Beiträge von Cornie67

    Ja, es sind eben noch Hundekinder und wie Du gestern schon schriebst, es ist wie bei Menschenkindern und auch da gibt es wieder Unterschiede - der eine so, der andere eben so.

    Wie bei meiner fünfjährigen Tochter. Sie braucht nachts noch die Windel (im Gegenzug dazu war ihr Bruder mit 3 komplett windellos) und mal geht paar Nächte nichts in die Windel, dann wiederum mehrere Nächte bis zum Anschlag reingepullert). Gesundheitlich ist bei ihr auch alles abgecheckt, sie braucht halt ihre Zeit.

    Pöppi hat mich heute um 6.00 Uhr aus dem Bett geschmissen. War aber mein Fehler. Unter der Woche klingelt mein Handy um 5.35 Uhr und das ist für sie immer das Signal, dass es gleich raus geht.

    Normalerweise stell ich das Handy zum WE ab und da schläft sie auch so lange, bis ich aufstehe - meistens so um 7.30 Uhr - aber heute klingelte es und sie hat sich wohl gewundert, warum ich nicht aufstehe. So kam sie dann um 6.00 Uhr ans Bett, kam mit den Vorderpfoten hoch und guckte großäugig, was nun ist :lol:

    Danach war ich noch zweimal mit ihr draußen und jetzt schläft sie. Um 9.00 Uhr ist der Spuck, dass sie ständig runter muß, dann auch vorbei, bis es dann ab 17.00 Uhr wieder anfängt.

    Naja, wir haben ja keinen Winter und jeder Gang macht schlank :D

    LG Grit

    Miri

    Wow, 6 Stunden am Tag ausgehalten in dem Alter, das ist eine enorme Leistung - Hut ab :gut:

    Du hast Dir wahrscheinlich schon im Geiste vorgestellt, was Du alles an Hinterlassenschaften findest, wenn Du nach Hause kommst und dann diese positive Überraschung

    Wie ich in Deiner Signatur gelesen habe, hast Du vier Hunde - klasse :gut: Bei uns soll irgendwann auch noch ein zweiter Hund her, weil ich es einfach besser finde für den Hund selbst, dass er noch einen Artgenossen im Haus hat.

    Allerdings lass ich mir da noch bißchen Zeit. Ich schätze, wenn Pöppi so ca. ein Jahr ist, werden wir das in Angriff nehmen. Es sei denn, es läuft uns vorher DER Hund über den Weg, wo wir gar nicht anders können, als wie zu sagen "der isses und kein anderer" :D

    So lange ist ja unsere Pöppi noch gar nicht bei uns, aber sie ist gar nicht mehr wegzudenken :smile:

    SheltiePower

    Ja, ich bin sehr froh, dass sie gesund ist und es einfach nur Übung braucht, bis sie die Stubenreinheit beherrscht.

    Bisher weiterhin alles sauber, kein Malheur im Haus.

    Ich hab noch mal eine Frage zum Füttern. Sie bekommt von Rossmann Winston Natur pur Nassfutter, was ihr sehr gut schmeckt. Ich weiß jetzt nicht, ob es so optimal ist, aber so schlecht klingt es auch nicht (Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse mindestens 100 % Rind, Mineralstoffe, Sonnenblumenöl, Rohprotein 10,5 %, Rohfett 7,0 %, Rohasche 1,7 %, Rohfaser 0,4 %, Feuchtigkeit 76,0 % und ohne Zusatz von künstlichen Farb- und Konservierungsstoffen hergestellt). Sie verträgt es super.

    Ich füttere bewusst kein Welpenfutter, weil ich das für Blödsinn halte, dass man dies unbedingt muss. Nun steht auf der Dose, dass ein Hund bis 10 kg eine Dose von 400 Gramm pro Tag als Richtwert bekommen soll.

    Meine Lütte wiegt 2,2 kg und ich hab mir mal ausgerechnet, dass sie gerade mal 100/110 Gramm am Tag bekommen dürfte. Da bin ich echt erschrocken, dass es so wenig ist, denn bisher hat sie locker in zwei Mahlzeiten 300 Gramm davon gefuttert.

