Beiträge von Grinsekatze1

    Ich hab die Wasserarbeit meinem Dackel so beigebracht: bei Spaziergängen bereits im Welpenalter immer wieder an flaches Wasser (Rinnsal) herangeführt, Spieli an den Wasserrand geworfen, immer wieder geworfen und irgendwann lag es im Wasser. Dackel hat es ohne Zögern heraus geholt.

    Danach bin ich an tiefere und ruhigere Gewässer gegangen. Gleiches Spiel wie bisher. Er hat sein Spieli nie zurück gelassen, hatte Ergeiz es mir immer wieder zu bringen.

    Heute liegt er im Platz, Spieli wird geworfen und er springt in jedes Gewässer.

    Wichtig ist, dass der Hund langsam an das Wasser herangeführt wird, er keine Angst haben muss.

    Zeitgleich muß an Land aber auch das Apportieren eingeübt werden.

    Na ja, es kommt ja auch immer darauf an, welcher Kaufpreis der Hund hatte. Bei einigen Rassen sind das ja schon locker einige hundert Euros und wer verzichtet denn da freiwillig?

    Es wird immer eine Absprache zwischen Züchter und Käufer sein, wie letztendlich entschieden wird.

    Und - für einen Züchter ist es auch nicht einfach einen Secoundhandhund unterzubringen. Da sind manche Welpenkäufer sehr argwöhnig und suchen den Fehler beim Welpen.

    Im Übrigen entstehen ja Kosten durch das Umschreiben des EU-Impfpasses. Wer hätte da schon gerne den Ersthundehalter drin? Wer weiß was der im Nachhinein alles für Gründen erfindet, weil er den Welpen zurück gab. Hinzu kommen die Kosten für die nochmalige Ausstellung der Ahnentafel. Von weiteren Kosten, Tierarzt, Unterbringung, Fütterung ... bis der Welpe wieder verkauft ist, darüber muss man ja auch nachdenken.

    Dennoch: lieber Welpe zurück an Züchter und unter Umständen den kompletten Welpenpreis zurück geben, als den Welpen in eine ungewisse Zukunft zu schicken. Meist liegt ja noch keine große Bindung vor und dann geht es meist nur darum keine (Geld-) Verluste einzufahren. Dann geht Preis vor Platz!

    Deshalb lob ich mir Züchter die für ihre Welpen auch im nach hinein noch da sind.

    Welpe auf Probe - das geht gar nicht!

    Jeder vernünftige Züchter wird, wenn er weiß sein Welpe kommt zu einem anderen Hund, doch drum bitten, dass der Ersthund zu den Welpenkontakten dazu kommt.

    Im Übrigen kann man den Ankömmling auch mittels "Geruch" schmackhaft machen. Da gibt der Züchter Wochen vorher ein Handtuch mit dem Welpengeruch mit und der künftige Käufer kann seinem ersten Hund schon einmal "zeigen" dass da was Fremdes ist.

    Das sieht wohl jeder anders!

    Nimm doch mal die Häufchen auf und lege sie in den Garten an eine Stelle, wo sie immer machen muss. Den Urin ebenfalls mit Küchenkrepp aufnehmen und dort plazieren.

    Dann hat sie dort mal einen Anhaltspunkt und wird sicher sehr bald verstehen, was sie dort machen muss.

    Hartnäckig bleiben und wie beim Welpentraining alle 2 - 4 Stunden raus an die Stelle.

    Was tun? Sie hat es ja nie gelernt. Wahrscheinlich hat sie durch das Jammern auch jeden Wunsch erfüllt bekommen. Da hat sich was verfestigt!

    Ignorieren bringt nichts! Schimpfen auch nicht!

    Gerade im Cafe würde es sich doch anbieten, dass sie "beim Warten" eine Beschäftigung im Sinne eines gefüllten Kongs (Leberwurst zum Rausschlecken ...) bekommt oder vielleicht auch einen Kauknochen. Dann hat sie erst einmal zu tun, ist beschäftigt. Zuhause würde ich erst einmal "ihren Platz" antrainieren; d.h. sie bekommt eine Decke zu gewiesen und soll dort verbleiben. Gerne auch mit Kauknochen oder gefülltem Kong. Das sind dann die Vorbereitungen fürs Cafe oder den Einkauf: Decke hinlegen, Hund macht Platz, bekommt Kong, muss warten.

    Auch vorm Schaufenster könnte man sie mit einem Spieli ablenken und ihr das Stehen/Warten schön tun.

    Das wird alles nicht sehr einfach, weil schon sehr verfestigt und nix gelernt. Hab Geduld, das wird!