Beiträge von Grinsekatze1

    Grundsätzlich halte ich es schon für sehr wichtig, dass bei einer Mehrhundehaltung die Hunde nicht direkt an den Zaun und somit Zugang zu Menschen haben, die am Haus vorbeilaufen.

    Warum? Weil man nie weiß, was Menschen so anstellen und ob nicht sie dann der Anlass sind, weswegen die Hunde erst so richtig wütend werden. Kinder können unerwartet und völlig gedankenlos Dinge tun, die Nachhaltig auf den Hund einwirken können.

    Deshalb würde ich Dir empfehlen im entsprechenden Abstand hinter dem Zaun eine "Grenze/Sichtschutz" für die Hunde zu ziehen und dann dafür zu sorgen, dass die Hunde sich in ihren Bereich ruhig verhalten.

    Ich kann Dir von meiner 15jährigen Hündin berichten: auch sie braucht abends etwa eine halbe Stunde bis sie sich ins Körbchen legt und schläft. Vorher läuft sie auch in der Wohnung hin und her. So nach dem Motto: "Ich weiß noch nicht, was ich will".

    Sie hat ihr Körbchen bei mir vorm Bett stehen und wird zugedeckt, wenn sie denn zur Ruhe kommt. Ansonsten hat sie viele tägliche Rituale verinnerlicht und besteht z.B. auf ihr Nachtleckerli. Ohne das, schläft sie erst gar nicht!

    Wenn ich arbeitsbedingt Nachts nicht zuhause sein kann, muss sie in ein Laufställchen, weil sie ansonsten nur durch die Wohnung laufen würde und würde mich suchen. Das klappt auch gut! Mitnehmen auf die Arbeit könnte ich sie; allerdings kommt sie mit dem Ortswechsel gar nicht zu recht.

    Was ich damit sagen will? Hunde werden im Alter wunderlich und brauchen - wie wir als alte Menschen - mehr Verständnis.

    Für den Hund hat sich seine ganze Welt verändert. Er kennt offensichtlich nicht sehr viel von seiner Umwelt und fühlt sich unter den Artgenossen scheinbar sicher und sucht von daher deren Kontakt.

    In 2 Wochen ist so ein Hund noch gar nicht wirklich bei Euch angekommen. Der braucht viel mehr Zeit und vor allem noch mehr Geduld.

    Führt ihn langsam an die Welt da draußen heran und lasst ihm die Zeit, die er braucht.

    Und das Hecheln sind Anzeichen von Stress!

    @Quenny87
    Du hast mich missverstanden.

    Der Affe ist in dieser "hineingeborenen Welt" offensichtlich zufrieden; das wäre er auch, wenn er in "seiner natürlichen Welt" geboren wäre.

    Er kennt "Freiheit", "wild Leben" gar nicht. Alleine daraus zu schließen, dass er verhaltensgestört ist oder sonst was, halte ich deshalb für gewagt.

    Schaut man sich die Haltung dieses Kängeruhs an, so halte ich das für keinesfalls richtig. Auch, wenn es jetzt eine Partnerin bekommen hat. Da werden sich neue Probleme auftun, wenn der Nachwuchs kommt. Was wird wohl damit passieren?

    Solche Tiere gehören nicht in Menschenhand. Sie gehören in die freie Wildbahn!

    Ja, das unterschreib ich.

    Kein Tier sollte sich zum "Affen" machen müssen!!!!

    Aber, wieviele Menschen finden so ein "tierisch-menschliches Verhalten" niedlich und denken sich gar nichts, aber auch nichts dabei (leider)?

    Ob das Unsicherheit ist oder Ausprobieren. Tatsache ist, dass der Hund nicht weiß in welche Richtung er gehen soll, wie er agieren muss. Da muss der Hundehalter eben eine Vorgabe machen.

    In erster Linie muss der Hund ansprechbar sein und sollte deshalb im Gehorsam stehen. Tut er das nicht, sind eben Gehorsamkeitsübungen angesagt. Ohne das funktioniert nun mal eben gar nichts!

    Hat der Hund plötzlich Angst vor unbekannten Objekten, dann muss der Hundehalter die nötige Ruhe haben um dem Hund die Möglichkeit zu geben diese "befremdliche" Objekte in "Ruhe" zu entdecken und für sich selbst (der Hund) entscheiden, dass alles ganz harmlos ist.

    Ich kann jetzt nicht beurteilen, ob das Äffchen fehlgeprägt oder sonst wie gestört sein soll.

    Das Äffchen soll später mal in einem Film eingesetzt werden und ist von daher sehr auf Menschen geprägt worden. Ansonsten wäre der Film-Erfolg später wohl eher nicht gewährleistet. Welcher Wildaffe würde vor der Kamera situationsgerecht agieren?

    Der Affe führt sicherlich kein artgerechtes Leben. Er kennt es nicht anders! Von daher weiß er gar nicht, was ein artgerechtes Leben ist. Unglücklich ist dieser Affe sicherlich nicht!

    Dein Hund ist in der Pupertät angekommen und probiert jetzt einfach aus. Er weiß noch nicht in welche Richtung er gehen soll. Arbeite daran!

    Viel Erziehungsarbeit in Form von Unterordnungsübungen und vor allem Schleppleine, damit Du sofort den Abruf tätigen kannst.

    In einem halben Jahr sieht die Welt wieder anders aus; jetzt ist aber verstärkt Gehorsamkeitsübung angesagt. Und das in allen Alltagssituationen!

    Ich kann da nicht aus Erfahrung sprechen, aber habe gerade mal im Fütterungsbuch nachgeschlagen: Ältere Hunde können Probleme mit schlecht verdaulichem Eiweiß bekommen, ihr Bedarf an Zink und einigen Vitaminen kann sich verdoppeln, sie können empfindlicher gegenüber zu hoher Phosphorzufuhr werden, sie können mehr Rohfaser und evtl. pektinreiche Futtermittel benötigen, um ihren Darm und dessen Besiedlung in Schuss zu halten und die Belastung durch Eiweißabbauprodukte zu vermindern... usw.
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    Was machen den die vielen Wildtiere, wenn sie in die Jahre kommen? Die fressen auch nichts anderes, wie all die Jahre vorher.

    Welpen und Seniorenfutter ist eine Erfindung der Industrie, damit der Absatz für Hundefutter da ist.

    Spezielles Nierendiätfutter etc. kann dagegen für manch ein Tier ein Segen sein.