Beiträge von Grinsekatze1

    Draußenhaltung, oder Zwingerhaltung muß nicht gleich Isolation bedeuten. Wieviel Hunde werden den über Nacht in der Küche, Flur, oder sonst wo von ihrem Hundehalter entfernt gehalten. Ist doch dann egal wo das stattfindet - Innen, Draußen.

    Viel wichtiger ist doch, dass der Hund viel Zeit mit seinem Besitzer verbringt und die Welt außerhalb erkunden und kennen lernen darf.

    Übrigens bin ich dagegen einen Welpen bereits draußen - egal wo - alleine sich selbst zu überlassen. Der Welpe sollte seinen Menschen kennen lernen dürfen, Vertrauen erlernen dürfen und nebenbei auch noch die Stubenreinheit erlernen. Letzteres lernt er nicht wenn er nur "draußen" ist.

    Grundsätzlich gilt, dass die werdende Mutter ein Recht auf einen eigenen unzugänglichen Bereich für andere Hund hat.

    Der Rüde ist, wenn die Welpen geboren sind, bis die Welpen in etwa 3 Wochen gehfähig sind davon fern zu halten. Sie würde ihre Kinder eh sehr beschützen.

    Die beiden Hündinnen sind zu trennen und zwar solange bis die Welpen nicht mehr da sind. Alleine das Vorhandensein der Welpen kann eine Resourcenverteidigung auslösen und sollte unterbunden werden.

    Noch eins:

    Ich persönlich würde es mehr als begrüßen, wenn die Haltung exotischer Tiere in Privathaushalten um ein vielfaches besteuert werden würde. Dann hätten nämlich diese Tiere eine Chance in einer natürlichen Umwelt leben und sterben zu dürfen; müssten nicht vegetieren.

    Aber am liebsten wäre mir ein Haltungsverbot aller Exoten. Denn auch mit Steuer werden die wenigsten ein wirklich artgerechtes Leben in Gefangenschaft führen dürfen.

    Was ich an Deiner Meinung, die Dir ja zusteht, nicht verstehe ist, dass mir das vorkommt wie ein "Wenn ich, dann die aber auch." statt zu sagen, BEIDES ist eine an den Haaren herbeigezogene Steuer.

    LG, Chris

    Mir persönlich wäre es sehr lieb, wenn die Pferdesteuer sich nicht durchsetzt. Dazu braucht es eben gute Argumente. Dann hätten Hundehalter annähernd ein Chance auf Gleichberechtigung zu plädieren.

    Natürlich ist die Hundesteuer an den Haaren herbeigezogen. sie wurde vor mehreren Jahrzehnten "erfunden", weil im Stadtsäckel das Geld fehlte. Und deswegen soll jetzt auch die Pferdesteuer kommen. Den Gemeinden fehlt Geld und sie schöpfen es dort ab, wo sie glauben, dass man es holen kann.

    Aber nicht jeder der ein Pferd hat, ist "reich". Das sind die allerwenigsten Pferdebesitzer die ich persönlich kenne.

    Und - je mehr Tierhalter gegen eine Steuer sind, umso besser!

    Die Pferdebesitzer oder anderen Tierhalter haben sich doch bislang auch nicht darum gekümmert, wenn Hundehalter Steuern zahlen mussten, oder?
    Haben die sich gegen die Steuer von Hunden eingesetzt? Wohl kaum! Die waren froh, nicht selbst betroffen zu sein.

    Nein, ich will nicht, Pferdehalter als "reich und Sie können sich das leisten" abstempeln, sondern der Fairness wegen den Hundehaltern gleich stellen.

    Ich wohne in einer Pferdestadt - wer weiß was da noch kommt -, und ich kenne etliche Pferdebesitzer die ihre Pferde vom Schlachter geholt haben. Die können sich die Pferde leisten, weil sie eben auf andere Dinge verzichten. Für sie wäre eine Steuer eine Bestrafung und sie könnten die Tiere nicht halten.

    Aber genau die, haben wir ja unter den Hundehaltern ja auch.