Beiträge von Grinsekatze1

    Das kann man medikamentös unterstützen; manuell ausdrücken oder auch vorübergehend einen Blasenkatheter legen.

    Ich kenne eine Dackelhündin, die hatte auch die ersten 6 Wochen nach der OP Blasenentleerungsstörungen; da haben die Besitzer auch manuell nachgeholfen (wurde in der Tierklinik angeleitet) und es wurde medikamentös unterstützt.

    Alles braucht seine Zeit. Lass Dich nicht entmutigen!

    Die Tierheime und deren Mitarbeiter leisten zum Teil eine hervorragende Arbeit und das unter Bedingungen, die weit entfernt von deutschen Verhältnissen sind.

    Mir persönlich wäre es auch lieber würden die betreffenden Länder ihre "Probleme" selbst lösen. Und zwar Tierschutzgerecht und Human. Zum Teil gibt es ja schon Aufklärungsarbeit und ein Umdenken!

    So lange jedoch gesetzlich für die Tiere nichts geregelt wird, nichts unter Strafe gestellt wird, kein Kontrollorgan da ist und sich die Mentalität der Menschen nicht ändert, so lange sind ausländische Hunde auf fremde Hilfe angewiesen.

    Es ist mehr als traurig, dass es so was überhaupt geben muss.

    Auch wenn der Hundehalter nicht der Brüller ist, so hat die Kangalhündin doch einen guten Auslauf und Kontakte zur Umwelt.

    Eine Anzeige würde doch nur dafür sorgen, dass die Kangalhündin eventuell eingezogen wird und wohl einige Zeit im Tierheim sitzen wird, bis sich, oder wenn überhaupt, die geeigneten Hundehalter finden.

    Dem Hund nützt eine Anzeige nichts. Du schreibst ja auch nichts von Misshandlungen oder sonst was. Wenn sie zu dünn ist, liegt das vielleicht auch im Auge des Betrachters. Wenn ja, gibt es ja immer noch den Hinweis auf eine Tiertafel oder Hilfe durch das Tierheim. Oder eine persönliche Futterspende.

    Wenn Dich die Hündin auf Deinen Gassiwegen stört - gehe doch einfach einen anderen Weg.

    Ich zweifle auch, wie du auch recht eindeutig in meinen Postings nachlesen kannst deutlich an, dass in Tierheimen vorwiegend unproblematische, gut veranlagte Hunde meines Hundetyps sitzen.

    Das kannst du mir und anderen Leuten die in dem Bereich Erfahrung haben nun glauben oder nicht..


    Auch hier im hiesigen Tierheim sitzen "wenige" unproblematische Hunde. Die meisten sind große Hunderassen/Mixe.

    Die "Kleinen" haben alle ein Beissproblem; wobei man nie weiß, warum der jetzt beisst oder gebissen hat.

    Leider erfolgt die Abgabe oder Rückgabe dieser Hunde immer unter dem Aspekt "der hat gebissen". Das ist offensichtlich ein guter Grund seitens der Tierheime Hunde anzunehmen, oder seitens der Hundehalter, den Hund loszuwerden. Wären Menschen ehrlich, könnte man analysieren, warum der Hund so reagiert. Meist ist der Mensch Schuld, weil der Umgang mit diesem Hund nicht passt! Aber, wer will den Schuldig sein?

    Also landen diese Hunde immer wieder als abgestempelte Beisser im Tierheim und sind im Vorfeld schon schwer vermittelbar.

    Nur mal so als Beispiel:
    Ein kleiner Mix im Tierheim Frankreich: mehrfach zurück gebracht, weil er gebissen hätte. (Dort werden Hunde nach kurzer Zeit eingeschläfert, wenn sie unvermittelbar sind)
    Ich habe ihn an ein mir bekanntes Ehepaar mit jahrzehntelanger Hundeerfahrung vermittelt. Er durfte dort erst einmal ankommen, wurde nicht bedrängt und ....... hat bislang keinen gebissen.
    Dort passt es!

    Fusselnase:
    Es stört absolut nicht. Schon gar nicht mich. Da hast Du was falsch verstanden!

    Ich finde es richtig, wenn jeder von seinen Erfahrungen schreibt.

    Und ich stehe auch weiterhin dazu, dass jeder Hund eine Daseins-Berechtigung hat, so wie jeder Hundehalter seine freie Entscheidung haben soll.


    Ich persönlich wollte einfach einen Hund der lieb ist, gesund ist, ausgeglichen ist, nicht schwerer als 20 Kilo wird, nicht ganz so groß wird, kein extrem langes Fell hat, mit jeder Situation klar kommt, den ich überall mitnehmen kann (auch im Auto und lange Strecken), der andere Hunde gerne mag/keine Probleme verursacht, der nicht nur auf mich fixiert ist, sondern Vertrauen zu Menschen hat.

    Deine Wünsche in allen Ehren: diese Vorstellungen (Eigenschaften) sind doch nicht in die Wiege gelegt; sondern die muss der Hund und sein Halter sich erarbeiten.

    Wer Zeit und Geduld in die Aufzuchtszeit investiert, der wird den Hund bekommen, denn er gerne haben möchte.

    Isoliert gehaltene Welpen/Junghunde im 1. Lebensjahr werden mit Sicherheit - trotz allerbester Veranlagung von Menschenfreundlichkeit und Umweltsicherheit der Elterntieren - nicht diese Eigenschaften zeigen.

    Die beste Erbanlage nützt nichts, wenn sie nicht gefördert wird. Nur glauben, weil die eltern so nett sind, werden die Welpen das auch, ist doch recht blauäugig.