Beiträge von Grinsekatze1

    Die ganze Doodelei könnte man ja noch halbwegs verstehen, wären tatsächlich nachprüfbare Zuchtziele und ein durchdachtes Konzept da. Gibt es eben nicht!

    Es werden nur irgendwelche Eigenschaften versprochen! Und das stört mich gewaltig!

    Hallo zusammen,
    ich habe seit einer Weile eine DSH Dame aus dem Tierheim als Zweithund dazugeholt. Die Eingewöhnung war eigentlich sogar friedlicher als erwartet, Futter und Spielzeug gibt keine nennenswerten Probleme obwohl da beide ziemlich gierig sind. Man kann auch schön zuschauen wie sie sich Gassigang für Gassigang und Nacht für Nacht immer näher annähern... Soweit so gut...................................................................

    Warum soll man Hunde, die sich ja gerade annähern, einer davon wegschicken?

    Jeder bekommt seine Anweisung und seine Bestätigung. Da entsteht kein Hass, weil einer davon weg geschickt wird.

    Ich stimme Euch zu, einen Hund wegzuschicken, wenn er bereits fest in die Familie integriert ist. Jedoch gerade in der Findungsphase sehe ich mit Wegschicken keinen Sinn drin. Wie sollen die Hunde sonst lernen, dass Gemeinsam angesagt ist und nicht Einzelbevorzugung?

    Ich kann Dir nur den Rat geben vorerst solche Situationen zu vermeiden, bis die Beziehung zwischen Euch Dreien gefestigt ist.

    Ist ja auch nicht wirklich schön, wenn Hund A zusehen muss, wenn Hund B beschmust wird. Da werden ja selbst Menschen zu Hyänen!

    Ich gebe Dir deshalb - aus eigener Erfahrung - den Rat, beide Hunde gleich zu behandeln. Kommando "Sitz" einfordern, ein Hund links, ein Hund rechts und dann gibt es lediglich für jeden Hund mal ein Leckerli. Mehr nicht! Sie sollen erst einmal lernen, dass ein Nebeneinander gleichberechtigt sein kann.

    Klappt dass, kann das Leckerli verabreichen mit einem Handtouch zusätzlich verabreicht werden. Und dann immer mehr darauf aufbauen!

    Beim Begleithund wäre als Zuchtziel in erster Linie ein gefestiges Wesen anzustreben, damit er denn alltäglichen Herausforderungen gewachsen ist. Da wären z.B. Wesenstests zur Zuchtzulassung sinnvoll und eine Grundvoraussetzung.

    Hinzu käme eine Leichtführigkeit und ein entsprechender Lernwille. Das ganze läßt sich noch erweitern!

    Eigentlich müsste die Frage anders lauten: Was sind einfache und leicht erziehbaren Begleithunde?

    Und hier müsste ich antworten: "Wenn der Hundehalter wenig Ahnung vom Hund hat, dann wird solch ein Hund auch eine Herausforderung".

    Kein Hund kommt als Begleithund zur Welt. Wenn, dann muss man ihn dazu machen. Und das, funktioniert bei den meisten Rassen.

    Und ich glaube auch nicht, dass ein Begleithund damit zufrieden ist, wenn er nur immer dabei sein darf und ansonsten ein Minimum an Bespaßung bekommt.
    Auch so ein Hund will als Hund wahrgenommen werden und nicht nur als ständiger an der Seite trabender Begleiter.