Krabbelnde Zecken sind mir im Prinzip wurscht, nur bitte nicht beißen, in die Haut bohren, was auch immer... Nun gut, wenn's mehr als zehn krabbelnde gleichzeitig sind wird's blöd. Da wird's mir dann auch zu viel.
Er ist immer noch unkastriert und wird es bleiben solange die Prostata, außer minimale Vergrößerungen, kein Zicken macht, also auch symptomlos bleibt und keine Entartungen aufweist. Das lass ich im regelmäßigen Abständen über den Tastbefund und durch Ultraschall abklären. Während eines Ultraschalls lässt sich die auch vermessen, um das Ausmaß zu erkennen und ein Prognose erstellen zu können. Ich weiß leider nicht wie sich das mit einer Entzündung der Prostata verhält, vielleicht weiß jemand Anderes darüber hier zu berichten.
Ich hatte Bedenken, dass die Vergrößerung der Prostata weitere Probleme nach sich zieht, es quasi schwerwiegende Symptome geben wird. Diese Bedenken hatte mir im Vorfeld des Chippens auch Niemand genommen. Daher dachte ich es wäre ne gute Lösung, um zu erreichen dass sich die Prostata erstmal beruhigt und ich schauen kann ob eine Kastration beim meinem Rüden kein Fehler wäre, wegen Wesensveränderung und so. Ich kann also absolut nachvollziehen und verstehen, dass Du nun ratlos und völlig verwirrt bist aufgrund der Aussagen Deines Tierarztes. Genau die Fragen die Du Dir nun stellst, eben solche ob es einfach nur ne Vergrößerung ist oder eine Entzündung und welche Auswirkungen das Ganze haben kann, solltest Du dem Arzt stellen und auch ihm gegenüber eben Deine Bedenken äußern. Eventuell lässt Du den Chip setzen und danach, wenn der Chip "ausläuft" kannst Du Dich für oder gegen eine Kastration entscheiden. Jenachdem wie sich das Ganze entwickelt. Eine allgemeingültige Aussage kann man eben nicht treffen, leider. Aber ich halte das immer und immer wieder Nachchippen auch für nicht optimal.
Bei meinem Rüden wurde damals eine Vergrößerung der Prostata im MRT entdeckt, eben auch durch Zufall. Er bekam dann den Chip, der dann ein, vielleicht eineinhalb Jahre gewirkt hat und nach 2 Jahren hatte er seine Wirkung komplett verloren. Die Prostata schwoll in der Zeit natürlich ab und ist bis dato nicht wieder vergrößert. Ich würde an Deiner Stelle noch ne zweite Meinung einholen. Falls es wirklich ne Entzündung ist und die aber nur latent verläuft, also ohne offensichtliche Symptome, dann muss was gemacht werden. Da müsste aber das Medikament was Dein Hund jetzt bekam, von dem ich annehme dass es sich um Ypozane handelt, jetzt schon wirken und nun muss man das Ganze eben erstmal beobachten. Ich hab damals zu schnell den Chip setzen lassen und es gar nicht erst mit Medikamenten versucht. Allerdings stand bei uns keine Entzündung im Raum. Daher bin ich dafür das durch nen weiteren Tierarzt bestätigen zu lassen. Blutwerte z.b. liefern Hinweise, bestimmte Parameter des Urins und zur Absicherung noch einen Ultraschall vielleicht!?
Man kann einen Ultraschall der Prostata machen lassen zur Vorsorge. Die Prostata schwillt auch bei einem Hormonschub z.b. an, wegen Anwesenheit läufiger Hündinnen etc. Dann schwillt sie aber auch wieder ab. Hat Dein Rüde denn Symptome oder war es nur ein Zufallsbefund? Ist sie "nur" vergrößert oder sieht man Veränderungen? Drückt sie auf den Darm? Diese Punkte würde ich bei einer Entscheidung berücksichtigen.