Beiträge von Moosmutzel

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    Mein älterer Rüde wurde mit sieben Jahren wegen gesundheitlicher Probleme (Prostatavergrößerung) kastriert. Er nimmt seitdem sehr leicht zu und ich muss sein Futter genau rationieren, da er sonst fett wird. Sein Fell ist weicher geworden und er hat mehr Unterwolle – generell dauert der Fellwechsel seit der Kastration länger und es fliegen mehr Haare herum. Sein Verhalten hat sich nicht verändert: Er war und ist mit Hunden immer verträglich, bestimmte Menschen mag er nach wie vor nicht.

    Da ich bei ihm keine Alternative hatte und ihn kastrieren lassen musste, überwiegen für mich die Vorteile – lieber einen gesunden, schmerzfreien Hund, der mehr haart und futtergierig ist, als einen, der leidet. Ob ich meinen Zweithund (jetzt 10 Monate alt) später mal kastrieren lassen werde, weiß ich noch nicht. Auf der einen Seite sitzt die Erinnerung an einen Hund, der beim Kotabsetzen vor Schmerzen schreit, ziemlich tief, auf der anderen Seite halte ich nichts davon, einem Lebewesen vorsorglich Körperteile zu entfernen, nur weil es krank werden könnte.

    Sollte ich mich doch zu einer Kastration entschließen, dann auf gar keinen Fall, bevor er nicht körperlich und geistig vollständig fertig entwickelt ist, d.h. frühstens mit 2 Jahren.

    Das mit dem Fell ist mir bei meinem Hund auch aufgefallen!
    Die Prostata hat bei meinem Rüden zum Glück "noch" keine Probleme mit dem Kotabsatz oder dem Harnleiter gebracht. Es war ein Zufallsbefund, deshalb der Chip. Mein Hund ist auch immer etwas zu dünn und nimmt nicht zu und ich hatte darauf spekuliert, dass sich das mit der chem. Kastration erledigt. Dem ist aber mitnichten so! Hach, im Nachhinein fühle ich mich auch nicht richtig aufgeklärt und habe das Gefühl ich habe mich nicht ausreichend informiert.
    Auch wenn ich den link mit dem Artikel so sehe. :/ Bekomm ja glatt `n schlechtes Gewissen...

    Mein Rüde (geschätzte 10 Jahre alt) hat aufgrund einer Prostatavergrößerung, seit Anfang August einen Suprelorinchip und das war das erste und letzte Mal, dass er einen bekommt. Eine Kastration stand nie zur Debatte.

    Er ist komisch geworden. Mit Männern kam er nie so wirklich klar, war ängstlich und zurückhaltend mit einem Hang nach vorne zu gehen, wenn er wirklich massiv bedrängt würde. Das Wegfallen des Testosterons hat meinen Hund noch unsicherer gemacht und nun fetzt er manchmal ohne ersichtlich Grund quer über die Wiese um unheimliche Personen zu verbellen. :ops: Deswegen nur noch Freilauf, wenn ich genau weiß es kann nicht dazu kommen, dass er Personen anpöbelt.
    Mit Hunden wollte mein Rüde nie so wirklich was zu tun haben. Er war freundlich interessiert, jetzt ist er total distanziert und desinteressiert. An seiner Umwelt scheint er auch nicht mehr so wirklich teilhaben zu wollen. Bei Spaziergängen mit Freilauf trottet er meist neben mir her, ohne wie früher schnüffelnder Weise die Grasnarbe abzulaufen. Er ist verspielter und kann einem damit auf den Keks gehen. Irgendwie kommt er mir nervöser vor. Es hat sich aber auch nichts an unserer Lebenssituation geändert, was ihn stressen könnte. :???: Auch überfordere ich ihn nicht und zu wenig Auslastung oder Aktivität hat er auch nicht.
    Ich habe das Gefühl der Chip hat meinen Hund zum Nachteil verändert bzw. ich erkenne meinen Hund nicht so ganz wieder und mir wäre es lieb, wenn der Chip eher heute als Morgen seine Wirkung verlieren würde. :gott:

    Ich bin auch immer dafür eine Kastration zu vermeiden, wenn nix im Argen liegt was mit den Sexualhormonen in Zusammenhang steht, oder wenn keine gesundheitlichen Probleme vorliegen die man mit einer Kastration lösen könnte. Ich will einen Rüden mit all seinen Eigenschaften die einen Rüden ausmachen.

    Heute war ich mit meiner 15jährigen "Omma" auf einem Ausflug der mehr als den halben Tag in Anspruch nahm und über Stock und Stein ging, auch hatte der Weg eine ordentliche Steigung. Wir waren an Wasserfällen im Nordschwarzwald unterwegs.
    Ich dachte ich muss die "Omma" ab und zu mal tragen, aber nix da, erstens wollte sie nicht und zweitens war die so flott unterwegs...

    Auf der Hälfte des Weges entstand dann dieses Foto:

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    :smile:

    Das Einzige was natürlich am Artikel ganz nett ist, gerade für die Anhänger der Rudelstellungstheorie, ist die Tatsache, dass sich aus dem Artikel entnehmen lässt, dass alle Teilnehmer des Workshops sich rein aus ihrer Liebe zum Tier dieser Theorie annehmen. Das ist natürlich schön zu hören bzw. zu lesen, gerade weil man von Kritikern und Ungläubigen ja immer wieder so runter geputzt wird.
    Der Frau Ertel kauf ich es eh nicht ab, dass sie nur um das Wohl der Hunde bemüht ist. :p

    Vor allem stand da aber auch nicht mal was Besonderes drin, in dem Thread.

    Wie auch!? Da freuen die sich über einen nichtssagenden Artikel von Journalisten die einfach, so objektiv wie eben möglich, gesehene und gehörte Dinge in eine Form bringen und wiedergeben.
    Der Artikel klingt nach "Ich weiß, das ich nix weiß." oder nach "Kann alles so sein, muss aber nicht."
    Ist total neutral und es steht nix drin, was man nicht schon ahnte oder sogar wusste.

    Unser Lumivision ist eigentlich ordentlich hell. :???:
    Ich hab mal grad eben Fotos gemacht... ;)

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    Vielleicht muss man es beim ersten Mal länger laden?! Denn mein Lumi sieht auch wie auf Deinem Bild aus, wenn es nicht voll aufgeladen ist...

    Zitat


    Von Lotte und Anna, oder? Die wollte ich auch gerne haben, aber meine Mutter fand die hässlich. :-(

    Nuja, immerhin konnte ich ihr das jägergrüne Kissen wieder ausreden.

    Also gab es heute nur eine Packung getrockneten Pansen, einen Rinderschlund und ein Stück Rinderkopfhaut.

    Und Weihnachten vielleicht eine Kudde. =)

    Ja, das ist sie. :smile: Die is sehr schön und weich. Schade, dass Deine Mutter die anscheinend hässlich findet, kann ich nicht verstehen. :???: