebt ihre Komfortzone nicht zu verlassen, ähnlich wie wir Menschen eben auch. Wie hier schon erwähnt, sie sind Opportunisten.