Beiträge von Grinsekatze1


    Besonders schwer bis unmöglich wird es mMn, wenn die Änderung von oben vorgeschrieben wird. Denn wer den fetten röchel Mops will, der bekommt ihn auch und wenn es nicht beim Züchter ist, dann gibt es immer noch die getarnten Polenwelpen aus den Kleinanzeigen.

    Ich erinnere mich noch sehr gut bei den Peis daran, dass die letzten Züchter der traditionellen Variante mit gemäßigten Falten in weiten Teilen aufhörten bzw darüber nachdachten, weil niemand die Welpen haben wollte, weil sie nicht "richtig" aussahen.

    Den fetten röchelnden Mops will eigentlich keiner; zumindest nicht die Züchter. Fett wird der Mops bei seinem Besitzer und darauf hat lediglich der Halter Einfluß. Der röchelnde Mops wird dort in Kauf genommen, wo man sich der einfachsten Zuchtbestimmungen (oder auch keinen) bedient.

    Der Polenmarkt: da hat sich schon sehr Vieles herum gesprochen; aber Dumme finden sich immer wieder. Die sollen dann eben in den Geldbeutel greifen - Lehrgeld bezahlen! Das machen die nur einmal!

    Züchter die neue Wege gehen werden es immer schwer haben und müssen Überzeugungsarbeit leisten. Gibt es Absatzschwierigkeiten muss eben die Anzahl der Würfe herunter gefahren werden. Gibt es weniger Welpen, so sind die Wenigen eben für die Nachfrage interessant.

    Meiner Meinung nach, sollten die Ausstellungsrichter den Mut haben auf "gesunde" Hunde zurück zu greifen, auch dann, wenn sie dem Ideal-Standbild nicht so ganz entsprechen. (Ich spreche hier von kleinen Farbfehlern oder geringfügigen anderen Mängeln - keine Fehler die das Gangwerk oder die Gesundheit beeinträchtigen).

    Meiner Meinung nach ist es schon falsch ein gewisses Größen- oder Gewichtsmaß auf zu erlegen. Entscheidend sollte die Optik und die Gesundheit sein und nicht die zu wenige oder zu viele Zentimeter bzw. Grammzahl.

    Jeder Züchter muss eben für sich selbst entscheiden, was in seiner Zucht wichtig ist. Ausstellungserfolge und die Pokale beeindrucken die Welpenkäufer, sagen für mich jedoch nur aus, dass der Züchter seine Zucht dem Ausstellungsziel angepasst hat. Ob das immer so richtig ist, laß ich einfach mal so stehen.

    In Beitrag 14 Seite 2 hatte ich ja meine Zweifel geäußert, weil, Dein Hund hat so eine seltene und auffällige Fellfarbe, das verleitet zum Stehlen.

    Kein Einzelfall. Hier in meinem Ort wurde ein schokofarbener Border-Collie, saß immer beim Geschäftsinhaber vor der Tür, weggelockt und in einem fernen Gartengrundstück festgehalten. Nur, weil es Zeugen gab, wurde der Hund aufgefunden. Der Dieb wurde nicht gefasst!

    Es gibt auch Mischlinge mit generationenübergreifenden Untersuchungen.
    Meiner ist z.B solch einer.

    Die Rassezucht bräuchte dringend neue Ideen. Mir fallen nur noch ganz wenige Rassen ein die ich halten wollen würde. Es ist aber auch echt unschön das körperliche "Mängel" als Standart definiert werden.

    Mal schauen was die Zukunft so bringt.

    Du kannst das zwar behaupten, aber nachweisen sicherlich nicht!

    Ich kenne keinen Mischling der über Generationen hinweg auf Erbkrankheiten untersucht worden ist.

    Mich wundert es wie ellenlang dieser Thread geworden ist. Dabei ist doch die Antwort ganz einfach: ein Mischling kann nur so gesund sein, wie er gesunde Gene von seinen Eltern mitbekommen hat". Ein Gut oder Besser gibt es für mich nicht!

    Ein Rassehund ist auch nur so gesund, wie die gesunde Gene einspielen.

    Natürlich wird in der Rassehundezucht eher auf Erbkrankheiten untersucht, weil sie zwingend Bestandteil einer Zuchtauglichkeit sind. Von daher ist die Erkrankungswahrscheinlichkeit großteils eingeschränkt, aber eben nicht ausgeschlossen. Dafür ist der Erbgang viel zu sehr Komplex.

    Die Frage "Was ist besser oder schlechter?" stellt sich für mich von daher gar nicht. Eher die Frage "Was für Ansprüche inpunkto Gesundheit stellen sich für mich?" Die letztere Frage ist doch eigentlich gut beantwortet, wenn man sich auf Elternteile und Vorfahren beruft, die bereits gesundheitlich auf Erbkrankheiten durchgescheckt wurden. Und damit sind wir wieder beim Rassehund, weil beim Mischling gibt es allenfalls erbgesunde Elterntiere (sofern der Nachweis erbracht worden ist) aber Generationenübergreifend ist es beim Mischling eben nicht.

    .Aber trotzdem schön, dass sie ihn nicht einfach so (wie hier ja geraten) einschläfern läßt!

    Nun, das war mein Ratschlag, weil der Threadsteller die bereits entstandenen Kosten beklagt hatte und nicht weitere Kosten gewillt war zu übernehmen.

    Denn so wie der Hund auf dem Foto aussah kann man es unbehandelt so nicht lassen.Deshalb meine Empfehlung zum Einschläfern.

    Es wurde nie auf die Frage einer TA-Prognose geantwortet.

    Schön, dass jetzt eine Diagnostik erfolgt und ich wünsche mir, dass der Hund ohne OPs gesund wird. Ich drücke die Daumen!