    Die Fleischwurst hab ich jetzt vom Programm gestrichen, es gibt jetzt Trockenfutter (das einzige, was sie an Trofu frisst, ist dieses Select Gold Junior). Da bekommt sie über den Tag verteilt so ca. 12 kleine Bröckchen, ab und an mal bißchen Gouda-Käse.

    Ich misch ihr auch alle zwei Tag Naturjoghurt ins Futter, einmal die Woche dann noch ein gekochtes Eigelb (darf sie eigentlich ein komplettes Ei roh mit Eigelb und Eiweiß haben?)

    Ab und an koch ich ihr Hühnerherzen, mageres Schweinefleisch (natürlich schön durchgekocht), mageres Rind oder auch mal mageres Hühnchen. Da misch ich dann Reis drunter, weil sie Kartoffeln nicht mag, bißchen Petersilie, geriebene Möhre und Apfel.

    Zweimal die Woche bekommt sie auch Heilerde ins Futter, weil sie dazu neigt, den Kot anderer Hunde zu fressen.

    Ich möchte sie keinesfalls dick füttern, aber auch nicht, dass sie Hunger leidet. Was meint ihr, wieviel darf sie denn wirklich haben? Sie ist ja auch kein Stubenhocker, wir sind viel draußen und sie hat ihren Auslauf.

    Kleines Problem ist auch aufgetaucht, sie fängt an zu kläffen, wenn sie andere Hunde sieht. Sie ist denen nicht böse gestimmt, gar nicht, aber sie muss jeden Hund, den sie sieht, neuerdings heftigst anbellen. Ablenken hilft leider gar nicht, egal, mit was. Da interessiert sie noch nicht mal ihr heißgeliebter Quietschball.

    Ähnlich ist es bei Menschen. In der Stadt, wo sie noch sehr aufgeregt ist, da wir auf dem Land wohnen und sie das so noch nicht wirklich gewöhnt ist, bellt sie keine Menschen an. Aber hier auf dem Land, wenn wir welchen begegnen und die sind noch etwas entfernt, geht die Kläfferei los. Selbst wenn die nur am Gartenzaun entlang laufen, kläfft sie los.

    Sie ist auch den Menschen nicht böse gesonnen. Kommen die Menschen dann heran und sprechen sie an, ist sie sofort ruhig und will sich sogar streicheln lassen (das will ich aber nicht, weil ich es nicht einsehe, dass jeder meinen Hund anfassen darf, nur weil er klein und niedlich ist)

    Das ist seit ca. zwei Tagen so und es steigert sich irgendwie. Ich will das unbedingt unterbinden, weiß nur nicht so recht, wie. Habt ihr Tipps?

    LG Grit :hilfe:

    Ich hoffe, das hier noch Jemand mit liest und antwortet :???:

    Hab gestern noch mal von einem anderen TA den Urin von der Kleinen untersuchen lassen und sie hat keine Blasenentzündung :smile:

    Kann es sein, dass Hunde zu gewissen Zeiten einen beschleunigten Stoffwechsel haben und deshalb mehr pieseln müssen? Oder kann es an irgendwelchen schlechten Erfahrungen früher liegen, dass sie da besonders häufig muß, dass eventuell falsche Verknüpfungen entstanden sind (Angst, Streß etc.)?

    Ich hab mir seit gestern morgen die Zeiten bißchen anders eingeteilt und geh mit ihr in der Zeit von 5.45 Uhr bis 9.00 Uhr alle 45 Minuten raus..

    Um 5.45 Uhr macht sie morgens gleich beim Rauskommen eine große ausgibige Pfütze und dann nach fünf Minuten quetscht sie sich dann noch mal die letzten Tropfen raus. Dann will sie auch wieder rein, weil Hunger :lol:

    Die anderen Pfützen dann bis 9.00 Uhr gleichen eher Pflichtpieseln, weil da nie viel kommt, aber sie scheint es zu brauchen, dies zutun, sonst würde sie mir ja nicht in diesen Zeiten, wenn ich nicht so oft mit ihr rausgehe, ins Haus machen.

    Von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr geh ich dann mit ihr alle drei Stunden raus, was ihr vollkommen ausreicht.

    Die große Runde von jetzt 50 Minuten lege ich jetzt auf die Zeit von 16.00 Uhr bis ca. 16.50 Uhr, da pieselt sie einmal richtig und dann noch zweimal zwischendurch ganz kurz.

    Dann bekommt sie ihr Futter und dann geh ich wieder alle 45 Minuten mit ihr runter bis 20.00 Uhr. Um 19.30 Uhr ist dann noch mal eine halbe Stunde gemütliches Spazierengehen angesagt, danach ist sie müde und schläft.

    Um 21.30 Uhr geh ich dann noch mal zum pieseln mit ihr runter, wo ich sie quasi schon fast betteln muss, dass sie mit geht, weil keine Lust. Das ist dann in einer Minute unten erledigt und sie geht wieder rein und schläft dann weiter bis morgens um 5.45 Uhr, bis ich aufstehe.

    Mit diesem Konzept, was ich seit gestern habe, ging gar nichts mehr ins Haus. Alles hat unten geklappt:)

    Nun meine Frage: Gibt sich das wieder, dass sie in den o.g. Zeiten so oft muss oder wird das immer so sein?

    Im Moment macht es mir gar nichts aus, wenn sie es so braucht, aber auf Dauer würde ich schon gerne haben wollen, dass so kurze Abstände dann irgendwann mal der Vergangenheit angehören :pfeif:

    LG Grit

    Wir waren eben im Wald an einem See für 1 1/2 Stunden. Na, das war ja was für sie. So viele tolle Gerüche, das Wasser und überhaupt. Jetzt liegt sie hier, geschafft, zufrieden und schläft.

    Ja, dann ist sie wohl ein Spätzünder und hat ihr eigenes Tempo. Ich weiß ja auch nicht wirklich, wie es bei der Vorbesitzerin war, sie rückt ja da nicht wirklich mit der Sprache raus, wenn man Fragen hat, aber es ist ja auch gut möglich, es wurden Fehler in der Sauberkeitserziehung bei der Kleinen gemacht, so dass es jetzt erschwert ist, weil sie falsche Verknüpfungen gelernt hat.

    Na, wir kriegen das schon gebacken :D

    Ist so unglaublich, wie schnell man so ein kleines Wesen in sein Herz schließt :herzen1:

    LG Grit

    Ich mach mit ihr jetzt kein Training in dem Sinne, sondern binde das immer irgendwie mit ein.

    Ich hol sie mir also nicht her und bestehe jetzt auf ein Training, sondern es ergibt sich dann immer aus der Situation heraus, dass wir was üben. Das beschränkt sich dann auf ca. 3 x 5 Minuten am Tag

    Das "Sitz" und "Stop" hab am Straßenrand geübt und das schon von Anfang an, seit sie hier ist und bei jedem Spaziergang festige ich es jedes Mal, wenn wir hier die Straße überqueren.

    Das "Komm" hab ich mit ihr so geübt, dass ich sie immer gelobt habe, wenn sie mal eben so zu mir kam und habe das mit dem Kommando "Komm" im Lob verbunden und ihr ein Leckerli gegeben.

    Wenn sie draußen anderweitig beschäftigt war und nicht gehört hat, wenn ich gerufen habe, hab ich mich umgedreht und bin weggegangen und mich auch zweimal versteckt (ich lass sie grundsätzlich nur dort freilaufen, wo für sie keinerlei Gefahr besteht). Das hatte dann zur Folge, dieses Verstecken, dass sie jetzt auch Acht drauf gibt, wo ich mich befinde, sprich, sie schaut immer mal wieder zu mir und bleibt in einem Radius von ungefähr 10 Metern bei mir, was ich ihr, wenn es die Situation zu lässt, natürlich auch erlaube. Nun reicht nur noch mein Richtungswechsel, egal ob mit oder ohne Leine, und sie folgt mir sofort.

    Ich denke nicht, dass ich sie damit gestresst oder überfordert habe, sondern ich denke, ich habe mir einfach hier ihre Instinkte zu Nutze gemacht.

    Wenn ein bekanntes Kommando nicht gleich funktioniert, ich wiederhole es immer gleich freundlich konsequent und wenn sie länger braucht, um es auszuführen, wird sie genauso gelobt, als hätte sie gleich beim ersten Mal gehört. Für mich ist immer wichtig, dass sie es dann doch so tut, wie ich es von ihr verlange.

    Ich bin, so schätz ich mich ein, im Umgang mit ihr gelassen und locker. Allerdings, das merk ich deutlich, was das Thema Sauberkeit anbelangt, setz ich mich da unter Streß und sie dann ganz bestimmt mit. Ich kann das auch schlecht verbergen, weil es mich persönlich ärgert.

    Ich werde jetzt versuchen, das mit der Sauberkeit einfach nicht mehr zu bewerten und es so anzunehmen, wie es im Moment ist. Wenn ich mich aufrege innerlich, ist sie davon auch nicht sauberer, also kann ich es auch so hinnehmen und ihr die Zeit ohne Vorwürfe geben, die sie braucht, um es zu begreifen.

    Ich freu mich, hier in diesem Forum zu sein :smile:

    LG Grit

    Ich werd sicherheitshalber noch mal einen Termin bei einem anderen TA machen. Glaube zwar nicht, dass da was bei rum kommt, denn sie zeigt keinerlei Anzeichen einer Blasenentzündung oder gar Blasenschwäche, aber sicher ist halt sicher :smile:

    Vorhin nun schon wieder reingepieselt. Ich war um 5.30 Uhr mit ihr, dann noch mal 7.00 Uhr und dann noch mal 8.00 Uhr bis 8.30 Uhr. Und eben hat sie sich hingehockt und ins Wohnzimmer gemacht. Einfach so aus dem Nichts. Ich lauf noch an ihr vorbei, ruf sie und sie kommt nicht gleich und ich geh gucken und sie pieselt gerade :sad2:

    Sie räumlich eingrenzen ist bei uns nicht so einfach. Wir haben hier im Haus aufgrund der Bauweise einige Türen rausmachen müssen. So gibt es z.B. keine Wohnzimmer- und Esszimmertür und keine Küchentür (irgendwann sollen mal Schiebtüren rein, aber im Moment fehlt das Geld, da wir das Haus erst gekauft haben und es bisher schon Unmengen an Geld geschluckt hat) Sie kann sich also dann immer zwischen den Fluren, den Wohn- und Esszimmer und der Küche bewegen, das kann ich nicht verhindern.

    Mit so einer Box. Sie hat ja ein Körbchen, was vorn offen ist. Eine Box hab ich auch, die man schließen kann, aber ich soll sie doch nicht etwa da drinnen einsperren :???:

    Wenn sie z.B. am Tag schläft, schläft sie tief und fest ihre zwei oder gar drei Stunden am Stück. Danach macht sie auch nie rein, wenn sie aufgewacht ist, sondern geht mit mir runter, ohne, dass sie auf die Idee kommt, sich irgendwo hinzusetzen im Haus und zu pieseln.

    Freudenpippi macht sie übrigens auch. Deshalb ignorieren wir sie so lange, bis wir unten waren mit ihr, erst dann gibt es eine richtige Begrüßung.

    Sie war noch nicht läufig, aber sie scheint es wohl demnächst zu werden, denn die Duftmarken von Rüden interessieren sie im Moment sehr. Sie schnuppert dann richtig selbstvergessen und intensiv. Das hat sie vorher so nicht gemacht.

