Beiträge von Moosmutzel

    Und wer ist qualifiziert, auszubilden?

    Das kann ich nicht sagen. Ich bin nicht in der Materie um da Jemanden benennen zu können. Es stellt sich mir dann aber auch die Frage, wie das denn in den anderen Ausbildungsberufen funktioniert?!
    Wird schon Leute auch im Hundewesen geben, die so qualifiziert sind, dass sie ausbilden können und dürfen. Wer da wen benennt und auf welcher Grundlage, keine Ahnung. Is das nu verwerflich?! Ich verstehe nicht ganz?

    Das ist der Grund, warum ich keine Literaturliste und keine Seminare angebe... ich lese auch Dinge und besuche Veranstaltungen, deren Methoden ich nicht anwenden würde. Einfach, um den Horizont zu erweitern.

    Da bin ich halt hin- und her gerissen zwischen Angabe dessen; weil es Weitsicht signalisiert (ala man muss seinen Feind kennen :hust: ) und man eben auch streitbar und ehrlich sein sollte; und nee lieber nicht; weil es unangenehme Auswirkungen haben könnte. Wenn man die Nachweise in einen Text einbaut und gute Argumente anführt, bin ich der Meinung, dass dies nur positiv sein kann. :ka: Bin mir aber nicht sicher, fader Beigeschmack bleibt.
    Ich persönlich würde es begrüßen, wenn Trainer auch Seminare anführen deren Inhalte sie nicht für gut befinden und nach denen sie nicht arbeiten würden.

    Zertifikate ansich sind mir nicht wichtig. Mir wäre es am liebsten würde das Betätigungsfeld Hundetrainer ein Ausbildungsberuf werden.
    Bis das nicht der Fall ist, wären für mich Nachweise darüber interessant wo der jeweilige Trainer sein theoretisches Grundlagenwissen her hat. Welche Seminare von welchen Dozenten hat er z.B. besucht. Ich möchte einfach ablesen können wie vielseitig interessiert der/die Trainer/-in ist, bzw. wo sein Fokus in der Hundeerziehung liegt. Ich möchte ungefähr abschätzen können wie viel theoretisches Grundwissen derjenige besitzt, woher er dieses Wissen bezog und in welche Richtung sein Trainingsansatz geht.

    Nachweise sind für mich nur dafür da, mein Bild über einen Anbieter rund zu machen. Es trägt zur Gesamteinschätzung desjenigen bei...

    Theobroma, kannst du sagen wo Hunde ausgeschlossen werden weil nicht zum Verzehr?


    Ich habe das so verstanden, dass somit für sämtliche Nährungsergänzungsmittel (Kräutermischungen, MSM, Grünlipp etc) eine Arzneimittelzulassung benötigt wird


    und somit alles nurnoch über den Tierarzt zu beziehen ist.
    Auch wenn es nur Nutztiere betreffen würde, dürfte doch kein Shop mehr diese Sachen frei verkaufen?

    Wo steht denn das konkret, dass das als Vorhaben ansteht?! Ne Quelle für diese Annahme, dass das angestrebt wird, habe ich nicht gefunden.
    Ich finde nur Seiten auf Denen geschrieben wird, dass es dazu kommen könnte, ja. Und ich frage mich warum? Wie begründet ist der Verdacht?

    Die Videos finde ich unbedeutend, da nichtssagend für mich.
    Schön, da hat Jemand seine Hunde "im Griff", gut erzogen, ja... sagt aber nur bedingt etwas über die Qualitäten der Trainerin aus, außer dass man mit ihr zu einem gewünschten Ziel kommen kann.
    Allerdings will ich wissen wie man dort hin kommt, und in Erziehungsfragen heiligt für mich nicht der Zweck die Mittel . Daher möchte ich, bevor ich Jemanden buche etwas mehr über seine Philosophie und Trainingsmethoden wissen. Da bringt mich die Bezeichnung "K.S.I Prinzip" (Kynologie, Soziologie, Integration) allein auch nicht weiter...

    Auf der homepage der Hundeschule von Frau K. Scholz allerdings bin ich über die Erfahrungsberichte gestolpert, dort sind die Worte Strafe, Korrektur und Dominanz mir `n bissl zu oft gefallen, sodass man daraus schlussfolgern könnte, dass darauf der Fokus in der Erziehungsarbeit liegt.

    Ich würde mir ja gerne anschauen, ob ich mit meinen Vorurteilen falsch liege, wenn man denn eine kostenlose Schnupperstunde bekäme. Ich lasse mich nämlich gerne eines besseren belehren. Allerdings hätte ich, wenn ich Geld für ein Seminar hinblättere, Bedenken dass meine Befürchtungen doch war werden und ich dann meinen Mund nicht halten kann, zum Klugscheißer werde und die Trainerin belehre... :hust:

    mich würde dabei mal interessieren um welche Ernährungszusätze es denn überhaupt geht...
    Kann mir ehrlich gesagt schlecht vorstellen, dass Kräuter verboten werden, bzw wie soll das gehen? Ich kann nicht mehr das Hagebuttenschalenpulver von Lunderland kaufen? gut, dann kaufe ich es eben im Reformhaus :ka:

    Oder geht es um "bedenklichere" Substanzen?

