Stellungnahme zum Video Schäferhund/Grewe
Als Leiter/Trainer des 1. Österreichischen Problemhunde Therapiezentrums in Langenzersdorf, und als Präsident des Verband Österreichischer Tierschutzfreunde – VÖT nehme ich Stellung zu den gezeigten Videoausschnitt.
Am Anfang des Video sah man einen jungen Mann, welcher offensichtlich sehr ungeschickt einen Schäferhund an der Leine hält. Dieser Hund suchte immer wieder Nähe zu seiner vermeintlichen Besitzerin. Um dem gezeigten Meideverhalten des Hundes Einhalt zu gewähren, zerrt der junge Mann (angeblich Frank Faß) unkontrolliert am Hund. Von der Körpersprache (Körperhaltung, Ohrspiel usw.) zeigt der Hund absolutes Meideverhalten und erhöhten Stress. Der Hund trägt einen Maulkorb.
Als man nun den verängstigten Hund endlich zwischen Faß und seine vermeindliche Besitzerin gebracht hat, hebt Faß den rechten Arm und bereitet sich offensichtlich vor, mit der Metallschüssel/Blechschüssel gegen den Hund zu schlagen.
Als nun (angeblich) Hr. Grewe an den Hund herantritt bellt der Schäfer Grewe an, und Faß schlägt die Metallschüssel/Blechschüssel mit Schwung gegen den Kopf des Hundes.
In Stellungnahmen von Hrn. Grewe und Hrn. Faß wird dieses sogenannte Training als absolut notwendig beschrieben.
Als Leiter des 1. Österreichischen Problemhunde Therapiezentrum, als Trainer und als Präsident des Verband Österreichischer Tierschutzfreunde – VÖT kann ich solche Trainingsmethoden nur absolut ablehnen, da dies nicht nur lt. österreichischen Gesetz tierschutzwidrig ist, sondern als Therapie bei einem angstaggressiven Hund jeder kynologischen Verhaltenslehre bzw. Therapieansatz widerspricht.
Da in div. FB-Gruppen behördliche Anzeigen gegen die im Video beteiligten Personen angekündigt bzw. angeblich auch gemacht wurden, kann man nur hoffen dass solcherart Trainingsmethoden geahndet werden.
Mit freundlichen Grüßen
Sticha Georg
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