Beiträge von Grinsekatze1

    Ich denke, Deinen neuen Nachbarn wird es so ähnlich gehen: nämlich Angst um den eigenen Hund.

    Erst einmal alle einziehen und den Hundekontakt in aller Ruhe fernab von den Wohnungen auf neutralem Bereich stattfinden lassen.

    Anschließend nimmt jeder seinen Hund an die Leine, alle gehen in das gemeinsame Haus, dann getrennte Wege in die Wohnungen.

    Anfangs würde ich auf jedem Fall Kontakte im Treppenhaus meiden; die Kontakte ausschließlich im Freien stattfinden lassen. Kennen sich die Hunde besser, klappt es auch mit dem Zusammenleben!

    Du musst wissen, ab welchem Abstand Dein Hund noch ruhig und gelassen bleibt. Das ist jetzt Deine derzeitige Grenze.

    Kommen Spaziergänger, Hunde oder alles was den Hund verunsichert, bleibst Du stehen, gehst wenn möglich etwas ins Abseits. Ist das nicht möglich, stellst Du Dich vor Deinen Hund, zeigst ihm ein Leckerli, gib ihm Kommando "Schau" und wenn er Dir folgt, gibt es Leckerlis bis die Situation bereinigt ist.

    Mit der Zeit wirst Du merken, dass Dein Hund viel sicherer wird und Du die Grenzen enger ziehen kannst.

    Lass den Hund das Tempo bestimmen. Lass Dir Zeit; erzwinge nichts! Der Hund muss es wollen, sonst geht der Schuss nach hinten los!

    Der Individualabstand Deines Hundes ist - in den Augen des Hundes - deutlich überschritten; die Nähe macht ihm Angst; er kann keinen Bogen mehr schlagen und "seine Grenze" ziehen; er geht nach vorne. Für den Hund eine ganz logische Verhaltensweise!

    Du musst an dem Individualabstand Deines Hundes arbeiten, d. h. Nähe nur so weit zulassen, wie er es derzeit ertragen kann. Befreundete Hunde zum Training nehmen und langsam die erwünschte Nähe antrainieren. Klappt das mit seinen Hundefreunden, kommt das Training in fremder Umgebung und auch mit fremden Hunden.

    Den Hund mit der Hauruck-Methode anpacken, davon halte ich gar nichts. Er würde sich weiterhin bedrängt fühlen, könnte nicht wirklich selbständig Vertrauen entwickeln.

    Er braucht Vertrauen in Dich als Hundeführer (dass Du ihn nicht mit Gewalt in solche Seznarien bringst), dass Du ihm Sicherheit gibst. Letzteres vermittelst Du ihm, in dem zu selbst erkennst, wann seine Grenze erreicht ist und ihm hilfst, diese einzuhalten.

    Du machst ja eigentlich alles richtig! Dein Image als "Gänsemama" wirst Du noch eine Weile beibehalten müssen; je selbständiger und sicherer der Hund in seinem neuen Zuhause wird, umso besser wird er sich von Dir lösen und Dein Image als "Gänsemama" angekratzt und beendet werden.

    Du könntest die Box immer weiter von Bett entfernt aufstellen und so selbst etwas Abstand hinein bringen. Mach es langsam, dann klappt es langfristig dauerhaft.

    Ansonsten: alles im grünen Bereich, alles tutti - bleib am Ball bzw.am Hund :D

    Leberkrebs hat leider den Nachteil, dass man es viel zu spät bemerkt, weil die Leber selbst keine Nerven besitzt und somit auch keine Schmerzen äußern kann.

    Du hast Dir also nichts vorzuwerfen. Es passiert einfach; es überrascht einem einfach!

    Du kannst leider nichts mehr tun; pflanzliche Medikamente (Mariendistel als Leberschutz) werden nicht mehr wirken.

    Mach Dir mit Deinem Hund noch eine schöne Zeit; genieß die Tage!

    Mich kommt Hundehaltung heute so vor, wie das Kinder-Baby-Handling.

    Wenn man da nicht sein Baby bereits ins Baby-Schwimmen bringt, in die Krabbelstube, später in den Kindergarten, Turnverein, Musikstunde etc., dann ist man Rabenmutter und fördert nicht sein Kind.

    Wo dürfen heute Kinder noch Kinder sein; Hunde noch Hund. Die meisten Hunde sind ja bereits Ersatzpartner und sollen immer und überall angepasst dabei sein. Und wehe man lässt sie mal alleine oder nimmt sie nicht mit ins Bett! Manche Menschen sind da echt krass!