Beiträge von Grinsekatze1


    Aber das Umfeld und die Elterntiere waren top.
    Die kleinen Munter und augenscheinlich Gesund, Impfpass bekommen wir auch und es wurden viele fragen beantwortet von der Hobbyzüchterin.

    Das mag ja alles so stimmig sein.

    Ein Zuchtverband hat seine Zuchtbestimmungen und schützt auch die Zuchthündin in dem er eine Vorgabe gibt, wie oft und wann eine Hündin zum Zuchteinsatz kommt. Im Alter von 7-8 Jahren ist die Zuchtperiode einer Hündin vorbei und nicht jede Hitze darf zur Zucht verwendet werden.

    Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Deine "Züchterin" ihre Hündin nicht in der nächsten Hitze auch wieder decken lässt.

    Würde diese Züchterin Verantwortung zeigen, würde sie keinen Importrüden (mit Papieren) mit einer Mixhündin verpaaren, sondern sich eine ordentliche angemeldete Zucht aufbauen.

    Dort wo sie herkommt ist wohl kaum einer mit ihr "Pippi machen" gegangen und von daher kennt sie es gar nicht, dass sie sich melden muss.

    Oftmals sind die Hunde aus ihrem Ursprungsland in den Tierheimen schlecht vergesellschaft, so dass manche Hunde sich nicht von der Stelle bewegen und lieber unter sich machen. Oder aber, sie leben auf engstem Raum und kennen es nicht anders.

    Du solltest die Decken sofort wechseln (tust Du sicherlich) und darauf hoffen, dass irgendwann die Hündin dieses Verhalten einstellt. Öfter mal mit ihr nach draußen gehen und loben, wenn die Geschäfte klappen.

    3 Wochen sind keine lange Eingewöhnungszeit. Du musst Geduld aufbringen; nicht schimpfen, wortlos hinnehmen. Mit der Zeit, das kann eine Weile dauern, wird die Hündin in ihrem Umfeld sicherer. alles ist vertrauter und dann lässt sie das auch.

    Wenn sie nur auf eine bestimmte Wiese macht: nimm doch dort mal das Häufchen auf und lege es an eine andere Stelle und führe den Hund immer wieder da hin.

    Warum gleich eine Hundepsychologin?

    Ansprechpartner sollte Deine Züchterin sein und zwar in allen Fragen was die Anschaffungen für den Welpen anbelangt: angefangen an Futter, Futterzeiten oder sonstigen Gewohnheiten etc.

    Deine Züchterin kennt den Welpen besser als je ein Hundepsychologe es tun kann. Sie kennt auch ihre Rasse und ihre Eigenheiten!

    Es gibt so viele Argumente gegen das Halsband , weil viele Hundehalter die Leinenführigkeit nicht einüben können oder wollen.

    "Wenn der Hund zieht, würd ich immer ein Geschirr zum Üben nehmen." Toll, wie soll er denn da lernen, dass er nicht ziehen darf!

    Ich persönlich tendiere anfangs immer mit der Kombination Geschirr und Halsband. Das Geschirr soll das Körpergewicht des Hundes zurückhalten und gleichzeitig dem Hund signalisieren, dass da ein Gefühl ist, das ihn zurück hält. Er soll sich spüren!
    Das Halsband soll nur lenken und zwar so, wie ich ein Auto bediene - vorsichtig, nicht hektisch!, behutsam in die Richtung, die ich mir wünsche!

    Man sollte sich als Exhalter einfaach zufrieden geben, dass man Bilder und Info erhält und darüber hinaus alles auf sich beruhen lassen.

    Wenn man das künftige Zuhause sorgsam ausgewählt hat, dann erübrigen sich doch Besuche und Gefühlsaufwallungen auf allen Seiten.

    Man hat sich damals so entscheiden und gut isses!

    Ich sehe es auch so, dass der Hund eben alt ist und "vergisst"

    Ich würde die Abend-Fütterungszeiten vorverlegen. Vielleicht abends kein Trockenfutter geben sondern eher Nassfutter. Das enthält mehr Feuchtigkeit und der Hund muss nicht so viel Wasser trinken.

    Ich habe auch einen alten Hund (im 16. Lebensjahr) und kämpfe auch mit solchen Dingen. Ich glaube, irgendwie gehört es zum "Alt-sein" dazu.