Beiträge von Stancer

    Zitat

    Ich denke auch, so ein Hund ist nur mit "gassi" einfach nicht ausgelastet. Die Hündin braucht Aufgaben bzw. Kopfarbeit. Bietet die Hundeschule denn nichts an, was vielleicht beiden Spaß machen könnte?

    Da Ihr seltener da seid, findet sie Euch sicher viel interessanter als die Mutter. Und da diese ohnehin so inkonsequent ist, zeigt sie bei Euch halt auch ein besseres Verhalten.

    Wie läuft das denn außerhalb der gassi-Zeiten so? Was macht die Mutter, was macht die Hündin?

    Die Hündin weicht der Mutter eigentlich nicht von der Seite und rennt ihr in der Wohnung wie eine Ente hinterher.
    Ausser die Mutter sagt ausdrücklich, das sie im Körbchen bleiben soll. Dann hört sie.

    Bei Gewitter/Feuerwerk aber kommt die Hündin dann immer zu uns und sucht Schutz. Dann kauert sie sich zusammen und sitzt z.b. bei uns im Büro unter dem Schreibtisch.
    Letztens bin ich bei Gewitter in der Nacht wach geworden, jedoch nicht vom Gewitter, sondern von knarzenden Geräuschen. Als ich das Licht angemacht hatte, sah ich wie die Hündin sich in den Weidentransportkorb der Katzen gezwängt hatte, der neben unserem Bett stand !

    Was meint ihr mit geistiger Auslastung ?

    Also Ball werfen und vorher Sitz befehlen ?

    Das Problem ist halt die Halterin, denn sobald der Ball im Spiel ist hört die Hündin auch nicht mehr (Balljunkie). Sie knurrt auch jeden an, der ihrem Ball dann zu nahe kommt oder wenn man ihn ihr wegnehmen will.

    Sie greift sogar andere Hunde an, die auch nur in die Richtung des Balls laufen. Sind keine wilden Beissattacken oder so aber schon aggressives Verhalten.

    Sobald die Mutter jedenfalls den Ball wirft ist der Hund nicht mehr zu halten !

    Wir wohnen in Köln.

    Das diese Hunderasse sehr aktiv ist (ist ja ein Jagdhund) ist mir schon klar.

    Das war damals ja der Hintergedanke von ihrem Sohn, da man wollte, das sie oft raus geht und so unter Leute kommt.

    Warum der Hund uns Gegenüber dieses Verhalten nicht zeigt, das sie der Mutter gegenüber zeigt ist uns völlig unklar.

    Gerade ich bin nur am Wochenende da und trotzdem hört er bei mir aufs Wort und wenn er dann mal bellt, reicht von mir ein "böser Blick" und der Hund ist ruhig. Bei meiner Freundin ist es ähnlich.
    Der Hund hat es noch nie gewagt bei uns solche Sachen zu machen, nur eben bei der Mutter !

    Auf die Frage wie das Futter gegeben wird. Der Trainer empfahl uns nicht mehr Futter über Napf zu geben, sondern die gesamte Tagesration in Form kleine Tagesrationen, die man ihr dann nach dem Belohnungsprinzip gibt.


    Der Tagesablauf sieht in etwa so aus :

    um 8Uhr steht sie auf, frühstückt etc.
    10Uhr geht die mit der Hündin in den Hinterhof, wo sie kackt und dann mit ihr Ball spielt
    Gegen 14Uhr ist dann Gassi-Zeit und sie geht mit ihr in einen nahe gelegenen Park, wo sie sich mit anderen Hundebesitzern trifft. Dort spielt sie dann auch mit ihr.
    Sie kommt dann so gegen 18-19Uhr zurück und der Hund ist dann auch müde und legt sich meistens direkt schlafen und ist für den Rest des Tages absolut still !

    Sie geht übrigens auch zur Hundeschule !

    Also erstmal ein Hallo an alle, da Ich neu hier im Forum bin :)

    Ich wohne zusammen mit Freundin und deren Mutter in einer Wohnung. Neben unseren 2 Katzen besitzt die Mutter, eine ältere Dame, eine 3 Jährige Jack-Russel-Hündin. Den Problemhund !

    Um die Situation kurz zu beschreiben : Die Hündin tanzt ihr auf der Nase herum !

    Wir haben schon vieles versucht aber bisher hat nichts geholfen. Auch ein Hundetrainer war bereits da aber auch das hat nicht geholfen.

    Die Hündin verweigert ihrer Besitzerin jeglichen Respekt. Man muss aber auch sagen, das diese nicht konsquent genug ist aber auch weil ihre Nerven das nicht verkraften.

