Könnte es sein, dass der Welpe bereits beim Züchter erste Erfahrungen mit Wild, Vögeln, Schleppe ..... gemacht hat?
Viele Jagdgebrauchshundezüchter "kitzeln" so bereits bei den geraden 4 Wochen alten Welpen das Jagdinteresse raus, weil sie recht gerne an Menschen verkaufen, die den Hund jagdlich fördern und zur Prüfung bringen.
So ein Welpe kann dann auch bei Privatleuten landen, die eben keine Möglichkeiten zur Jagd haben. Folge: der Hund ist unausgelastet und gefrustet.
Ja, es wurden Eigenschaften geweckt, die der Hund nun nicht ausleben kann. Das alleine ist jedoch nicht ausschlaggebend. Hinzu kommt meist, dass Dackel oftmals nur als Haushund so nebenbei mitläuft; die Erziehung fehlt (ist ja nur ein kleiner Hund) und der Hund allenfalls zum Spaziergang kommt.
Was nach 5 Jahren tun? Gute Frage! Da haben sich jetzt schon viele Verhaltensmuster gefestigt und die wieder rauszubekommen wird schwierig.
Ich würde zu einem festen (Unterhaltungs-) Programm für den Hund tendieren. Gruppenübungen auf dem Hundeplatz, wo der Hund gefordert wird, Fährtenarbeit, Suchspiele....... und dem Hund danach einen festen Platz einräumen, wo er zur Ruhe kommen kann. Rammeln und zerstören würde ich konsequent stören!