Beiträge von Grinsekatze1

    Wer sagt denn bitte das ich das dulde?

    Falls du meinen eingangspost nicht gelesen hast, es steht drinne das ich immer versuche es zu unterbinden und wenn ich es nicht schaffe ihn rein bringe.

    Ist nicht so das ich daneben sitze und sage "mach nur".

    Ich merk schon, hier nach Rat zu fragen war wohl nicht das schlauste.

    Entschuldigung! Das habe ich so nicht gemeint!

    Warum duldest Du dann so ein sinnloses Gebelle?

    Mein Nachbar hält an der Grundstücksgrenze Schäferhunde; die laufen dort auch frei. Um kein unnötiges Gebell aufkommen zu lassen wurde der Zaun von meiner Seite her durch einen PVC-Noppenfolie blickdicht gemacht.

    Ich und mein Nachbar dulden kein gegenseitiges Hundegebell - anschlagen, wenn sich auf der anderen Seite was bewegt, wird geduldet, allem anderen wird Einhalt geboten. Mittlerweile reicht ein leises Zisch und mein Hund dreht am Zaun ab. Klappe zu und Ruhe!

    Dann muss Dein Hund lernen den Nachbarn zu ignorieren. Hund angeleint durch den Garten führen, positives Verhalten belohnen, Bellerei energisch mit Kommando "Nein" oder "Aus" unterbinden und den Hund wegführen.

    Den Nachbarn würde ich einen netten Brief schreiben, wie leid es Dir tut, dass Dein Hund so ein Verhalten am Gartenzaun hinlegt und dass Du bemüht bist, es abzutrainieren.

    Alternativ könnte man den Zaun auch mit einem Sichtschutz belegen.

    Nein, ich denke nicht das er dabei was lernt, aber anders geht es nun mal nicht momentan.
    Mit den Nachbarn wirds schwierig, die hassen den mittlerweile und haben kein Interesse mit uns zu kooperieren. Ein höfliches Gespräch und eine Bitte würden sie ablehnen?

    Das der Hund aus Unsicherheit bellt, wage ich in frage zu stellen. Es ist eher aus "ich mach mal einen auf dicke Hose". Denn versucht Sicherheit zu geben habe ich am Anfang. Bin auch gemeinsam mit ihm den garten abgegangen und wenn wir laufen sind, kommt er zwischen meine Beine und ich versuche ihn über stimme zu beruhigen - bringt nichts. Vielleicht hast Du damit seine Unsicherheit indirekt bestätigt und er bellt deshalb so viel. Wenn er auf Deine Stimme nicht reagiert, dann hat der Hund unter Umständen totaler Stress - dann kommt nichts an!

    Nicht jeder Hund der prollt und nach vorne geht tut das aus Dominaz!

    Wenn Du ihn immer wieder zurück bringst in die Wohnung - lernt er da was dabei?

    Wäre doch gut, wenn die Nachbarn sich am Zaun mal bekannt machen würden und dem Hund - in Deinem Beisein - mit Leckerlis anfüttern würden.

    Der Hund bellt aus Unsicherheit und das kannst Du nur dann beeinflußen, wenn Du dem Hund in solchen Situationen Sicherheit gibst und ihm zeigst, dass das alles nicht so schlimm ist.

    Bekannte haben ihr Pferd durch einen elektrichen Weidezaun verloren, weil das Pferd sich auf dem Rücken wälzte, sich mit den Beinen im Draht verfangen hatte und durchgehend Stromschläge erhalten hat. Das hat das Herz nicht verkraftet.

    Hallo Grinsekatze1,
    daran hab ich auch schon gedacht. Die Wohnungsgenossenschaften dort vor Ort geben auch nur noch die "Duldung unter Vorbehalt" raus. Wir haben halt nur Schiss, dass dann nen Nachbar meckert wegen Hundeallergie oder so... Man kann ja nicht wissen, wer da ein- oder auszieht im Laufe der Zeit. Hm?..

    Wegen Hundeallergie kann er Dir nicht kommen. Schließlich lebt der Hund bei Dir in der Wohnung und bei so einer großen Wohnanlage ist eh mit viel Publikumsverkehr bzw. Anwohnerverkehr zu rechnen. Da wird der ein oder andere Mieter sicherlich Hundebesuch erhalten.

    In einer Mietwohnung kann es Dir auch bei "Erlaubnis" passieren, dass ein Hundeverbot ausgesprochen wird, wenn es unter den Mietern Probleme wegen dem Hund gibt.

    Zumindest hier bei uns handhabt das eine große Wohngesellschaft genau so: Duldung unter Vorbehalt.

    Ich an Deiner Stelle würde beim dortigen ansässigen Mieterverein vorsprechen und nachfragen wegen der Klausel. Die haben ständig damit zu tun, kennen ihre "Leute" und können Dir sicher weiterhelfen.