Sie bettelt auf einer anderen Stufe. Sie bekommt ihr Futter und rührt es nicht an, bis sie ganz sicher sein kann,dass sie nichts von unserem Essen abbekommt. Irgendwie ist sie irgendwann damit mal sehr erfolgreich gewesen und hat das verinnerlicht.
Ich habe sie sogar schon hungern lassen, damit sie das beschriebene Verhalten nicht macht.
Ist ihr egal. Sie bettelt trotzdem. Wie sie halt bettelt. Hungerstreik.
Sie ist so gierig auf alles, was nicht ihr Futter ist (zumal sie ganz häufig das selbe im Napf hat wie wir... Gemüse mit Reis und gekochtem Fleisch z.B.) Ich denke hier liegt ein hohes Maß an "ich will haben", "Alles meins" vor". Ich halte das für anerzogen.
Und wenn irgend jemand aus der Verwandtschaft weich wird und ihr etws gibt, dann brauchen wir 2 Wochen um das zitternde, fiepende Bündel zur Vernunft zu bringen, das wir hier dann sitzen haben, wenn irgendetwas Essbares in unseren Händen ist. Der bisherige Erfolg gab ihr ja Recht - durchhalten um jeden Preis, irgendwann werden die weich!
Sie kommt auch nur zu mir, wenn ich etwas zu essen habe. Auf dem Sofa kuscheln? Uninteressant. Sobald etwas knistert ist sie meine beste Freundin. Fressbares aufzutun ist mittlerweile zu einer festen Ressource bei ihr geworden; spricht für mich dafür, dass das Verhalten anerzogen ist.
Ich bin traurig? Ist ihr zu anstrengend. Da haut sie lieber ab. Mit Deiner Traurigkeit kann sie nichts anfangen, da tut sich für sie nichts (fressbares) auf; sie geht!
Leider ist sie aber auch ein bisschen ein Arschloch
Nicht nett, aber spricht eigentlich für einen egoistischen Hund, der Euch gut im Griff hat, gelernt hat Durchzuhalten um jeden Preis.