    Bezüglich Pupertät, wir hatten vorige Woche drei vier Tage dabei, wo sie offensichtlich an vorübergehendem Gehörschwund litt, denn alles, was ich gesagt habe, hat sie ignoriert und mich teilweise aus der Entfernung richtig provozierend angesehen, was ich denn nun mache, wenn sie nicht hört. Ich hab mich da einfach durchgesetzt, auch, wenn es sehr anstrengend war und hab darauf bestanden, dass sie das macht, was ich will, was dann letztlich, allerdings mit Verzögerungen zu sonst, geklappt hat. Nun ist da wieder alles beim Alten und sie hört wieder gut auf alles.

    Die 30 - 35 Minuten sind die Zeiten, wo ich mit ihr laufe, damit sie sich löst. Das mach ich dreimal am Tag - morgens, mittags und abends. Danach wird dann immer noch gespielt und rumgetobt für ca. eine Viertelstunde. Zwischendurch geht es dann auf die Wiese vorm Haus zum reinen Lösen und ansonsten sind wir ohnehin ganz viel in unserem riesigen Garten, der zum Haus gehört, wo sie spielen, dösen usw. kann und sich auch, an vorgeschriebenen Plätzen, die sie gut akzeptiert, sich lösen kann.

    Sie hat also ausreichend Gelegenheit, sich komplett zu leeren und ihre Geschäfte draußen zu verrichten, sie muss hier niemals in die Verlegenheit kommen, dass sie drinnen machen muss, weil sie keine andere Wahl hat.

    Wenn ich jetzt ihr Gepiesel im Haus, auch, wenn ich sie dabei erwische, komplett ignoriere, wie soll sie denn dann verstehen, dass es nicht erwünscht ist, dass sie hier rein macht? Reicht es dann wirklich aus, dass ich es nur beim Loben unten lasse, dass sie es versteht? Ich hab nur Sorge, dass sie es so gar nicht lernt, wenn ich im Haus das Pieseln ignoriere, weil sie ja keine Konsequenz aus diesem unerwünschtem Verhalten hat.

    Das wäre ja so, wenn sie z.B. Tischbeine anknabbern würde, ich sie lassen würde und das ignorieren und drauf hoffen, dass sie es irgendwann von allein begreift, dass sie das nicht darf oder?

    Sie ist so pflegeleicht bezüglich anderer Dinge (sie mach nix kaputt, bleibt schon alleine und ist sehr folgsam), dass ich nicht begreife, warum sie dieses Sauberkeitsproblem nicht kapiert. Deshalb denk ich, der Fehler muss bei mir liegen, sonst würde sie das nicht machen, da ja alles andere so schön klappt.

    Jetzt kamen gerade noch andere Beiträge rein, danke, da baut mich schon wieder auf.

    Doch, sie nimmt auch andere Leckerli, aber auf Fleischwurst ist sie total scharf. Mit der Putenbrust, das werde ich mal probieren. Danke.

    LG Grit

    Danke für eure Antworten.

    Laut Vorbesitzerin war sie ja wohl stubenrein und sie bleibt auch dabei, dass sie es war. Habe wegen diesem Sauberkeitsproblem hin und wieder mit ihr telefoniert.

    Sie säuft auch nicht zu viel, hat also keinen übermässigen Durst durch falsche Leckerli. Sie bekommt von mir sowieso nur ihr Hauptfutter (morgens um 6.00 Uhr und abends 17.00 Uhr) und als Leckerli bekommt sie jeweils immer ganz winzige Häppchen Fleischwurst.

    Gestern ging es den ganzen Tag gut, sie hat nichts reingemacht. Aber dann abends hat sie sich doch wieder vergessen und ich kapier es nicht, warum, weil es für mein Dafürhalten keinerlei Notwendigkeit dafür gab :???:

    Ich war von 18.25 Uhr - 19.00 Uhr mit ihr richtig spazieren. Sie hat alles gemacht.

    Um 19.45 Uhr hatte ich den Eindruck, sie müsste wohl noch mal, also runter in den Garten und sie hat da nach etwa fünf Minuten noch mal ganz kurz gepieselt.

