Beiträge von Grinsekatze1

    100%ige Garantien gibt es eben keine. Weder für Mensch, noch für das Tier.

    Ich würde es mir nie verzeihen, wenn mein Hund, wäre er angeschnallt, wegen einem Genickbruch oder Wirbelsäulenschaden, sterben müsste.

    Deshalb eine Box mit vielen Decken zum Wurschteln. :smile:

    Wie es sich beim Weimaraner verhält weiß ich jetzt leider nicht. Weiß aber, dass bei vielen schwarzen Hunden durchaus "blau" fallen kann.

    Hierbei darf man sich natürlich nicht die Farbe in dem eigentlichen Sinne vorstellen, vielmehr ist es eine Abschwächung der schwarzen Farbe, die bei näherem Hinsehen einen leichten bläulichen Schimmer wirft.

    Tritt die Farbe "blau" erst einmal auf, lässt diese sich problemlos züchten. Anerkannt ist sie als Farbe zumindest bei meiner Rasse (Dackel) nicht.

    Warum soll eine Schmidt-Box sicherer sein, als eine Alubox von Heyermann?

    Ich habe aktuell für meine Heyermann-Box € 540.-- bezahlt. War eine Sonderanfertigung und die Rückfront (Notfalltür) sieht genauso aus, wie die Vorderfront.

    Ich hatte früher auch diese Gittterboxen, weil sie eben viel Licht und Luft hinein lassen.

    Als eine Bekannte einen Unfall hatte, platzte die Gitterbox bzw. die Stäbe. Zum Glück war kein Hund drin; er wäre aufgespießt worden.

    Seitdem gibt es hier bei mir eine Hundebox von Heyermann, deren Vorder- und Hinterfront mit einer Tür versehen ist. Solide und gute Verarbeitung und da spießt im Ernstfall gar nichts!

    Ich würde Dir zu einer Alu-Box raten. Stoffbox haben Dackel schnell zerlegt und Plastikbox ist auch nicht unbedingt sicher: es sei denn Du würdest sie quer auf die Rückbank stellen und standfest angurten.

    Nun haben wir noch mal Rücksprache mit der Pflegemutter gehalten (wir haben sie schon vorher informiert dass es nicht so rosig läuft mit den beiden wie erhofft) und sie meinte, das "mobben" wäre ja nicht so schlimm gewesen aber das IGNORIEREN- das wäre das schlimmste was der Lina passieren kann, dass der andere Hund sie ignoriert...

    Ich war verwundert als ich das hörte da ich dachte, das sei immerhin mal ein Fortschritt... Nachdem wir das Verhalten der beiden beschrieben haben meinte sie es wäre wohl das Beste, die Lina wieder zurück zu bringen denn es gab bereits Anfragen von mehreren Personen, die sie gern adoptieren würden. Dort könnte sie als Einzelhund leben und so mehr Selbstbewusstsein aufbauen weil sie die Menschen ganz für sich hätte.

    Also die Aussage der Pflegemutter halte ich für sehr bedenklich. Mobben als normal empfinden, Ignorieren als schlimmste Erfahrung anzunehmen. Ganz schön krass und zeugt meiner Meinung nach von recht wenig Hundesachverstand.

    Auch, dass sie Euch empfiehlt den Hund zurückzugeben, weil so viele Interessenten sie haben wollen - :???: , diesen Hund jetzt in Einzelhaltung zu empfehlen ........ :dagegen: Kein Hund ist wirklich gerne allein.

    Ich glaube, Du hast von Anfang an einen Denkfehler begangen: Du hast geglaubt, weil Retriever leicht erziehbar sind, ist es der Rattler auch. Beides sind jedoch vom Wesen grundverschiedene Hunde.

    Der Retriever bringt sein "Will to please", seine leichte Erziehbarkeit von seiner Rasse her mit. Der Rattler ist gerade das Gegenteil: eigenwillig, bellfreudig und ein kleiner Hans Dampf in allen Gassen.

    Hinzu kommt, dass Du einen Hund bekommen hast, der 6 Monate jung war, bereits schlecht erzogen worden ist und ganz offensichtlich Umweltdefizite hatte.

    Du bist bei einer Trainerin, mit der Du befreundet bist, die Dir und Deinem Hund jedoch keine wirkliche Hilfe ist.

    Alles zusammen keine glückliche Kombination.

    Wenn man die Fehler erkennt, kann man auch daran arbeiten. Versagt hast Du dennoch nicht! Nur das "Pferd" von hinten aufgezäumt.

    Sehe mal in Deinem Hund den Hund der er wirklich ist: ein Temperamentsbündel, das mit Deinem vorhergehenden Hund nichts gemeinsam hat. Er ist eben anders! Er tickt auch anders!

    Fange mit der Erziehung noch einmal ganz von vorne an. Am besten übst Du alleine; nur Du und Dein Hund. Wähle einen ruhigen Ort, wo wenig oder keine Ablenkung ist. Gehe schrittweise vor und vergiss dazwischen auch das Spiel mit Deinem Hund nicht! Das wird Euch gemeinsam verbinden und ihr könnt Euere Beziehung zueinander wieder aufbauen, festigen.

    Momentan sieht es so aus, dass Dein Hund auch durch Dich sehr verunsichert ist und nicht durchblickt. Du bist mit Dir selbst uneins und das spürt auch Dein Hund. Bleib mal klar in Deiner Aussage und auch in Deinen Handlungen!