Beiträge von Moosmutzel

    Hier bei mir gibt es nur für den Rüden mal ein Eis, wenn dann in der Eisdiele ne Kugel Vanille. Meine Hündin bekommt von so Dingen, nicht nur weil`s gefroren ist, Durchfall.
    Extra Eis herstellen, dafür bin ich zu faul.

    Wenn`s keine gesundheitlichen Probleme davon gibt "Why not". Vieles im Leben ist unnütz und just for fun.
    Und zum Thema Halsentzündungen weiß ich nur so viel zu berichten, ohne Erreger keine Krankheit. Klar kann eine Verkühlung die Entstehung einer Krankheit begünstigen, aber es gibt genug unempfindliche Hunde, die auch vom Eisessen niemals krank würden.

    Ich finde es aber immer wieder amüsant, was es für festgefahrene Meinungen gibt, die dann mit Polemik hochgehalten werden, über "brutale" Menschen, die zu "Handgreiflichkeiten" neigen. Muss es wirklich immer sein, dass man andere Menschen pauschal abwertet?

    Aber es gibt sie doch zu Hauf, diese Menschen die es ohne Sinn und Verstand adaptieren. Klar sollte man nicht alle über einen Kamm scheren.
    Es kommt aber auch auf den jeweils eigenen Erfahrungsschatz an. Ich kenn` und sehe z.B. hier in meinem Umfeld Niemanden der die Stubserei in einer "angepassten", angemessenen" Intensität ausführt und schon gar nicht gut aufgebaut, als Abbruch. Körperlichkeiten machen für mich mehr kaputt, als falsch angewendete Techniken der positiven Verstärkung.
    Und nur darum geht`s mir persönlich, zu sagen dass ich es als Erziehungsmittel kritisch sehe, ohne Wertung Derer die es für sich und ihren Hund vertreten können. Und ich denke, es geht den Anderen auch nur um die Leute, die diese Stubserei anwenden, um den Hund zu Erziehungszwecken (z.B. um dem Hund die Leinenführigkeit beizubringen etc.), nicht um die persönliche Integrität zu wahren oder Andere zu schützen, ins Meideverhalten zu bringen. Darum zu sagen, dass Handgreiflichkeiten für sie inakzeptabel sind. Ob sie dabei übertreiben, also alle Anderen über einen Kamm scheren, muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber grundsätzlich sowas (es geht hier nicht um Anwendung dessen zur Gefahrenabwehr) abzulehnen muss erlaubt sein.
    Ich toleriere die Erziehung mittels Strafe, weil die Leute es anscheinend vertreten und verantworten können.
    Und ja ich habe zurückgerudert, ich habe noch vor kurzem eine strengere Meinung über diese Art der Behandlung, unserer angeblich besten Freunde gehabt und alle verurteilt die handgreiflich werden, aber nun gemerkt, dass ich mit Schwarz-weiß-Denken nicht ganz richtig liege.
    Ich will nicht polemisieren, aber richtig aufgebaut und angemessen angewendet, wie Du schreibst (was wünschenswert wäre) ist doch eher die Ausnahme. Wobei ich da nix beweisen kann. Aber niemand muss sich irgendeinen Schuh anziehen, wenn er nicht passt.

    Ich weiß schon womit sich die Verhaltensbiologie beschäftigt (war mein abiturfach), dennoch orientiert man sich bei Hunden daran wie sie sich eben untereinander verhalten.

    [...]

    Mich interessiert das auch, ob es ein Ziel der Verhaltensbiologie ist, Handlungsweisen im Umgang mit dem Hund abzuleiten bzw. sogar zu übernehmen, denn ich hab nicht so wirklich Ahnung davon ob und was für Handlungsweisen denn nu aus den Beobachtungen abgeleitet und/ oder übernommen werden. :ops:

    Es ist einfach auch die Gefahr der Willkürlichkeit die mich davon abhält so Grobheiten/Handgreiflichkeiten als probates Mittel, also als absolut empfehlenswert in der Erziehung, anzusehen.
    Die Gefahr, dass man über die Stänge schlägt und ungerecht wird, weil man die Signale des Hundes nicht erkennt ist auch einfach zu groß, als dass ich das gutheißen mag/kann. :ops:

    Ich verstehe wiederum nicht, dass wenn man einen Kommunikationsstruktur (nicht die Ausführung) übernimmt und damit sehr schnell zum Ziel kommt - weil das Gegenüber sie einfach automatisch schnell versteht ohne mit den 1000 Wiederholungen einer guten Konditionierung lernen zu müssen - man damit was "Schlechtes" tut. Im Gegenteil - da bin ich doch lieber schnell und einfach verständlich, hab schnell Frieden, als ewig rumzudoktorn und den Hund (und ggf auch mich) derweil im Stress zu lassen...

    [...]

    Wenn dem denn so ist... (hängt ja an mehreren Faktoren --> kann der Mensch den Hund lesen, ist das Timing angemessen usw.) Wenn man`s "gut" macht ist dagegen nichts einzuwenden, aber... meins ist es nicht!
    Und ich seh` in meinem Umfeld viel zu häufig, dass der Hund eben nicht sofort versteht und daher diese Art der Behandlung so keine wirkliche Berechtigung für mich hat, wenn es denn ein (zielgerichteter) Lernprozess (also Training) sein soll.

    Für mich klingt's halt oft wie ne Legitimation für Handgreiflichkeiten gegenüber des Hundes. So wie eine Art Rechtfertigung für Grobheiten. Das ist für mich kein probates Mittel der Erziehung, aber Leute die das anders sehen brauchen sich eigentlich auch nicht derart rechtfertigen. Jedenfalls nicht mir gegenüber. Daher finde ich diese Art der Erklärung, warum man das so für richtig hält, nicht nachvollziebar. Auch weil Hunde vorher viel subtiler kommunizieren und aus ganz anderen Beweggründen heraus körperlich agieren. Ist mein persönliches Empfinden.