Beiträge von Grinsekatze1

    Erfahrung aus dem Bekanntenkreis: Hund ist im Urlaub verstorben. Nach tierärztlicher Versorgung, aber mit einer ungünstigen Prognose.

    Da haben die Betreiber der Pension einen "Beerdigungsplatz" gesucht und gefunden. Der Hund wurde nach Rücksprache mit dem Waldbesitzer und dessen örtlichen Angaben dort begraben.

    War natürlich für die Hundebesitzer nicht schön ohne Hund zurück zu fahren, aber sie hatten ein Erinnerungsfoto als Trauerort.

    Das ist schlichtweg Blödsinn.

    Wir gehen bei Regen auch keine großen Runden, weil die Kleinen dann direkt einen nassen Bauch bekommen und frieren. Warum soll ich sie zwingen?


    Typisch dieses Großhundehalter vs. Kleinhundehalter, es nervt einfach nur noch. Jedes mal diese Vorurteile, ich kann es echt nicht mehr hören. Dumme Leute gibt es auf beiden Seiten.

    1. Du darfst es gerne für Blödsinn halten. Ich hätte doch trotzdem gerne glaubhafte Argumente.

    2. Hunde die in Bewegung sind, frieren nicht.

    3. Ich bin selbst Kleinhundehalter und bin der Meinung, dass ich keinesfalls hier gegen Groß- und Kleinhundehalter eine Kluft schaffe. Im Gegenteil: ich versuche einfach fair zu bleiben!


    Bleibt man bei ihm, hockt sich daneben und ermuntert ihn lieb zu fressen und sagt mmhhh schau mal , schnuppere mal das ist lecker etc...( ohne schimpfen!) legt er die Ohren an und zittert, oder er legt sich vor den Napf.


    Wenn er merkt es passiert etwas neues, wie z.Bsp. eine längere Autofahrt,er kommt ja im Urlaub auch mit uns mit, dann bekommt er einen Zitteranfall,ist dann völlig weggetreten und zittert extrem. Wir fassen ihn dann an, streicheln ihn und beruhigen ihn, das nix passiert, alles gut ist.Dann kommt er auch schnell wieder aus so einem Anfall raus. Der Tierarzt meinte er hat dann eine Panikattacke weil er nicht weiß was passiert und er das nicht kennt.

    Nun, das ermuntern zum Fressen würde ich nicht mehr machen. Futter hinstellen, 30 Minuten stehen lassen, Hund alleine lassen und wenn er nicht gefressen hat, Futter ohne Trallala wegnehmen. Gibt es eben abends wieder! Verweigert er auch da - kein Problem, verhungern tut er so schnell nicht, schon gar nicht vor vollem Napf.

    Zum Fettgedrucktem: ihr bestätigt insgesamt die Angst durch Streicheln und gutem Zureden. Ob er dadurch wirklich runterfährt bleibt dahin gestellt. Ich glaube es nicht wirklich. Ich denke, er ergibt sich eher seinem Schicksal!

    Einfach mal weniger Mitleid und dem Hund die Möglichkeit geben selbst aus der Situation heraus zu finden!

    Was das Futter anbelangt, er könnte von Euerem Essen mitessen, wenn man vorm Würzen sein Essen rausnimmt.


    Was ich mich aber auch gefragt habe: diese kleinen 5kg Hunde, die total größenwahnsinnig auf 35kg Schäferhund zurennen, den blöde anmachen und eine dicke Lippe riskieren: merken die gar nicht, dass der Große die sehr schnell sehr einfach schädigen kann?

    Nein, die merken es nicht, weil Hunde nicht nach Größe unterscheiden. Die "Kleinen" haben oft ein übersteigertes Selbstbewusstsein.

    Woran das liegt?

    Vielleicht daran, dass sie so eine enge Beziehung zu ihren Besitzern haben und glauben die beschützen und behüten zu müssen.