Beiträge von Grinsekatze1

    Ein Züchter muss in der Regel 2 Jahre lang in eine angehende Zuchthündin investieren. Sie auf Erberkrankungen untersuchen lassen und sie auf Ausstellungen (Zuchttauglichkeit) bringen. Wenn er Pech hat, wird diese Hündin nicht einmal zuchttauglich geschrieben und er fängt wiederum mit einem anderen Welpen als künftiger Zuchthund an.

    Nicht vergessen sollte man, dass Züchter ihre Zuchthunde nach den Zuchtbestimmungen einsetzen müssen (nicht jede Hitze ist zur Zucht freigegeben) und dass die Zuchtkarriere einer Hündin in der Regel zwischen dem 7. und 8. Lebensjahr beendet ist.

    Geht man davon aus, dass ein Hund ca. 14 Jahre alt wird, dann hat der Züchter 8 Jahre lang einen Hund den er nur füttern und tierärztlich versorgen muss; der ihm in den Jahren nichts einbringt.

    Hundehaltung ist in Deutschland teuer. Auch Züchter zahlen Hundesteuer. Im Ausland entfällt diese und macht deshalb Hundezucht um einiges billiger!

    @'Fillis
    Das Problem ist wahrscheinlich nicht, dass Dein Hund nicht schnell genug rum kommt, sondern, dass Du in der Kehrtwende zu schnell bist.

    Ich habe ja auch einen Kleinhund und da pass ich mich in der Kehrtwende einfach mit dem Tempo etwas an.

    Mach für Dich die Schritte in der Kehrtwende kleiner und werde etwas langsamer.

    Gute Übungen sind: mit dem Hund geradeaus bei Fuß, dann selbst rückwärts laufen (der Hund folgt automatisch dann nach vorne) loben. Du hast damit erst einmal wieder die Aufmerksamkeit für Dich beansprucht und der Hund ist vom Kopf her wieder bei Dir. Dann Ansage Kehrtwende, Du drehst mit kleinen Schritten langsam ein.

    Mal ganz ehrlich:
    Unter der Riege der Hundesportler und Schäferhundehalter muss es offensichtlich Usus sein, seinen Hund im Zwinger zu halten.

    Mein Nachbar - aktiver Schäferhunde-Sportler - hat, seitdem er hier wohnt, 9 Hunde "verschließen", davon wurden nur 2 Hunde 9 Jahre alt, 6 Hunde waren nach 9 Monaten plötzlich nicht mehr da, wurden ausgetauscht; aktuell gibt es 1 Hund, der jetzt ca. 15 Monate alt ist.

    Nr. 10 wurde vor 4 Monaten angeschafft und kam bereits im Alter von 10 Wochen in den Zwinger. Dort sitzt er nachts seperat neben dem ältern Hund und tagsüber bis ca. 16.00 h, bis eben der Hundehalter von der Arbeit kommt.

    Dann geht es in den Hundeanhänger auf den Hundeplatz (4-5 x die Woche) oder auf eine grüne Bauernwiese.

    Muss ich jetzt noch schreiben, dass der kleine Junghund meinen Hund anbellt und nach vorne geht?

    Keine Behörde interessiert sich für diese Form der Hundehaltung.

    Vergiss den Gedanken mit Lightfutter. Es hat die gleiche Wirkung wie die Diätnahrungsmittel beim Menschen. Nämlich: es zieht einem das Geld aus der Tasche und abnehmen muss Mensch/Hund selber.

    Behalte Dein gewohntes Futter bei und füttere mengenmässig einfach weniger. Und wenn der Hund bettelt, bekommt er Apfelstücke oder einen Kauknochen.
    Zusätzlich mehr Bewegung und die Pfunde purzeln.

    Für die Zucht in Deutschland gibt es bereits Regelungen: durch die Zuchtverbände, durch die Gemeinden selbst usw.

    Wie will man Vermehrern das Handwerk legen? Durch Gesetze, Verbote?
    Die würden nur dafür sorgen, dass tatsächlich "Ups-Würfe" still und heimlich entsorgt werden, weil man Strafe fürchtet. Das hätten die Welpen nicht verdient.

    Es bedarf der ständigen Aufklärung. Ja, erst recht, wenn man es nicht hören will.

    Abnicken, abwarten bis sich das selbst regelt oder vielleicht ein anderer Mensch die Alternative ergreift, das ist in der heutigen Zeit leider gängige Praxis. Und am Ende schreit jeder nach einem Gesetz.