Beiträge von Grinsekatze1

    Ich sehe die Tagesbetreuung nicht wirklich als Problem. Wenn die Gruppe dort gut passt, kann es dem Hund in der Weiterentwicklung helfen. Menschen sind keine Hunde.

    Der Hund könnte in der Betreuung den Weg zurück in ein Hundeleben finden und wäre mit Sicherheit besser ausgelastet, als dass ein Mensch es je könnte.

    Wie gesagt, die Tagesbetreuung muss passen!

    @Superpferd
    Also, so sehe ich das nicht!

    Der Hund ist in der jetzigen Familie nur ein Anhängsel und bekommt gerade noch am Rande etwas "Liebe" ab. Er ist unterbeschäftigt und die wenigen Kuscheleinheiten auf dem Sofa ........................ na ja.

    Ich selbst habe meinen 1. Hund bekommen, der war damals 7 Monate alt. Kannte nichts, war nicht stubenrein und lag am liebsten irgendwo unter dem Sofa, Tisch, Regale oder sonstwas.

    Es hat einige Zeit gebraucht bis dieser Hund gemerkt hat, dass es ihm bei mir gut ging, dass ich Rücksicht auf ihn nahm und wir vieles gemeinsam unternehmen.

    Es braucht seine Zeit, es wird dauern bis es dieser offene Hund wird, den Du Dir wünscht. Ich finde, er hat Dich ja schon ausgesucht (sucht Deine Nähe), dieser Hund hat eine Chance verdient.

    Ich glaube, da lief von Anfang an einiges schief.

    Du schreibst, Du hast den Welpen an der Raststätte ins Gras gesetzt und erwartet, dass er in fremder und so belasteter Umgebung "Pippi" macht. Ihr kommt nach Hause dann wunderst Du Dich, dass es da auch nicht klappt und hast als Erklärung "Der Welpe kennt kein Gras, war nie draußen".

    In Wirklichkeit sind Welpen in einer fremden Umgebung einfach hilflos, 0rientierungslos und es fehlt das notwendige Vertrauen zuum Umfeld, als auch zu seinen zweibeinigen Menschen. Er kennt Dich nicht,er weiß gar nicht was Du von ihm willst. Aber irgendwie hast Du das hingekriegt!

    Die Frage ist jetzt, war das irgendwie der richtige Weg? Wurden hier vielleicht durch Unkenntnis der falsche Weg eingeschlagen? Verhalten fehlinterpretiert und unbewusst ein Fehlverhalten bestätigt.

    Das weiß hier niemand; vielleicht Du alleine!

    Das Stehenbleiben bei Hundesichtung oder bei Hundekontakt signalisiert Deinem Hund schon "Achtung, da kommt was". Dementsprechend ist der Hund bereits in Hab-Acht-Stellung und lässt sich durch nichts mehr ablenken. Vielleicht hat er anfangs nur gebellt, weil er da unbedingt hin wollte und Du hast beruhigend auf ihn eingeredet; vielleicht sogar Kontakte nach seinem ergiebigen Bellen zugelassen. Verhalten "Bellen" wurde bestätigt!

    Mein Rat: Besuche eine gute Hundeschule, hole Dir dort Rat und übe ganz verstärkt in der Hundegruppe Hundebegegnungs-Verkehr.

    Ich würde so einen Hund konsequent an kommenden Hunden vorbeiführen, mit Ablenkung oder Leckerli arbeiten. Denn von Dir genannten Problemen nicht so viel Aufmerksamkeit schenken, gelassener werden. Das wird sich auch auf Deinen Hund übertragen.

    Wenn Du Deinen Hund absitzen lässt, dann mach das doch bitte so, dass Du ihn aus der Blickrichtung heraus holst und er stattdessen Dich anschaut oder vielleicht erwartungsvoll auf sein Spieli, Leckerli starrt, das er bekommt, wenn die Hunde an ihm vorbei gezogen sind.

    Eigentlich gibt es auf die Frage "Warum tun Sie sich das an?" eine einfache Antwort.

    "Weil Freundschaften ein unendliches Band sind; weil Freundschaften nicht nur dafür da sind um in guten Zeiten Spaß zu haben. Weil Freundschaften alles beinhalten kann, was ein tierisches/menschliches Miteinander so hergibt. Da gehört Gehenlassen usw. und auch derTod einfach dazu".

    Wer das nicht möchte, darf keine Beziehung mit seinen Mitmenschen eingehen; erst recht nicht mit einem tierischen Kumpel.

    Von Stoff würde ich Dir abraten. Die sind nicht fest genug, die Krallen zerreißen bereits den Netzteil.

    Kunststoffboxen erhältst Du meist als Einzelboxen; außer diese Atlas-Box.

    Metallboxen kannst Du bei Ebay oder markt.de günstig finden. Meist aber Selbstabholer!

    Hunde sind zu sichern und zwar so, dass die Insassen nicht gefährden. Schutzgitter zwischen den Fahrer/Beifahrerraum, das wird rechtlich reichen. Aber:
    Im Falle eines Aufpralls kann der Kofferraumdeckel aufspringen und Deine Hunde sind frei, können andere Autofahrer und Personen gefährden. Auch evtl. Notarzt, Sanitäter.
    Ich würde sie so nicht transportieren wollen!

    Das komische ist das er jetzt zum Beispiel komplett ruhig neben mir liegt im Wohnzimmer, mal ist er komplett überdreht und mal nicht.
    Ich weiß nicht was ich davon halten soll.
    Auf seine Decke bzw. in sein Körbchen Will er eh nicht, er schläft immer an der verschlössen Tür in unserem Schlafzimmer.
    Ich vermute das er so sicherstellen will das er auch alles mitbekommt.

    Er hat jetzt Deine Nähe, die ihm Sicherheit gibt. Dadurch, dass Du jetzt auch ruhig sitzt, hat der Hund keinen Grund hin und her zu laufen. Du strahlst Geborgenheit aus und das gibt dem Hund wiederum Sicherheit. Wahrscheinlich irritiert ihn Dein Rumgelaufe in der Wohnung und er kann es noch nicht einordnen. Also wird er unruhig und läuft mit!

    Er braucht Zeit Euch kennen zu lernen!

    Danke schonmal an alle,
    Wir haben halt Angst das wir ihm zu wenig Auslauf ermöglichen, es ist ja nunmal eine bracke. :-/

    Ich kAnn mir nichtmal kurz aus dem Raum gehen, dann steht er sofort auf und rennt hinter mir her. Ich möchte doch nur das er zur Ruhe kommt

    A

    Ich glaube nicht, dass es dem Hund an "Alltag" zu viel ist. Ich glaube eher, dass er nicht genau einordnen kann, wo er entspannt zur Ruhe kommen kann. Und dann ist da ja die Angst und Unsicherheit (er rennt gleich hinterher) alleine gelassen zu werden.

    Ich würde ihn konsequent an sein Körbchen (sollte in einer ruhigen Ecke stehen und wo er auch beobachten kann) gewöhnen und notfalls dort auch kurz anbinden. (Anbinden nur wenn ihr dabei seid. Nicht den Hund angebunden alleine lassen).

    Sein Körbchen darf nachts gerne bei Euch vorm Bett stehen!