    Um 20.45 Uhr setzt sie eine Pfütze in den Flur :verzweifelt: und verzieht sich sofort unter das Bett im Schlafzimmer, wo sie nachts, wenn sie nicht gerade im Korb oder auf ihrer anderen Schlafdecke liegt, die Nacht verbringt.

    Um 21.10 Uhr hab ich sie dann noch einmal gerufen und bin mit ihr runter, aber sie stand erst mal nur rum und dann ist sie schließlich auf ihre Pieselstelle im Garten und hat sich dort noch paar Tropfen rausgequetscht.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie das Prinzip noch nicht verstanden hat.

    Sie liebt Lob und Anerkennung über alles und hasst es, wenn sie z.B. ignoriert wird oder gar geschimpft wird (mit Schimpfen mein ich ein energisches "Pfui" oder "Nein")

    Wenn sie ins Haus macht, wird sie beim Erwischen ja geschimpft, was ihr gar nicht gefällt. Macht sie unten, wird sie gelobt, bekommt ihr Leckerli. Das muss sich doch bei ihr doch nun langsam mal verankert haben oder nicht?

    Ich hab schon so viel bei ihr erreicht in der Erziehung. Sie hört sehr gut, sie beherrscht Sitz und Platz und Stop, Nein und Aus, gibt ihre Pfote, macht auf Kommando Männchen, sie kapiert super die Suchspiele, kann schon recht gut apportieren. Das hat sie alles mit Lob und Leckerli spielend und problemlos gelernt.

    Warum krieg ich es also nicht hin, ihr zu verinnerlichen, dass im Haus keine Geschäfte gemacht werden dürfen?

    Ich beobachte sie schon wie ich kann, nur kann ich nicht jede Sekunde meine Augen bei ihr haben. Das ist unmöglich.

    Da sie auch keine festen Pieselplätze im Haus hat (im Garten und auf unseren Spaziergängen hat sie die definitiv), ist es noch schwieriger, sofort reagieren zu können, wenn es ihr einfällt, dass sie ja mal was machen will.

    Es gibt auch kein Schema bezüglich der Zeiten. Das ist bei ihr wahllos. Mal passiert so ein Malheur nach 1 1/2 Stunden nach dem Gassi, dann mal wieder 20 Minuten danach und an manchen Tagen gar nicht.

    Bevorzugt, das hab ich jetzt festgestellt, bringt sie solche Sachen entweder morgens nach dem Gassi oder abends danach. Wobei ich dem abendlichen Pieseln ins Haus halt vorbeugen wollte, in dem ich gestern mit ihr nach der großen Abendrunde direkt dann noch mal runtergegangen bin mit ihr und sie mir dann doch wieder reingemacht hat.

    Das ist das, was ich nicht nachvollziehen kann und ich weiß da auch ehrlich nicht, was ich da wie machen soll.

    Vielleicht schreiben hier noch andere, die ebenfalls große Probleme hatten, ihren Hund sauber zu bekommen und die es dann doch geschafft haben.

    Das würde mir sehr helfen, nicht selbst so frustriert zu sein, dass ich bei dem Thema so versage. Dem Hund geb ich die Schuld nicht, ich mach was falsch, das weiß ich, nur ich weiß nicht, was :verzweifelt:

    LG Grit

    Hallo,

    vor vier Wochen kam Pöppi zu uns. Sie ist eine kleine fast 6 Monate alte Havaneser-Malteser-Mix-Hündin.

    Die Vorbesitzerin meinte damals, sie wäre stubenrein.

    Bei uns zu Hause konnte ich das aber nicht bestätigen, denn die Kleine machte ins Haus und meldete sich gar nicht.

    Okay, sie war neu bei uns und musste sich erst mal einleben, so war mein Gedankengang, und dachte, es sei halt nur das Ungewohnte hier, dass sie ins Haus macht.

    Bin also im Zweistundenrhytmus mit ihr raus, hab sie draußen gelobt und Leckerli verabreicht und drinnen jedes Geschäft, es sei denn, ich erwischte sie auf frischer Tat - dann kam ein energisches "Pfui" und ich nahm sie hoch und ging nach draußen - ihr gegenüber ignoriert, als wäre nix gewesen und natürlich gründlich gesäubert.