    Vielleicht beschreibe ich erstmal was die Hündin so anstellt.
    Sie ist eigentlich eine ganz liebe. Abends und wenn sie Zuhause ist sagt sie keinen Ton. Das ändert sich schlagartig, wenn es Richtung "Gasse-Zeit" geht. Die Hündin dreht dann total auf und reagiert auf keine Kommandos mehr. Kaum steht die Mutter auf rennt die Hündin wild richtung Tür und bellt. Sie freut sich klar. Aber in dem Haus sind offiziell keine Hunde erlaubt. Sie wird lediglich geduldet, solange die Nachbarn nicht gestört werden.
    Wir wohnen im EG und heute hatte die Mutter etwas vergessen und klopfte deswegen am Fenster vom Wohnzimmer, damit sie nicht wieder rein muss. Der Hund bellte dann ohne Ende und zog an der Leine und sagte quasi "Mach hinne, ich will in den Park". Die Mutter schimpfte dann mit ihr aber sie ignoriert das und macht weiter.

    Auch wenn es an der Tür klingelt dreht sie total auf. Meine Vermutung ist, das der Hund glaubt die Leute kommen nur an die Tür um SIE zu besuchen. Der Hundetrainer sagte etwas ähnliches, das es wie ein Aufmerksamkeitssyndrom ist. Das der Hund immer im Mittelpunkt stehen will.

    Im Haus leben noch 2 Katzen und die sind bereits völlig verstört, wenn Gassi-Zeit ist.

    DAs merkwürdige ist, das die Hündin dieses Verhalten nur bei der Mutter meiner Freundin zeigt. Weder bei mir, noch bei meiner Freundin. Dort ist sie still und hört auf Kommandos. Sie zieht auch nicht an der Leine.
    Und das obwohl meine Freundin arbeitet und ich sogar nur am Wochenende da bin.

    Wir haben auch mal versucht zur Gassi-Zeit mit der Hündin raus zu gehen aber dann verweigert sie sich komplett. Sie hockt dann nur auf einer Stelle und will nicht ohne die Mutter rausgehen, wohl in dem Wissen, das sie dort machen kann was sie will und bei uns eben nicht. Wir müssten sie dann an der Leine hinter uns herschleifen.
    Wir haben aber wie gesagt auch keine Zeit um den Hund zu erziehen und auch keine Lust. Der Hund gehört der Mutter und sie muss sich darum kümmern. Wir geben ihr Tips aber mehr auch nicht.

    Das Problem ist natürlich auch die Mutter, die eben nicht konsequent genug ist aber sie ist auch schon was älter und hat eben nicht mehr die nerven dazu.
    Meiner Meinung nach ist sie für diese Hunderasse völlig überfordert. Als sie ihn vor 3 Jahren bekommen hat, hat sie der Hündin auch keinerlei Erziehung gegeben. Man muss dazu sagen, das es damals eine schwere Zeit für sie war (will ich nicht weiter ausführen) und der Sohn ihr den Hund geschenkt hat, damit sie wieder unter Leute kommt.
    Den Hund weggeben kommt übrigens nicht in Frage, sie liebt den Hund über alles aber wenn es ans rausgehen geht ist sie mit den nerven am Ende.

    Wir haben bereits vieles versucht, Hundetrainer, so Dufthalsbänder etc. aber hat alles nicht funktioniert.

    Wir sind echt verzweifelt und wissen nicht mehr was wir noch machen sollen. Die Gefahr besteht, das sich ein Nachbar beschwert und sie den Hund weggeben muss und das würde ihr das Herz brechen.
    Auch ist es meiner Meinung nach in den letzten Wochen noch viel schlimmer geworden, trotz der Tips des Hundetrainers.

    Man hat das Gefühl der Hund weiss genau :"Mir ist egal was ihr mit mir macht, ich weiss genau, das ich bei Ihr meinen Willen kriege, wenn ich genug quängel und rumnerve !"

    Z.b. hatte der Trainer vorgeschlagen das gesamte Futter nur noch über eine Belohnungsprinzip zu verteilen. Das interessiert die Hündin nicht. Sie ist in den Wochen danach deutlich magerer geworden. Hat in 2 Wochen fast 1Kg verloren. Hunger scheint bei ihr nicht zu wirken ! Sie zieht ihe Masche weite durch und zwingt der Mutter ihren Willen auf. Pünktlich zu Gasse-Zeit fängt sie an zu bellen und zu jammern.

    Ich hoffe ihr habt ein paar Tips bzw. das euch noch was einfällt was wir machen können, denn mittlerweile geht es auch uns gewaltig auf die nerven ! Wir wissen jedenfalls nicht mehr weiter !