Beiträge von Cathryn

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    Ich wäre da erst gar nicht mit Blumen aufgetaucht, ist ja wie ein Schuldanerkenntnis in den Augen solcher Leute.
    Ich würde gar nichts machen und abwarten, wenn Rechnungen kommen von der gegnerischen Seite, ablehnen, auch Gespräche würde ich nicht mehr führen, das hat meist eh keinen Sinn.
    Und was sollen die Nachbarn beschliessen? Die sind doch gar nicht befugt irgend etwas zu beschliessen.

    Ich glaube, hier muss man trennen,

    auf der einen Seite tut es mir sehr wohl leid, dass die Nachbarin verletzt wurde, die Einzige im Übrigen, die sich nicht von den Nachbarschaftsmachenschaften einbeziehen liess (ganz anders als ihr Mann).
    Und auch wenn wir alle Schuld sind, habe ich ihr diesen Unfall nicht gegönnt und es ist doch eine Sache der Höflichkeit, sich nach dem Befinden zu erkundigen.

    Ich würde mir das manchmal wünschen von anderen Nachbarn, wenn ich oder mein Besuch z.B. wieder mal von dem schwer zu bändignden Dobi-Mix angegangen werde, anstatt nur zu hören, der merkt, dass sie Angst vor ihm haben (kein Wunder - der Hund kann ja nix dafür - aber ich traue eben den Herrchen berechtigterweise nicht) oder wenn der Anti-Kinder-und-Tiere Nachbar mit Mauseleums-Garten mal wieder Holz-Stöcken nach unserem Hund schmeisst, wenn der am Zaun bellt.

    JEDER lernt schon bei den Sachkundenachweis-Lehrgängen, dass man sich nicht in Streitigkeiten gleich-grosser Hunde einmischen soll und dass man den Hunden die Möglichkeiten geben soll, sich zurückzuziehen.

    EGAL welcher Hund nu gebissen hat, für die Dame tut es mir Leid. Ich mag sie gerne.

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    Das war keine Rangordnungsstreitigkeit... Die Hunde sind sich fremd, welchen Rang sollten die auskämpfen?

    ich versuchs noch mal, die antwort eben war weg.

    Die Hunde kennen sich sehr wohl. Sie sind Nachbars-Hunde und treffen sich regelmässig. Oft war/ist der andere Hund auch eifersüchtig, weil sein Frauchen es wagt, unseren Hund zu streicheln.
    Sie haben sozusagen, dasselbe Revier und ich glaube aber, dass es bei diesen Rüden-Streitigkeiten um die Hunde-Dame gedreht hat.

    LG

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    Das war keine Rangordnungsstreitigkeit... Die Hunde sind sich fremd, welchen Rang sollten die auskämpfen?

    neee, fremd sind die Hunde sich nicht, sie begegnen sich öfter,
    oft ist der andere Hund auch schon eifersüchtig auf den unseren gewesen,
    weil sein Frauchen es gewagt hatte, unseren zu streicheln.

    Wir wohnen zwei Häuser voneinander weg, sie betrachten also beide dieses Revier als Ihres. Und erst haben sie gespielt, gemeinsam mit der Hündin. Ich denke, dass es hier um die Hunde-Dame gegangen sein könnte bei dem Streit.


    Wir waren nicht beim Tierarzt, aber man sieht die Macke deutlich. Eben eine "ganz normale" Blessur, die vorkommen kann bei Rangordnungsstreitigkeiten. Auch wenn ich selbst so etwas noch nie erlebt habe, weiß man doch, dass es zu so etwas kommen kann und man weiß auch, dass man nicht trennen soll bzw. sich entfernt, um dem Hund eine Rückzugsmöglichkeit zu bieten.

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    Was ist mit dem Besitzer des Blindenhundes? Der war ja auch dabei? Hat der was gesehen/ gehört?

    Gesehen wird sie nicht viel haben, da halt stark seh behindert, das Einzige, was die Dame bezeugen könnte ist, dass unser Hund sich meistens unterwürfig zeigt und dass ihr Hund und unserer täglich ohne Theater miteinander spielen, manchmal auch mit weiteren fremden Hunden. Zu solch einem Vorfall ist es noch nie gekommen.

    Sie hat zwar mal einen vorfall mit dem Dobermann-Mix bei mir nebenan gehabt, der sofort im Affenzahn auf Ihre Hündin los ist, aber sonst is nix.

    LG
    Cathryn

    Hallo,

    mir sitzt noch der Schock im Nacken, deshalb muss ich dringend eine Frage loswerden.

