Bis heute morgen habe ich hier noch gerne mitgelesen, aber nu wird es mir echt zu polemisch, wirklich schade und es ist mir wie bei einem Verkehrsunfall, ich möchte eigentlich nicht hinsehen, aber ich kann nicht anders...
Ich weiß nicht was ein Hund einfacher, besser "versteht", klare Ansagen bei Fehltritten oder die Erziehung über Umwege. Ich bin aber der Meinung, dass positive Verstärkung, trotz dass es diese Form so unter Hunden nicht zu geben scheint, ein guter Weg ist dem Hund verständlich zu machen was man von ihm erwartet, um ihm es einfacher zu machen unsere Regeln zu verstehen. Primär sollte in der Erziehung also wohl die positive Verstärkung zur Anwendung kommen. Strafe sollte doch den erheblich kleineren Teil der Erziehung ausmachen?!
Irgendwie war das doch auch, bis vor kurzem noch, der vorherrschende Tenor hier und jetzt hab ich aber das Gefühl, dass sich fast Jeder in eine Verteidigungshaltung begibt.
Da es sich hier um den Umgang mit Lebewesen handelt (und nicht um Computer, Maschinen oder Mathematik) kann man nur bedingt Interaktionen auf wissenschaftlich behavioristische Sichtweisen runter brechen, denke ich mir. Man kann gar nicht bis ins Letzte nachvollziehen was da zwischen den Individuen (in den Mensch- Hund- Beziehungen) wirklich abgeht und was Hunde wirklich fühlen, aber eventuell gar nicht nach außen tragen.
Sätze wie, "die Hunde sind untereinander auch nicht zimperlich" sind nicht unbedingt Ziel fördernd und klingen eher nach einer Rechtfertigung für..., ja keine Ahnung, wofür eigentlich?! ![]()