Ich bin ja in der Altenpflege tätig und damit kriege ich sehr viel über Demenz mit 
Demenzkranke haben sehr wohl viel Stress und fühlen sich nicht wohl mit dem, was mit ihnen passiert. Dies merken sie vor allem, wenn sie mal einen guten Moment haben, es stürzt eigentlich alles über sie rein.
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Ich bin auch in der Pflege tätig und ich kann nicht alle Deine Aussagen hier bestätigen und eigentlich gehört es ja nicht zum Thema. Wir sind ja hier im Hundeforum. Dennoch möchte ich das so nicht stehen lassen.
Demenzkranke im Anfangsstadium, wo Vergesslichkeit, Wortfindungsstörungen, teilweise örtliche Orientierungsstörungen usw. vorliegen, leiden wirklich. Sie wissen um ihre Defizite und versuchen diese zu kaschieren.
Im Stadium der absoluten Demenz stört sie nur ein ungeregelter, ständig wechselnder Tagesablauf, wechselndes Personal (jeder geht anders mit ihnen um) usw. Das ist Stress, der sie wirklich stört! Leiden sieht für mich jedoch anders aus.
Demenzkranke brauchen einen strikten geregelten Tagesablauf und die gleichen Bezugspersonen.
Die Wahrnehmung geht bei Demenzkranken über das Körpergefühl, das Berühren oder die Stimme. Sie sind feinfühlig, sehr sensibel. Sie spüren das, was Menschen nicht verbal ausdrücken!
Ich behaupte, dass ich meinem alten Hund - auch, wenn nicht mehr diese Freundlichkeit entgegenkommt, durch Berühren und Streicheln doch sehr nahe bin. Ich hole sie aus ihrer "misslichen Situation" (wenn sie sich verläuft) raus und gebe ihr das Gefühl "ich regele das für Dich".
Mein Hund ist auch nicht mehr der, der er einmal war. Sie ist anders; aber anders eben auch liebenswert. So lange sie frisst und noch beweglich bleibt, so lange ist es wie es ist.