Ich gehöre zu denen und ich steh auch dazu. Ich hab mir das Leben mit Hund jetzt nicht so großartig anders vorgestellt als es ist (auch weil für uns immer klar war, dass er "mitläuft", d.h. sich im wesentlichen eher unserem Leben anpaßt als wir uns seinem), aber ich habe zu ihm nie so eine innige Verbindung aufbauen können, dass ich sagen würde "die Einschränkungen, die Hundehaltung mit sich bringt, sind mir egal, die nehm ich gern in Kauf, weil ich auch zuviel zurück bekomme". Hund im Bett beispielsweise ist immer noch ein NoGo und vor Hundekaka ekele ich mich immer noch mehr als jemals vor den vollen Windeln meiner Kinder.
Insofern wird hier kein Nachfolgehund einziehen, wenn es mal so weit ist und Herr Hund das Zeitliche segnet. Mein Mann, der bei der Anschaffung die treibende Kraft war, will zum Glück auch keinen mehr. Nur die Kinder versuchen noch, uns zu überreden, aber die werden keine jahrzehnte mehr hier wohnen und dürfen sich, wenn sie eine eigene Wohnung und genügend Zeit und Geld haben, selbst einen anschaffen. Wenn da dann Not am Mann ist, geb ich auch noch mal den Gassigänger oder die Urlaubsbetreuung und notfalls sogar ne Mark dazu, wenn es finanziell drückt, aber das war es dann auch schon.
Ich finde Deine Beschreibung sehr negativ. Ein Hund der nur mitläuft, so nebenbei - was für ein trauriges Leben muss der Hund geführt haben.
Einfach traurig!