    Das sie sich draußen löst, war für sie noch nie ein Problem.

    Trotzdem kam es immer wieder vor, dass sie bereits eine halbe Stunde nach dem Gassi-Gehen und draußen lösen wieder ins Haus pieselte.

    Das große Geschäft hat sie nur am ersten Tag mal ins Haus gesetzt, sonst nie wieder, das macht sie zuverlässig draußen.

    Bin dann mit ihr zum Tierarzt und hab checken lassen, ob sie vielleicht was mit der Blase hat oder eine Schwäche oder so, aber nichts, völlig gesund.

    Nun, nach vier Wochen ist es so, dass sie sich noch immer nicht meldet, wenn sie mal muß und auch keinerlei Anzeichen zeigt (weder sucht sie intensiv, noch dreht sie sich, noch wirkt sie aufgeregt). Sie hockt sich dann einfach hin und pieselt, egal, ob sie Teppich, Laminat, Linoleum oder Fliesen unter sich hat.

    Wenn ich sie erwische, kommt das "Pfui" und ich nehm sie hoch, sie hört dann sofort auf mit pieseln, wir gehen runter und sie macht, meistens, dann unten den Rest zu Ende, wenn sie nicht irgendwas anderes ihre Aufmerksamkeit beansprucht.

    Ich lobe sie unten nach wie vor wie einen Welpen, aber irgendwie checkt sie es nicht :verzweifelt:

    Wir hatten schon Tage dabei, da ging gar nichts ins Haus, aber dann, wiederum, z.B. gestern nach der Abendrunde (die beträgt so im Schnitt um die 25 Minuten), macht sie mir gleich drei kleine Pfützen hin. Zwei in das eine Kinderzimmer an unterschiedlichen Stellen und eine ins Schlafzimmer.

    Nachts hält sie prima aus und schläft durch. Ich geh mit ihr das letzte Mal gegen 21.30 Uhr raus, nur zum Geschäft machen, und sie hält aus bis morgens um 5.30 Uhr, wenn ich dann aufstehe. Am Wochenende schläft sie sogar problemlos, ohne sich zu rühren oder was reinzumachen, bis 8.30 Uhr, aber da geh ich dann am Vorabend gegen 23.00 Uhr noch mal runter.

    Sie bleibt auch schon zwei Stunden alleine und schläft während dessen. Auch in dieser Zeit macht sie nichts ins Haus.

    Sie säuft auch absolut nicht übermäßig.

    Im Moment geh ich im Drei-Stunden-Rhytmus mit ihr raus, was locker reichen müsste. An manchen Tagen tut es ja das auch, aber dann hab ich wieder das Gefühl, wir stehen wieder ganz am Anfang, weil gar nix klappt.

    Ansonsten ist sie eine sehr liebe und aufgeweckte Hündin, die gern schmust und im Handumdrehen lernt, was man ihr beibringt.

    Warum sie jedoch bei dem Thema Stubensauberkeit so reagiert, ich weiß es beim besten Willen nicht und weiß auch nicht, was ich sonst noch tun soll, damit sie begreift, dass sie NUR draußen ihre Geschäfte zu verrichten hat.

    Möglicherweise hat sie die Stubenreinheit nie wirklich gelernt (was die Vorbesitzerin allerdings bestreitet - da hätte sie ja NIE in die Wohnung gemacht), denn eine andere Erklärung hab ich dafür nicht.

    Ein Hund, der mal stubensauber war, der kann mal kurzfristig durch andere Umstände wieder reinmachen, aber das gibt sich doch in der Regel schnell wieder, wenn er sich eingewöhnt hat.

    Und eingewöhnt hat sie sich zu 100 %. Sie ist eine völlig entspannte und zufriedene Hündin, die gut frisst, herumtobt und uns alle schon von Weitem erkennt (Fremde knurrt sie erst mal kurz an).

    Wer hat noch Tipps?

    LG Grit