Beiträge von Grinsekatze1

    Ich gebe zu Bedenken, dass bei den 3 Kontrollgängen die Laufzeit für den Welpen unter Umständen zu anstrengend werden kann.

    Außerdem - er findet sicher Essensreste oder auch Medikamente die er schlucken könnte. Die diverse Keimbelastung ist auch nicht zu unterschätzen. Gewisse Keime können auch auf den Hund überspringen. Aufzug kann auch zur Falle werden, wenn der Hund die Lichtschranke unterläuft. Bewohner könnten über den wusseligen Welpen stürzen. Bewohner sind nicht immer nett.

    Ich würde Dir empfehlen, den Hund im Stationszimmer zu belassen. Das auch zeitlich anzutrainieren. Da bräuchtest Du jemanden der den Hund anfangs nach gewisser Zeit abholt.

    Morgens dann ganz gezielt bei gewissen Bewohnern den Hund mitnehmen und Kontakt aufnehmen lassen. Für die alten Bewohner ist ein Hund wirklich eine Bereicherung. Aber eben alles nur unter Kontrolle.

    Vielleicht lässt Du Dich viel zu sehr von Deiner Trainerin beeinflussen.

    Ein 1,5 jähriger Labbi ist voll in der Pubertät und wenn bisher nur ganz wenig an Erziehung angekommen ist - da sind ja einige Baustellen -, dann hat er vor dieser Zeit nicht viel Gehorsam gelernt. Hat sich verselbständigt! Da ist von der vorherigen Hundeschule ja offensichtlich nicht viel rüber gekommen, wenn das die Trainerin bemerkt hat.

    Also heißt es jetzt: ganz von vorne anfangen. Alles konsequent einüben und auch durchziehen. Wenn das geschieht, verlernt der Hund nichts und wird auch ohne die Wirkung vom Kastra-Chip gehorchen.

    Wenn Du jetzt alles nur halbherzig angehst, dann wird sich nie was ändern. Ob mit oder ohne Kastration! Ob chemisch oder durch OP!

    Mein Bekannter züchtet DSH, der ist froh, wenn die Welpen ab der 8. Woche abgeholt werden, da sie die Mutterhündin teilweise ganz schön malträtieren und auch untereinander bereits kleine "Kämpfe" veranstalten. Bei 2-4 Welpen, wie es meist bei Kleinhunden der Fall ist, mag es besser möglich sein, sie länger bei der Mutterhündin zu lassen, aber bei einer großen Anzahl Großhundewelpenbrocken ist die Mutterhündin irgendwann am Ende mit ihren Kräften - und der Züchter mit dazu.

    Ja, und deshalb gehören Welpen ab der 6. Lebenswoche ins Hunderudel. Da helfen dann Tanten, ältere Geschwister, Omas bei der Erziehung mit. Und davon können Welpen gewaltig profitieren. Lernen sie doch, dass man sich gegenseitig mit Respekt begegnen muss.

    Ich glaube, Du hast mich zum zweiten Mal in diesem Thread missverstanden: ich schrieb von Besitzern, Du von Züchtern.
    Oder drehen wir jetzt jedem, der keinen VDH-Rassehund besitzt, daraus einen Strick?

    Ich habe auch keinen VDH-Hund und bin hier :hust:

    Wenn es um Doodle-Besitzer geht - ist doch in Ordnung. Jeder hat den Hund, den er haben wollte. Fertig! Und über die üblichen Sprüche muss man denn drüberstehen.

    Hier fallen ja auch öfters mal bemerken über Kleinhunde. Na und - sagt man halt, dass man das nicht schön findet und gut isses. :bussi:

    Was ich nicht verstehe, ist, wieso es gerechtfertigt sein soll, Doodle-Besitzer oder solche, die es werden wollen, dermassen ins Abseits zu stellen, dass sie es nur selten wagen, sich wieder im Forum unter die Schreibenden zu gesellen.

    Weil die wenigsten Doddlezüchter wirklich ernsthaft eine neue Rasse kreieren wollen; die Zuchttiere in den allerwenigsten Fällen bereits Doodles sind. Weil viel zu oft einfach nur 2 Rassehunden zusammen gedoodelt werden. Weil ein Zuchtkonzept fehlt. Weil auf Voruntersuchungen der Zuchttiere wenig Wert gelegt wird.

    Wie soll man da ernsthaft an eine Züchtung mit Sinn und Verstand glauben?

    Nicht jeder Doodle-Besitzer ist schlecht informiert oder auf einen Marketingtrick hereingefallen. Und ich wiederhole es hier gerne noch einmal: wir haben hier die geringsten Probleme mit Doodles- erstens kommen sie relativ selten ins Heim, zweitens gehen sie, wenn sie dann doch mal da sind, weg wie warme Semmeln und drittens, und das dünkt mich der wichtigste Punkt: kommen sie so gut wie gar nie zurück und bleiben in den Familien, in die wir sie vermittelt haben. Es sind in den allermeisten Fällen sehr problemlose Hunde, die sich gut und gerne anpassen, freundlich mit Hund und Mensch sind. Nicht, dass das Pudel und Retriever oder Spaniels nicht auch wären - aber entsprechende Doodles unterscheiden sich von beiden Rassen durchaus in Aussehen und Fellbeschaffenheit. Und: ich käme niemals auf die Idee, mir einen Hund zu holen, der mir optisch so gar nicht nicht zusagt - egal wie wundervoll deren Charakter auch sein mag.

    Ich kenne sicher hundertfünfzig bis zweihundert Exemplare aus unterschiedlichen Zuchten, manchmal F1, manchmal aus Doodle-eltern - und diese Hunde sind nicht besser oder schlechter als andere Mischlinge oder Rassehunde - weshalb scheinen sie dann eine derartige Bedrohung darzustellen, dass sie, zumindest hier im Dogforum, als Staatsfeind Nr. 1 gehandelt werden?

    Was hier im Dogforum immer wieder gegen Doodle-Interessenten ausstößt, ist doch die Tatsache, dass die Hunde als Mischlinge (das sind sie nun mal) überteuert angeboten werden und deren "Züchter" mit ganz unwahren Argumenten (für Allergiker geeignet, haart nicht usw.) den Verkauf ankurbeln.

    Sie verschweigen, dass eben nicht jeder Hund aus so einer Verpaarung für Allergiker geeignet ist, sondern, dass man das vorher - wie eben auch bei einem anderen Mischling/Rassehund - austesten muss.

    Für mich ist das Betrug!

    Es hat kein Mensch was gegen zusammengeduddelte Hunde; aber bitte ehrlich und fair bleiben!

    Und, wenn man 2 Rassehunde miteinander verpaart - Wem ist wohl eher der Erfolg zu gönnen? Doch dem Rassehundezüchter der sich in vielen Generationen um ordentlichen und gesunden Nachwuchs bemüht hat.

    Und die Behauptung: sie bleiben immer in ihren Familien, kommen nie zurück - das halte ich doch für sehr vermessen. Woher willst Du das wissen?