    Mein Mann geht mit unserem Border-Collie-Mischling 18 Monate alt (Ruede) in den Park, der Hund spielt frei mit einem anderen Hund (Blindenhund aus der Umgebung) wie jeden Tag. Etwas später kommt eine Nachbarin mit Ihrem Border-Collie-Rüden (6 Jahre alt) hinzu und lässt ihren Hund ebenfalls frei laufen. An der Leine hatten sie zuvor zwar keinen Stress, aber sie sind auch nie die besten Freunde gewesen. Die zwei Borders spielen zuerst einige Zeit ganz normal miteinander bis sie sich in die Haare bekommen und unter sich vor der Retriver-Hündin eine Rangordnung ausfechten.

    Es war nicht auszumachen, wie es dazu gekommen ist - zuerst mischte sich niemand ein, weil gedacht wurde, es ist schon OK so, dann aber als es zu heftig wurde, griff die Nachbarin ein, um Ihren Hund aus dem Kampf zu ziehen und wurde dabei gebissen. (es ist nicht ganz klar, welcher Hund nu tatsächlich gebissen hat, aber sie geht natürlich davon aus, dass unser Hund sie gebissen hat).

    Die Hund wollten nicht sofort aufhören zu streiten und die Nachbarin konnte ihren Hund in dieser situation auch nicht wirklich bändigen oder irgendwie positiv beeindrucken, da hat mein Mann unseren Hund sofort im Genick gepackt und der Situation entzogen.

    Wie sieht das Ganze nu aus mit Versicherung, oder Schuld ???

    Wer hatte hier ein Fehlverhalten??

    WEITERE ENTWICKLUNG:

    Wollte mich mit einem Blumenstrauss nach dem Befinden der anderen Halterin erkundigen und hab übelstes erlebt. Sie selbst war morgens nach dem Vorfall sehr "normal" und freundlich und meinte noch " Sie können ja nix dafür".

    Jetzt war ihr Mann an der Tür...... als erstes blafft der mich an, Sie können doch nicht einfach in mein Haus kommen (hatte ich gar nicht vor, stand mit den Blumen an der Tür und hab mich freundlich erkundigt).

    Sie können hier gar nix abwenden, meinte er. Ich wollte gar nix abwenden..... Ich bräuchte nicht davon ausgehen, dass mit ein paar läppischen Blumen alles gegessen sei...... Ich könne nur einer Anzeige aus dem Weg gehen, wenn ich den Hund abschaffe.

    Dann drohte er mir, das Ordnungsamt würde den Hund einschläfern, weil er bissig sei. Dann drohte er, mit dem Gesetz, weil ich entgegen der LeinenPflicht gehandelt hätte... (sie aber ja auch..... aber das sei ja nur gewesen, weil die Frau den Hund frei lassen wollte, um ihn sich verteidigen zu lassen).

    Als ich dann sage, dass die doch erst bestimmt 15 Minuten gemeinsam miteinander gespielt hatten, kam er mit der Polizei, die den gefährlichen bissigen Hund abholen würden.

    Sein Ziel war, mich aus der Ruhe zu bringen und mich unter Druck zu setzen, vielleicht hat er gehofft, dass ich aus der Rolle falle, und unüberlegte Schuldzuweisungen mache.

    Aber ich war die Ruhe selbst..... es wird auf alle Fälle gedroht, die Blumen musste ich wieder mitnehmen.

    Fragte dann zu Beginn des Gesprächs noch, ob der Hund was abbekommen hätte, weil unser Hund ein fettes Ei mit Schmiss unterm Auge hätte. Erst verneinte er dies, dann plötzlich hätte er Atteste gehabt..... bla bla.....

    Mir ist klar, dass er seinen Unmut über die Verletzung seiner Frau dringend auf mich abschieben will, aber das ist doch so nicht wirklich in Ordnung. Er schlug dann ein Meeting vor, heute um 17.00 Uhr, wo alle Nachbarn bezeugen würden, dass mein Hund gefährlich sei.... aber die haben alle ein anderes Interesse....
    Typische reihenhaus Siedlung, fünf Rüden in unmittelbarer Zaun-Nachbarschaft zueinander. Der eine Nachbar mag weder lachen noch Kinder noch Tiere (ruft sogar das Ordnungsamt an, wenn ein Strauch einen Meter zu weit ist und er nicht mehr auf dem Bürgersteig parken und fahren kann), die nächsten haben einen Alpha Rüden Dobermann-Mix, der meinen Hund ständig attackiert (sie haben, so wie wir, ständig Schwitz im Nacken, wenn wir aus der Türe gehen), die nächsten wiederum möchten meinem Hund eine Bösartigkeit unterstellen, weil der am Zaun bellend die Nachbarn begrüsst, dann wiederum sind die ganz normalen Zaun-Rivalitäten der zwei Hunde nur durch meinen jungen Hund begründet, dass der andere aber absolut Kampfbereit in den Zaun springt, davon ist nicht die Rede.....

    Wie gesagt, sie wollen mich nun wegen meines "bösen" Hundes unter Druck setzen .... Wie seht ihr das, wie würdet ihr Euch verhalten?

    LG
    Cathryn