Mich würde ehrlich interessen, wie und was Eure Trainerin da mit Euch trainiert hat?
Beiträge von Grinsekatze1
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Weißt Du was Euch gut tun würde?
Ein souveräner Hundehalter mit einem souveränen verträglichen Hund und gemeinsame regelmässige Spaziergänge.
Mehr bräuchte Dein Hund gar nicht, weil daraus Vertrauen wächst und auch eine gute Bindung.
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Ihr Hauptproblem liegt darin mit der Umwelt klar zu kommen, sie hat Angst vor allem was laut ist, schnell ist, oder sich auf sie zubewegt. Sie wird nicht gerne gestreichelt und ist an vielen Körperstellen empfindlich, sie ist generell ein schreckhaftes Wesen. Du musst ihr in situationen die ihr angst machen Sicherheit geben. Zurückweichen, Vermeiden wird die Angst vom Hund bestärken, weil ..... in den Augen des Hundes gehst Du ja auch zurück und das bedeutet Angst.
Alltagssituationen nicht vermeiden, aber dosiert einsetzen: z.B. eine kurze Strasse mit Menschenbetrieb, den Hund zügig durchführen und dann in eine ruhige Strasse abbiegen. Natürlich ist das für den Hund Stress; aber stressfrei wird der Hund sich nicht ändern können.
Bin seit Wochen nicht mehr unter Leuten gewesen, mitnehmen kann ich Fina nicht und alleine bleiben kann sie auch noch nicht. Ich kann nicht mal kurz zum Einkaufen. Da bin ich auf meinen Partner angewiesen, der nur am Wochenende da ist und dann alles allein erledigen muss. Ich hab das Gefühl, mein Leben nicht mehr genießen zu können, weil ich mich für den Hund aufopfere. Ja, Du behütest und beschützt Deinen Hund; aber so kommt ihr nicht weiter. Führ den Alltag ein und dazu gehört es auch, dass der Hund einmal alleine bleibt. Minutenweise steigern!Neuerdings erschweren es uns die 10 Stufen vorm Haus zusätzlich. Fina läuft Treppen nur aufwärts, abwärts hat sie Angst und fiept und schreit sich die Seele aus dem Leib (Schmerzen hat sie keine, das wurde gecheckt). Also haben wir kurzerhand das hochheben positiv aufgebaut, damit ich sie tragen kann. Eine Weile ging das mal besser mal schlechter. Seit 3 Tagen aber möchte sie gar nicht mehr getragen werden. Auch hier folgt eine Reaktion auf die andere: Dein Hund mag das nicht, will jenes nicht. Was willst Du? Hund muss Treppe laufen fertig. Dann soll er doch mal fiepen. Schmerzen hat er ja keine, aber Angst. Das Fiepen wird sich verlieren, wenn der Hund Vertrauen zu Dir und auch der Treppe gefasst hat. Aber ständig eine andere Strategie: mal Treppen laufen, mal Tragen, dann wieder mal nicht ...... für den Hund bist Du gerade so ratlos und in seinen Augen so ängstlich.
Verstehst Du was ich sagen will?
Du musst selbstsicher Dein Hund durch die unbekannten Dinge des Lebens führen. Ihm den (kurzfristigen) Stress aussetzen um einen Dauererfolg zu bekommen. Dein Hund muss lernen, dass er Dir vertrauen kann und Du ihn führst.
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Beim Lesen kam mir unweigerlich der Gedanke, dass Dein Verhalten, das Verhalten Deines Hundes widerspiegelt. Bitte entschuldige! Das ist der 1. Eindruck, den ich gewonnen habe.
Du bemühst Dich sehr um Deinen Hund und wenn es Rückschritte gibt, fährst Du auf das Level vom Hund zurück. Was lernt der Hund dabei? Nichts! So kommst Du nicht weiter!
Du hast einen Angsthund; ein Hund der nicht umweltsicher ist. Er wird nicht sicherer, wenn Du ihm ein "abgeschiedenes Grundstück" wünschen würdest, oder ihn in Watte packst und wieder 3 Stufen zurückfährst.
Mache einfach mal weniger mit dem Hund und ziehe Dein Programm durch. Du entwickelst Dir für jedes Problem eine Strategie und führst die auch so aus. Nicht wieder umschwenken, zurückfahren. Der Hund muss Neues erlernen, damit er aus der Angst heraus kommt.
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Ja, so kann man das auch sehen!

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Ja.
Bekannte von mir sind mit ihrer Hündin zu 3 Tierärzten, weil der Hund nicht mehr richtig gefressen hat, viel Wasser getrunken hat. Trotz Ultraschall hat kein Tierarzt eine Gebärmutterentzündung entdeckt.
Tierarzt Nr. 4 hat kastriert und dabei eine völlig entartete Gebärmutter vorgefunden.
Glück für den Hund. Der stand nämlich schon vorm Einschläfern.
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Auch das kann niemand beantworten, weil jeder seinen Anspruch anders gewichtet.
Ich finde: muss nicht zwingend sein!
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Da wird das Gassi gehen keinen Einfluß drauf haben; aber abends könnte die Temperatur/Fieber steigen.
Bis jetzt ist die Temperatur jedoch im Normalbereich; das heißt aber dennoch nicht, dass die Hündin keine Gebärmutterentzündung haben kann. Gerade bei geschlossenen Gebärmutterentzündungen merkt man es recht spät.
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Und da verstehe ich auch nicht, wieso man da bisher so schroff drauf antworten mußte
Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, dass hier schroff geantwortet worden ist.
Wie soll man was beurteilen, dass man selbst nicht gesehen hat? Ein Vergleich ist doch das Naheliegende.
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Es stehen schon viele da und quatschen. Das hat mich auch geärgert. Viele Rüdenbesitzer pflücken die nur 2,3 mal runter, danach scheint es ein Problem zu sein, das ich verursachte, also kann ich alleine Management betreiben. Trainer stehen einem da auch nicht sonderlich zur Seite.
Toller Verein, der das Gerammel einzig und allein dem Hündinnenhalter überlässt, getreu dem Motto "Bist selber Schuld, Dein Problem".