Hallo Kathi,
ich will hier noch kurz etwas berichten, von der Hündin meiner Mutter, die vor Kurzem wegen Symptomen von Myastenia Gravis behandelt wurde und auch stationär, weil sie damals zusammenbrach.
Dass es der Hündin dann plötzlich so schlecht ging, dass man an ihr Ende glaubte, den Tierarzt für den nächsten Vormittag schon mal nach Hause bestellt hatte, um den Hund zu erlösen, aber dann absagen konnte, weil Pauline es vorzog die Regenbogenbrücke warten zu lassen.
Sie mobilisierte all ihren Lebenswillen, nachdem meine Mutter die ganze Nacht an ihrer Seite am Boden verbrachte, und stand am Morgen mit aller Kraft auf. Ihr Zustand wurde dann von Tag zu Tag besser, sie wurde ganz langsam mobiler und hat nun vollständig ihre Lebensfreude wieder.
Mal geht es mit dem Laufen schlechter, mal besser, die Medikamente für die Myastenia gravis bekommt sie immer noch, obwohl sich niemand der Spezialisten, die zu Rate gezogen worden waren, wirklich sicher ist, ob diese Krankheit bei Pauline wirklich besteht. Diese Krankheit wurde nie vollständig festgestellt oder jemals ganz sicher ausschlossen. Schnelltest war negativ und andere notwendige Untersuchen brachten nicht wirklich Aufschluss. Obwohl ich eigentlich dachte, solch eine Diagnose könne man wasserdicht stellen.
Die Dosis der Medis ist langsam reduziert worden und das Medikament soll nun bald ganz abgesetzt werden. Bis jetzt hat sich ihr Zustand nicht verschlechtert. Wir werden sehen was die Zeit bringt.
Ich will damit auch einfach zum Ausdruck bringen, dass es oft anders kommt als man denkt. Nie die Hoffnung aufgeben!
Lass den Kopf nicht hängen Kathi, Wunder geschehen, immer wieder!