Interessant finde ich, dass man sich an meinem gewählten Wort "Rudelführer" so aufhängen kann und dies als scheinbares zentrales Thema ansieht....
Wie ich jedoch auch lesen konnte, gibt es durchaus User, die das in Anführungszeichen gesetzte Wort auch als solches verstanden haben...
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Wie sich jeder in Bezug auf seinen Hund oder seinen Hunden bezeichnet ist mir persönlich so lang wie kurz, sprich es ist mir egal. Ich finde es auch bemerkenswert wie man über einen Begriff meint, dass man dadurch gleich eine "Einstellung zur Hundeerziehung" herleiten kann.
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Gut, sich über den Begriff echauffieren und über ihn lang und breit zu diskutieren wäre unangebracht.
Trotzdem bin ich schon der Meinung, dass man mit dem Begriff Rudelführer Assoziationen weckt. Außerdem denke ich, dass Jeder seine "Interpretation"/Definition dieses Begriffs darlegen darf, auch um zu verstehen, worum es dem Gesprächspartner geht, denn so findet man in einem Gespräch besser eine gemeinsame Basis und es kommt, meines Erachtens, zu weniger Missverständnissen.
Dazu schrieb z.B. Userin "frolleinvomamt" folgendes...
Zitat:
"Wer sich Rudelführer nennt, hat ein bestimmtes Bild der Mensch-Hund-Beziehung im Kopf.
Und da kommt dann so etwas bei raus wie der Alpha-Wurf."
Ich sage dazu, wenn Jemand das Wort Rudelführer benutzt, wird das Gegenüber (also der jeweilige Gesprächspartner) sich automatisch ausmalen wie die Hund-Mensch-Beziehung des Anderen aussieht.
Man steckt die Leute wegen bestimmter Aussagen nun mal in Schubladen und spekuliert. Deshalb halte ich es durchaus für angebracht zu klären, wie der Gesprächspartner Rudelführer definiert. 
Ich persönlich habe kaum Führungsqualitäten. Ich weiß allerdings was ich will und was ich nicht will, und das kommuniziere ich auch meinem Hund gegenüber. Demnach bin ich mal "Führer" und oft einfach nur Manager. Ich bin ein gefühlsbetonter Mensch und auch impulsiv, lebe eher nach dem Lustprinzip. Alles kann nix muss... naja bis zu einem gewissen Grad.
(Gibt eben Sachen im Leben die müssen getan werden, was aber im Endeffekt ja auch wieder mir selbst zugute kommt.)
Hundehalter bin ich, weil ich es liebe mit meinem Hund Dinge zu tun die er liebt. Wenn er sich wohl fühlt, fühle ich mich auch wohl, wenn er glücklich ist, bin ich es auch.
Ich würde auch nicht wollen, dass die Erziehung meines Hundes zu technisch oder zu methodisch, und mein Umgang mit ihm zu kopflastig wird.
Auf meine Körpersprache achte ich eher nicht, reflektiere aber durchaus meine Art und Weise und überdenke mein Handeln und meine innere Einstellung. Man tut gut daran sich selbst zu reflektieren, in allen Lebensbereichen.