Beiträge von Grinsekatze1

    Ich persönlich möchte mich nicht im Vorfeld entscheiden, wie ich eventuell handeln würde/könnte. Es hängt immer von der Situation ab und von dem psychischen Zustand in dem man sich gerade befindet.

    Da war das durchdringende Schreien und der Wunsch, dass es endlich aufhört. Da setzen sich Kräfte frei die völlig irrationale Entscheidung freigeben.

    Ich persönlich verurteile die Frau nicht; das heißt aber auch nicht, dass ich die Tat für gut befinde.

    Ganz ehrlich, ich bin sehr entsetzt, wie Du mit Deinem Hund umgehst. Dein Hund braucht klare Anweisungen und klare Regeln, die konsequent aus- und durchgeführt werden.

    Kein ab ins Körbchen und wenn Du nicht das gewünschte Verhalten zeigst, dann kommst Du raus und darfst ein paar Unterordnungen schieben! Was soll er dadurch verknüpfen? Herrchen weiß nicht was er will: rein in die Kiste, raus aus der Kiste und dann Übungsprogramm. Was lernt der Hund dabei? Totale Verwirrung und genau so reagiert er. Er macht was er will.

    Würdest Du Deinem besten menschlichen Freund den Mund zuhalten, wenn er seine Meinung kundtut? Würdest Du Deinem besten menschlichen Freund die Augen zu halten, wenn er Dich unverstanden ansieht? Wohl kaum? Du würdest ihm erklären wollen, was Du von ihm willst!

    Nun, dem Hund kannst Du nichts erklären. Er wird Deine Worte nicht verstehen, aber Deine Stimmungslage. Du kannst ihm aber "Zeigen" und "Benennen", wie Du Dir sein Verhalten vorstellst.

    Ich würde Dir einen Trainer wünschen, der Dir die Kommunikation Deines Hundes erklärt und der Dir hilft den richtigen Weg zu finden. So, wird es jedenfalls nichts! Nicht der Hund muss sich ändern, sondern Du!

    Draußen würde ich den Hund mit Maulkorb sicher, einfach, weil es für Euch ein entspannteres Gassi gehen wird und auch, damit der Hund selbst nicht zur Gefahr wird.

    Der Beschützer-Trieb ist ihm wohl eher in die Wiege gelegt und an der Reizschwelle sollte gearbeitet werden. Dazu würde ich Dir raten einen qualifizierten Trainer zu suchen und im Einzeltraining vor Ort (nicht Hundeplatz) zu arbeiten.