Beiträge von Grinsekatze1

    Ich persönlich kenne einen Aussi-Rüden der von einer alleinstehenden Frau als Welpe vom Züchter angeschafft worden ist. Die Frau wohnt hier nur ca. 200 m von mir entfernt.

    Erst 1,5 Jahre nach dem Kauf habe ich den Hund erstmals auf der Straße gesehen. Sie hatte Probleme: Leinenführigkeit, Anbellen von fremden Menschen .. Beim Zurechtweisen sprang der Hund hoch und schnappte oder Biss! Man sah, dass da massive Probleme waren!

    Der Hund kam Oktober 2014 ins Tierheim. Dort sitzt er noch heute. Einmal vermittelt; wegen Beissvorfall kam er wieder zurück (obwohl das vorher bekannt war) und sitzt heute noch da.

    Die Vorbesitzerin hat sich vor wenigen Wochen wieder einen neuen Hund (Malteserwelpe) zugelegt und diesen Welpen sieht man auch nicht auf der Straße. Dazu gelernt hat sie nichts! Der wird genauso isoliert aufwachsen wie der Aussi!

    Tierheim habe ich bereits informiert. Aber was sollen die dagegen tun? Die haben keine rechtliche Handhabe!

    eigentlich wollten wir unseren ersten Hund nun vom Tierheim abholen aber ein Anruf des TH hat uns dann doch verunsichert.
    Beim TA wurde ein vergrößertes Herz festgestellt und eine leichte Anämie aber die Blutwerte seien sonst ok und auf alle getesteten Krankheiten negativ. So sehr unser Herz für den Knuffel schon schlägt, sind das nicht erhebliche Risiken ? Angeblich sei das alles kein Problem und habe bestimmt mit dem warmen Wetter und den Narkosenachwirkungen zu tun. Habe beim Googlen jedoch keine Hinweise auf einen Zusammenhang zw warmen Wetter und Anämie gefunden. Eine Krankenversicherung wird man ja mit Sicherheit auf nicht für einen Hund mit "leichter Anämie" bekommen.
    Tja, nun sind wir etwas ratlos und morgen wollten wir ihn eigentlich abholen.
    Was meint Ihr denn zu so einer Situation ?

    Ich würde den Hund ohne Wenn und Aber nehmen und alles auf mich zukommen lassen.

    Wegen einer Krankenversicherung würde ich mir keine Sorgen machen. Genaue Diagnose liegt nicht vor; also musst du auch nichts angeben.

    Wäre es eine Sehnenverkürzung könntest Du den Schwanz gar nicht gerade biegen. Die Sehne wäre dafür zu kurz. (Ich habe selbst eine Sehnenriss in der rechten Hand und trotz OP ist der Finger nicht mehr gerade zu bekommen)

    Was Du machen kannst? Nix! Lass es so wie es ist. Das ist das Beste!

    Was für Rasse/Mix ist denn Dein Hund?

    Ich kann Dir mal von mir erzählen:

    Meine (älteren) Nachbarn, zu denen ich immer ein gutes Verhältnis hatte, waren irgendwann durch irgendwas sehr angepisst. Was, weiß ich bis heute nicht!

    Ich hatte es abgeharkt und diese links liegen lassen. Ging so mehrere Monate. Vor wenigen Wochen bin ich einfach über die Straße gewechselt, habe die Nachbarin in den Arm genommen und ihr gesagt, dass ich das doch für recht blöd halte und ob wir uns nicht wieder vertragen könnten. Wir wären doch Nachbarn!

    Ergebnis: Sie war mir dankbar. Sie fand es auch traurig und ein unhaltbarer Zustand; war heilfroh, dass wieder Frieden herrschte.

    Es gibt keine gefährlichen Hunde. Sie werden durch Menschen so gemacht. Mangelnde Sozialisierung, Isolierung von Mensch, Tier und Umwelt ..........

    alleine das reicht schon aus um einen Hund bissig (unsicher und zulangend) zu machen.

    Er tut das, was ihm die Natur als Sicherheit in die Wiege gelegt hat: er benutzt seine Zähne, er beisst!

    Verübeln kann man ihm das nicht! Es passt eben nicht in unsere Gesellschaft, die erwartet, dass ein Hund mit allen Umweltproblemen zurecht kommt, sich anpasst und niemals nie zubeißt.

    Der Hund wurde in der heutigen Zeit zu einem Individium, das sich gefälligst - auch unter widrigen Bedingungen - anzupassen, konvertibel sein soll. Tut er das nicht, wird gar nicht lange über das "Warum" überlegt; er wird als gefährlich eingestuft, hat sein Makel und wird es in unserer Gesellschaft nicht mehr los.

    Er war eben nicht angepasst! So, wie es manche Menschen auch nicht sind, wenn sie gradlinig ihre Meinung vertreten.

    Die Welt will angepasste Menschen, die problemlos alles schlucken und das erwartet man oftmals auch vom Tier. Nur, das Tier versteht das nicht! Es hat seine vom Menschen angezüchteten Eigenschaften und wenn es nicht verstanden und nicht "gelesen" werden kann, dann gilt es als problematisch, nicht angepasst, geht nicht, nicht willig, dem kann man nichts beibringen, der ist Stur und ...................

    Ach ja, Thema ohne Ende! Das Tier zahlt die Zeche!!!

    Gerade dann, wenn der Altersunterschied groß ist, ist die Toleranz beider Hunde wesentlich besser, als bei gleichaltrigen Hunden.

    Es wurde ja hier bereits angesprochen: jedes Alter hat eben seine eigenen Bedürfnisse. Unter Umständen kann der ältere Hund bei gewissenen Aktivitäten nicht mithalten und man muss improvisieren.

    Trotzdem gehört der Dackel zu den Risikorassen (Dackellähmung, usw.), für die man bei bestimmten Tierkrankenversicherungen mehr bezahlt.Wenn man schon eine Rasse unter dem Gesichtspunkt aussucht "wie lange habe ich was davon?" würde ich eher nach der Robustheit der Rasse gehen.

    Ich habe seit über 40 Jahren nur Dackel. Noch nie hatte einer davon Bandscheiben-OP oder überhaupt Rückenproblem. Zufall? Wohl kaum!

    Alt geworden sind sie fast alle. Durchschnitt 15,5 Jahre!

    Und das Motto "wie lange ich was davon habe", finde ich verwerflich. Ein Schäferhund ist mit 7 Jahre für den Hundesport fertig und nicht mehr zu gebrauchen. Soll er dann weg? Oder ich mir erst keinen kaufen?

    Ich habe mal eine Frage, die nichts mit Hunden zu tun hat.
    Ich hoffe das ist kurz ok?! |)

    Weiss jmd zufällig von euch, ob ein Überweisungsschein (MRT) trotzdem noch gültig ist, wenn ein neues Quartal angefangen hat?

    Februar habe ich den Schein erhalten und erst den kommenden Dienstag mein MRT Termin.

    Der Überweisungsschein gilt grundsätzlich nur für das Quartal. Du wirst Dir einen neuen Überweisungsschein besorgen müssen.