Beiträge von Grinsekatze1

    Ich gehöre zu denen und ich steh auch dazu. Ich hab mir das Leben mit Hund jetzt nicht so großartig anders vorgestellt als es ist (auch weil für uns immer klar war, dass er "mitläuft", d.h. sich im wesentlichen eher unserem Leben anpaßt als wir uns seinem), aber ich habe zu ihm nie so eine innige Verbindung aufbauen können, dass ich sagen würde "die Einschränkungen, die Hundehaltung mit sich bringt, sind mir egal, die nehm ich gern in Kauf, weil ich auch zuviel zurück bekomme". Hund im Bett beispielsweise ist immer noch ein NoGo und vor Hundekaka ekele ich mich immer noch mehr als jemals vor den vollen Windeln meiner Kinder.

    Insofern wird hier kein Nachfolgehund einziehen, wenn es mal so weit ist und Herr Hund das Zeitliche segnet. Mein Mann, der bei der Anschaffung die treibende Kraft war, will zum Glück auch keinen mehr. Nur die Kinder versuchen noch, uns zu überreden, aber die werden keine jahrzehnte mehr hier wohnen und dürfen sich, wenn sie eine eigene Wohnung und genügend Zeit und Geld haben, selbst einen anschaffen. Wenn da dann Not am Mann ist, geb ich auch noch mal den Gassigänger oder die Urlaubsbetreuung und notfalls sogar ne Mark dazu, wenn es finanziell drückt, aber das war es dann auch schon.

    Ich finde Deine Beschreibung sehr negativ. Ein Hund der nur mitläuft, so nebenbei - was für ein trauriges Leben muss der Hund geführt haben.

    Einfach traurig!

    Hier hat ja nicht wirklich jemand gegen die Doodelei gesprochen, aber sehr wohl gegen die Zuchtpraktiken und die Versprechungen die den Käufern suggestiert werden.

    Grundlage sind ja Rassehunde und von denen bedient man sich der genetischen Voruntersuchungen, um dann Aussagen zu treffen, dass der Doodel der besonders gesunde Hund sein soll. Allergiefrei, Nicht-Haarend- Familienfreundlich, der ideale Begleiter usw.!

    Es wurde hier angesprochen ein Verein zu gründen (würde ich sehr begrüßen), aber auf die Gesamtheit gesehen gibt es hier kein einheitliches Vorgehen, jeder Doodelzüchter macht sein eigenes Ding. Und so lange das ist, sehe ich nirgendwo den Sinn darin zwei verschiedene Rassehunde zu verpaaren und sie als was Besonderes teuer zu verkaufen. Es bleiben sinnlose Verpaarungen; sinnlose Vermehrerei!

    Was Sterben und Tod anbelangt bin ich sehr sensibilisiert. Ich würde mein Hund auch nicht Leiden lassen. Bevor ich jedoch den letzten Schritt gehe muss mein Hund mir deutliche Anzeichen geben.

    Mein altes Mädchen ist im 16. Lebensjahr. Der Moment X kann jederzeit kommen -, aber, so lange noch Lebensqualität da ist, darf sie viel Schlafen, Ruhen, im Trippelschritt durch den Garten gehen - einfach nur da sein. Sie ist auch nicht mehr der Hund den ich kannte; aber das sind alte Menschen auch nicht!

    Und glaubt mir, mir fällt es auch schwer auf Arbeit zu gehen und mein altes Mädchen alleine zu lassen, immer mit der Gewissheit, ob sie noch lebt (könnte ja plötzlich sterben) wenn ich nach Hause komme. Ich hätte es gerne anders; aber das Geld muss auch bei mir irgendwo herkommen.

    Die Kosten für Medis habe ich monatlich auch. Die sind nicht ohne!

    Die Herkunft ist zwar traurig, aber das als Auslöser glaube ich nicht wirklich. Hundeklo in der Wohnung würde ich nicht machen, dann wird sie ja erst recht nicht sauber.

    Laufstall aufstellen, Körbchen rein und den Hund nach dem Gassigang (wenn sie draußen nichts gemacht hat) reinsetzen. Danach neu mit dem Welpentraining anfangen, alle 2 Stunden raus und bei Erfolg Party veranstalten. Wenns draußen geklappt hat, braucht sie nicht in den Laufstall, darf sich frei in der Wohnung bewegen, allerdings Zugänge zu den Betten verwehren.

    In 1,5 Jahren hat sich dieses Verhalten verfestigt und wird sich so einfach nicht lösen lassen.

    Das Pinkeln ins Bett kann als markieren angesehen werden. Hunde "überpinkeln" gerne die Geruchsstellen von ihren - in diesem Fall - Familienmitgliedern.

    Was die allgemeine Stubenreinheit anbelangt: Madame hat die Verknüpfung nach draußen nicht verstanden.

    Sind die Pinkelstellen hauptsächlich der Teppich?