Beiträge von Grinsekatze1

    Ich würde dem Hund nicht zwingend das Knurren abgewöhnen; er signalisiert ja damit, dass ihm etwas nicht passt und das Knurren ist ja eine Warnung.

    Stattdessen würde ich am Vertrauen am Hund arbeiten: Hund auf den Tisch, mal Ohr anheben, mal Pfötchen anheben usw. und wenn er brav ist, entsprechend belohnen.

    Als erstes Dein Hund kommt an eine Schleppleine (bitte nur mit Geschirr). Wenn jetzt fremde Menschen auf Euch zukommen, rufst Du denn Hund zu Dir, belohnst und gibst ihm Sicherheit an Deiner Seite. Sollte er nicht kommen wollen, ziehst Du ihn mit dem Ruf"hier" oder sonst was zu Dir. Will er verbellen - die Sicht des Hundes verdecken und zwar so, dass Du Dich vor den Hund stellst und seine Aufmerksamkeit "Schau" (er soll Dich anschauen) einforderst. Das wird nicht sofort funktionieren, braucht seine Zeit.

    Im Treppenhaus kann die Enge dem Hund Probleme machen. Hund an Deine Seite, belohnen und bei Bellen die Sicht verdecken in dem Du Dich wieder vor ihn stellst, oder den Hund auch hinter Dich bringst. Später kann der Nachbar mal belohnen!

    Dem Hund einfach mal Zeigen wie er sich zu verhalten hat. Ebenso in der Wohnung mit der Klingel. Hund hat nicht zur Tür zu rennen; sollte das Körbchen im Flur stehen, dann stell es in eine weiter entferndere Ecke. Immer wieder ins Körbchen schicken und RUHE einfordern.

    Den Napf würde ich ihm während des Fressens nicht wegholen, weil er aus Angst er bekommt es abgenommen, erst recht anfängt zu Schlingen.

    Ich würde größere Brocken verfüttern, nicht einweichen, sondern die Brocken mit lauwarmen Wasser übergießen und sofort zum Fressen geben. Er muss dann ein bisschen "fischen" und bekommt darüber hinaus auch mehr Flüssigkeit.

    Ich würde den Zweithund nicht ohne Zustimmung des Partners anschaffen. Wie so oft, badet der Hund es dann aus. Er bleibt immer zu viel!

    Ich würde meine Argumente liefern, seine Argumente anhören und versuchen auf eine Basis zu kommen. Geht das nicht, würde ich das auf Eis legen, aber Frauen-Taktik: Besuch bei Mehrhundehaltern avisieren und ihm zeigen, wie schön dass das sein kann. Beim passenden Zeitpunkt würde ich meinen Wunsch erneut äußern.

    Gegen ein grundsätzliches "Nein" würde ich nie einen Zweithund einziehen lassen.

    Ich finde die Idee gut, wenn der Hund z.B. durch eine Wandklappe Auslauf in einen fest eingezäunten Bereich bekommt.

    Es gibt nichts Schöneres für Hunde, als in der Sonne zu liegen, zu Dösen und die Welt da draußen zu beobachten.

    Für den Winter sollte Euer Hund jedoch im warmen Haus ein kuscheliges Körbchen haben und selbst entscheiden dürfen, wo er sich aufhält.

    Persönlicher Kontakt mit der Familie, täglicher Auslauf ausserhalb des Gartens muss aber weiterhin vorhanden sein.

    Farbmäuse wollte ich vor kurzem auch haben. Habe mich dann doch dagegen entschlossen, weil man mir sagte, dass die gerne mal streiten und sich auch gerne gegenseitig auffressen würden. Auf Letzteres hatte ich wirklich keine Lust.

    Jetzt ist eine Hamsterline eingezogen aus dem Tierheim und wir sind miteinander glücklich.