Beiträge von Grinsekatze1

    Ich halte seit über 40 Jahren Hündinnen. Gehe auch mit denen während der Läufigkeiten spazieren. Dann suche ich mir eher abgelegene Wege und bevorzuge keine Hundeauslaufgebiete.

    Wenn dann mal ein Rüde nach läuft; darf er gerne. Ich nehm ihn auch mit vor die Haustür - ist alles nicht mein Problem!

    Ich habe noch nie einen Rüden erlebt, der es gewagt hätte meine Hündin zu besteigen (Sie bleibt ja eh in dieser Zeit an der Leine und ist dicht bei mir - keine Schleppleine!)

    Und wenn Nachbars Hund damit Probleme hätte - haben die aber nicht - dann wäre es auch nicht mein Problem. (Ich habe vor Einzug des Nachbarn hier gewohnt und ich würde nicht wegen seinem Rüden kastrieren lassen.)

    Vielmehr ist es das Problem der jeweiligen Hundehalter. Wenn ich weiß, dass im Umfeld nur Hündinnen leben, muss man sich eben überlegen, ob man sich da wirklich einen Rüden zulegen muss.


    Bei der Hündin fände ich es aber sicherer, diese zu kastrieren. Einfach weil nicht alle Rüden gut erzogen sind bw. nicht alle Besitzer Wert darauf legen und wie gesagt: Es ist nicht schön von Rüden verfolgt zu werden und der HH ist nirgends zu sehen -.-.

    Auch Hündinnen müssen nicht kastriert werden. Sie brauchen nur verantwortungsbewusste Hundehalter!

    Na, so was: der Hund ist noch ein Hundekind, gerade 8 Wochen alt, wahrscheinlich noch gar nicht so lange bei Dir und nun soll er "Deine" Kommandos schon kennen.

    Schraub mal Deine Erwartungshaltung etwas herunter!

    Welpen sollen spielerisch lernen. Zeigen, führen, benennen - das machst Du ja richtig. Daraus wird später auch das Ausführen ohne Zeigen und Führen. Nur noch Benennen: das kann durchaus bis zu einem halben Jahr dauern.

    Hab einfach mal mehr Geduld und sei froh, dass Du einen so lernwilligen Welpen hast.

    Aktuell habe ich gerade im Bekanntenkreis erlebt, dass eine sehr scheue und unsichere Hündin (kam mit 4 Monaten aus Rumänien) mit einem sehr sehr schlechten Appetit, sich nach der Kastration sehr zu ihrem Vorteil entwickelt hat.

    Sie frisst jetzt wesentlich besser, hat zugenommen, ist neugieriger geworden und spielt plötzlich, was sie vorher nie getan hatte.

    Ihr hat die Kastration offensichtlich sehr gut getan.

    Ich freue mich sehr, dass es dem "alten Herrn" wieder besser geht. Alte Hunde sind was ganz besonderes. Sie kennen uns besser, als wir uns je kennen werden und haben es einfach verdient umsorgt und im alter angenommen zu werden.

    Bitte führ ihn nur noch am Geschirr. Aber das, wurde Dir sicherlich in der Klinik schon gesagt.

    Ich bin weiterhin bei Euch. Drücke ganz fest die Daumen und vor allen: für ein langes Leben!

    Der Jungspund ist übermütig und will seine aufgestaute Power los werden und dann gibt es nur "Fuß", "Leinenführigkeit" und "Schleppleine"? Da würde ich mir auch was um die Ohren hauen und rumtoben bis zum Umfallen.

    Im Ernst: dem ist es langweilig und er tut das, was übermütige Hunde dann tun.

    Er braucht draußen auch Spiel. Er kann auf Baumstämme hüpfen, oben angekommen "Sitz" machen, er kann drüber springen, drunter durch kriechen und zwischendurch kannst Du immer einen Befehl befolgen lassen.

    Drei Kreise Leinenführigkeit, wieder ein Spiel damit Du die Aufmerksamkeit bekommst .

    Mach ihm die Welt da draußen interessanter und vor allem, sei auch Du für ihn interessant.