    Das waren auch meine ersten Gedanken dazu... Ich kann mir auch immer noch keinen Reim drauf machen?! Vielleicht bin ich zu doof es zu verstehen, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass Nahrungsergänzungsmittel !!! für Tiere rezeptpflichtig werden sollten. Und wenn doch, dann gibt es im Humanbereich ähnliche Produkte (gleiche oder sogar identische Ergänzungsmittel).
    Alle anderen Bedenken in Bezug auf den Vorschlag für die Neuregelung lass ich erstmal außen vor.

    Da magst Du sicherlich bei der Mehrheit der Menschen recht haben. Sie hören ein Wort oder sehen einen Menschen und stopfen diesen in eine Schublade und bilden sich (leider) vorschnell eine Meinung.
    Vielleicht ist das auch der Grund wieso ich so vieles nicht nachvollziehen kann, weil ich zu 90% so nicht bin (will damit nicht sagen, dass ich nie vorstell mal eine Meinung habe.... ;) ....)

    [...]

    Ich bin ganz ehrlich ich gehörte auch zu Denen, die bei bestimmten Begriffen gleich diskutierten und emotional reagierten, bevor ich mir anhörte wie mein Gegenüber diese Begriffe definiert und abzuwarten, ob wir vielleicht nicht doch das Gleiche meinen. Seitdem ich aber weiß, dass viele die ich kenne die gleiche Auffassung haben wie ich, nur aber andere Worte benutzen (eben die Worte, die ich auf Grund ihrer Def. nicht anwenden würde), kann ich damit besser umgehen, reagiere nicht mehr gleich so emotional und höre mir erstmal an was der Andere für Vorstellungen hat.
    Deswegen sag ich ja, ist es nur von Vorteil zu erläutern, wie man Rudel, Rudelführer, Strafe etc. interpretiert. Ich gehe meist, wirklich oft von den allg. gültigen Definitionen aus und musste erst lernen, dass die Leute die Worte ganz unterschiedlich auslegen.

    Interessant finde ich, dass man sich an meinem gewählten Wort "Rudelführer" so aufhängen kann und dies als scheinbares zentrales Thema ansieht....

    Wie ich jedoch auch lesen konnte, gibt es durchaus User, die das in Anführungszeichen gesetzte Wort auch als solches verstanden haben... :gut: ....

    Wie sich jeder in Bezug auf seinen Hund oder seinen Hunden bezeichnet ist mir persönlich so lang wie kurz, sprich es ist mir egal. Ich finde es auch bemerkenswert wie man über einen Begriff meint, dass man dadurch gleich eine "Einstellung zur Hundeerziehung" herleiten kann.

    [...]

    Gut, sich über den Begriff echauffieren und über ihn lang und breit zu diskutieren wäre unangebracht.
    Trotzdem bin ich schon der Meinung, dass man mit dem Begriff Rudelführer Assoziationen weckt. Außerdem denke ich, dass Jeder seine "Interpretation"/Definition dieses Begriffs darlegen darf, auch um zu verstehen, worum es dem Gesprächspartner geht, denn so findet man in einem Gespräch besser eine gemeinsame Basis und es kommt, meines Erachtens, zu weniger Missverständnissen.

    Dazu schrieb z.B. Userin "frolleinvomamt" folgendes...
    Zitat:
    "Wer sich Rudelführer nennt, hat ein bestimmtes Bild der Mensch-Hund-Beziehung im Kopf.
    Und da kommt dann so etwas bei raus wie der Alpha-Wurf."

    Ich sage dazu, wenn Jemand das Wort Rudelführer benutzt, wird das Gegenüber (also der jeweilige Gesprächspartner) sich automatisch ausmalen wie die Hund-Mensch-Beziehung des Anderen aussieht.
    Man steckt die Leute wegen bestimmter Aussagen nun mal in Schubladen und spekuliert. Deshalb halte ich es durchaus für angebracht zu klären, wie der Gesprächspartner Rudelführer definiert. ;)

    Ich persönlich habe kaum Führungsqualitäten. Ich weiß allerdings was ich will und was ich nicht will, und das kommuniziere ich auch meinem Hund gegenüber. Demnach bin ich mal "Führer" und oft einfach nur Manager. Ich bin ein gefühlsbetonter Mensch und auch impulsiv, lebe eher nach dem Lustprinzip. Alles kann nix muss... naja bis zu einem gewissen Grad. (Gibt eben Sachen im Leben die müssen getan werden, was aber im Endeffekt ja auch wieder mir selbst zugute kommt.)
    Hundehalter bin ich, weil ich es liebe mit meinem Hund Dinge zu tun die er liebt. Wenn er sich wohl fühlt, fühle ich mich auch wohl, wenn er glücklich ist, bin ich es auch.

    Ich würde auch nicht wollen, dass die Erziehung meines Hundes zu technisch oder zu methodisch, und mein Umgang mit ihm zu kopflastig wird.

    Auf meine Körpersprache achte ich eher nicht, reflektiere aber durchaus meine Art und Weise und überdenke mein Handeln und meine innere Einstellung. Man tut gut daran sich selbst zu reflektieren, in allen Lebensbereichen.

    Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Das ehrliche Freuen kann ich auch nicht vortäuschen.
    Ich denke übrigens, dass "Loben ohne zusätzliche Belohnung" gemeint ist.

    Mein Rüde freut sich nen Ast wenn ich mich (aufrichtig) freu, ich glaube das ist für IHN die höchste Belohnung. Da hab ich richtig Glück gehabt mit ihm. :herzen1:
    Und ich freu mich wirklich wenn er was richtig macht, auch weil ich Nichts für selbstverständlich ansehe.