Beiträge von Grinsekatze1

    Ich würde jetzt nicht unnötig die Mahlzeiten des Hundes unnötig "auffüllen", (das würde den Magen ja weiterhin groß halten, oder sogar vergrößern), sondern eher dem Hund mehrere kleinere Mahlzeiten anbieten.

    Ich würde ihm jede Mahlzeit anders gestalten: Obstmahlzeit, Gemüsemahlzeit, kalorierenarme Mahlzeit (gekochte Lunge = fast keinen Nährwert, keine Kalorien), Hauptmahlzeit mit seinem Futter.

    Mag sein, dass ich zu sehr menschlich denke! Gerade deshalb würde ich Hässlichkeit nicht noch abwerten in dem ich sie noch entsprechend mit dem Namen belege.

    Spielt doch keine Rolle, ob der Hund seinen Namen nicht empfindet; ich sehe dieses Gehabe von zielgerichteten, entwertenden Namen als Spiegel der Gesellschaft.

    Mag sein, dass sein Besitzer diesen Namen als Spaß/Scherz empfunden hat: völlig unüberlegt, unbedarft. Ich finde die Namensgebung als Griff in die Tonne!

    Ich weiß die Beweggründe für solch eine "Kaufentscheidung" nicht, bezweifele aber, dass die so, wie es jetzt aussieht, wirklich gewünscht war. Meine Meinung!

    Ich finde die Namensgebung noch mehr als sehr sehr traurig. Welches Lebewesen möchte aufgrund seines Aussehens benannt werden?

    Noch umso trauriger finde ich, dass man sich als Hundehalter so einen "Titel" für seinen Hund wünscht. (Warum sonst geht man auf so eine Veranstaltung?)

    Ich finde die Verpaarung sch... und auch das Verhalten des Besitzers!

    Meiner Erfahrung nach entstehen zunehmend solche RHDs weil die gemäßigte Begleithundedackelriege mit jagdlich geführten Leistungshunden ohne Sinn und Verstand gekreuzt werden... aber das sind nur meine eignen Gedanken dazu.

    Na, also dass ist ja vielleicht eine Aussage!

    Gerade die Jagdbebrauchshundezüchter, speziell die Rauhaarzüchter, treiben es manchmal mit ihrer Hochleistungs-Jagdzucht auf die Spitze.

    Da wird nach Leistungszeichen und nach Härte (Bauprüfungen) verpaart und wenn dann der Absatz für diese auf Hochleistung gezüchtete Welpen im jagdlicher Hinsicht nicht da ist, werden die auch an jagdlich nicht interessierte Familien abgegeben.

    Werden so einem Welpen nicht gleich die Hausregeln mitgeteilt, wird er zum Haustyrann, der lange Jahre den Ablauf in seiner Familie bestimmt.

    Die Welpenzeit mag ja noch einigermaßen erträglich sein, aber spätestens mit der Geschlechtsreife sucht der geplagt Hundehalter Erziehungshilfe. Und da ist bereits schon vieles an Unarten konditioniert. Den ein Dackel liest seine Menschen viel besser, als der Mensch sich selbst kennt.

    Ich befürworte die Übungsstunden, denn das ist auch für einen Dackel eine gute Teil-Auslastung.

    Könnte es sein, dass der Welpe bereits beim Züchter erste Erfahrungen mit Wild, Vögeln, Schleppe ..... gemacht hat?

    Viele Jagdgebrauchshundezüchter "kitzeln" so bereits bei den geraden 4 Wochen alten Welpen das Jagdinteresse raus, weil sie recht gerne an Menschen verkaufen, die den Hund jagdlich fördern und zur Prüfung bringen.

    So ein Welpe kann dann auch bei Privatleuten landen, die eben keine Möglichkeiten zur Jagd haben. Folge: der Hund ist unausgelastet und gefrustet.

    Ja, es wurden Eigenschaften geweckt, die der Hund nun nicht ausleben kann. Das alleine ist jedoch nicht ausschlaggebend. Hinzu kommt meist, dass Dackel oftmals nur als Haushund so nebenbei mitläuft; die Erziehung fehlt (ist ja nur ein kleiner Hund) und der Hund allenfalls zum Spaziergang kommt.

    Was nach 5 Jahren tun? Gute Frage! Da haben sich jetzt schon viele Verhaltensmuster gefestigt und die wieder rauszubekommen wird schwierig.

    Ich würde zu einem festen (Unterhaltungs-) Programm für den Hund tendieren. Gruppenübungen auf dem Hundeplatz, wo der Hund gefordert wird, Fährtenarbeit, Suchspiele....... und dem Hund danach einen festen Platz einräumen, wo er zur Ruhe kommen kann. Rammeln und zerstören würde ich konsequent stören!

    Es gibt sehr gute Trockenfuttersorten, wo die Hersteller auf die Herkunft der Rohware achten.

    Ich möchte nicht wissen, wieviel Barfer ihr Fleisch sonstwo her beziehen und gar nicht wissen, ob das, was da in der Tüte drin ist, auch wirklich das Fleisch ist, was man gewünscht hat. Gewolft sieht alles gleich aus!

    Würde ich Barfen, käme das Fleisch ausschließlich hier von meinem Metzger, der genau weiß, von welchem Hof er gerade sein Fleisch in der Theke liegen hat.

    Da ich mich durch die "Wissenschaft" von Barfen nicht durchwühlen möchte, auch gar nicht die Zeit dafür habe, gibt es hier aus Überzeugung ein gutes Trockenfutter: CanisAlpha und Naturavetal.

    Aus Prinzip füttere ich kein Hühnchen, weil die Hühnerhaltung mir einfach zu sehr zu wünschen übrig lässt. Halte ich für mich genau so!

    Bezüglich dieses speziellen Futters kann ich persönlich keine Erfahrungen mitteilen.

    Jedoch, einer meiner verstorbenen Hunde, bekam aufgrund einer Lebererkrankung spezielles Leberdiätfutter. Zwar nicht von RC, aber von Hills.

    Mein Hund lehnte das Trockenfutter damals ab; das Nassfutter jedoch wurde angenommen und hat meinem Hund immerhin noch 4,5 schöne Jahre beschert.

    Auch wenn ich gegen Tierversuche bin und die Firma mir nicht gerade sympathisch war, war es einfach das Mittel der Wahl.

    Im Leben muss man eben mal Abstriche machen.