Beiträge von Grinsekatze1

    Ich bin völlig schockiert, dass da ein Mann droht "der Hund muss weg, wenn die Buddelei weitergeht".

    Was wird denn hier erwartet? Der Hund vertreibt sich seine Zeit im Garten und wurde wohl eher als Gesellschafterin für den vorhandenen unkastrierten Hund angeschafft, die sich möglichst unauffällig zu verhalten hat, aber bitte schön den vorhandenen Hund bespassen soll.

    Was ist das denn für eine Einstellung?

    Warten und probieren ob der Bauzaun hält? Auf was wartest Du da denn? Glaubst Du allen Ernstes Dein Hund stellt sich hin zeigt Dir dass der Bauzaun nicht sicher ist und wartet darauf, dass Du das siehst? Die beiden Hunden werden sich vergnügen!

    Die Dumme in der Geschichte ist die Hündin, die die notwendigen Konsequenzen durch die Unbedarftheit ihrer Halter ausbaden darf.

    Vielleicht setzt Du und Dein Mann Dich mal zusammen und diskutierst aus, warum die Hündin angeschafft worden ist und wie man Nachwuchs sinnvoll verhindert. Darauf warten, ob und was funktioniert ist Lotteriespiel und das hat schon vielen Welpen das Leben gekostet oder ein gutes Leben überhaupt.

    Übrigens: Dein Hund wird das Buddeln nicht lassen. Warum auch?

    So wie Du, hätte ich das auch gemacht und ja, ich finde die Reaktionen Deines Hundes gut. Er hat deutlich Warnung gegeben. Hochgenommen und beruhigt hätte ich ihn nicht.

    Im Zweifel ist so eine kleine Krawallschachtel eine tolle Alarmanlage.

    Im Übrigen darf man Hund zugestehen, dass sie bei auffälligem und komischen Verhalten von Menschen sich auch mal von der "anderen" Seite zeigen.

    Ich schwör auch auf Jod.

    Natürlich nicht mehr das brennige Jodoform, sondern auf Povidon-Jod, enthalten z. B. in Betaisodona.

    Auch das ist veraltet und wird in der modernen Wundbehandlung nicht mehr angwandt, weil Betaisadonna die Beurteilung der Wunde nicht mehr zulässt (Wundgeruch, Wundzustand, Hautumgebung der Wunde) und, weil Jod mitunter Allergien auslösen kann.

    In der modernen Wundbehandlung sind klare, durchsichtige Salben angesagt, die eben eine "Wundbeurteilung" noch zu lassen.

    Man nimmt zum Ausspülen einer Wunde auch kein NACL mehr, sondern eine Elektrolytlösung.

    Man hat nämlich festgestellt, dass Wunden bestimmte Elektrolyte brauchen um heilen zu können und wenn ich immer nur wegspüle, kann der Selbstheilungsprozess gar nicht stattfinden.

    Und Wasserstoffperoxid kommt allenfalls bei eitrigen Wunden zum Einsatz um Eiter und abgestorbene Hautzellen wegzuätzen; hat in blutenden und damit meist sauberen Wunden gar nichts zu suchen!

    Nein, natürlich: man fragt erst das Forum, behandelt dann mal selbst und wenn es nicht funktioniert geht man zum Tierarzt. Wenns schief läuft, wars halt der Tierarzt - hat keine Ahnung! Klasse!

    Ich werde mich zu diesem Thema nicht mehr äußern und möchte mich auch nicht mehr beleidigen lassen (Von wegen soll mal Fortbildungen besuchen).

    Gerade in Foren findet man jede Menge Behandlungstipps. Jeder soll für sich entscheiden und auch die Konsequenzen tragen, inwieweit er sich diesen Tipps bedienen will oder nicht will.

    Wenn ich von "bedenklich" geredet habe, dann geschah das aus Vorsicht und auch aus der Einsicht, dass nicht jeder eine blutende Wunde beurteilen und behandeln kann und solche Dinge in kompetende Hände gehören. Da ist schon ein Grundgedanke dahinter. Nicht umsonst müssen Pflegepersonal, Ärzte, Tierärzte etc. Examen ablegen. Nicht umsonst gibt es Wundmangaments; sogar extra mehrmonatige Ausbildungsgänge mit geprüftem Qualifikationsabschluss.

    Jeder kann mit seinem Hund machen was er will. Er ist ja nur eine Sache und im schlimmsten Fall eben Sachbeschädigung. Und - wo kein Kläger, da kein Richter. Und - ganz sicher: der Hund wirds auch nicht verraten!