Ja, erstaunlich, gell?
Beiträge von Shoppy
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wieso kennst Du das nicht?
Unglaublich!
Guckstuaufkarte!
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Zitat
Hätte man es nicht versuchen können?????????Ich verstehe sowas nicht.
Gerade bei Rüden versuche ich jeden möglichen Kontakt zu bekommen, damit Sammy auch schön so bleibt, wie er ist. Nämlich absolut friedlich mit jedem.Kann dir nur empfehlen, dir freundliche Rüden zu suchen und den Umgang zu pflegen. Ich mache es so. Denn ich möchte keinen Hund, der abgeht, wie eine Rakete, weil es noch andere Rüden auf dieser Welt gibt.
LG Meli
LG Meli
1. Ich auch nicht.
2. Lass uns treffen - Wernigerode ist doch irgendwo am Harz, oder?
3. Volle Zustimmung -
Zitat
Hey - und nach der Reaktion des Themenstarters noch eine ergänzende Antwort: Nicht nur, daß ich so einen Service wohl generell nicht nutzen würde - aber bei SO EINER (ich kann auch in fett*g*) Person, die dermaßen aufbrausend ist bereits in einem einfachen Forum - dann erst Recht nicht
Eben!
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Das ist so noch nicht passiert. Hier "trifft" man nunmal keinen unangeleinten Rueden mal eben so. Hab jetzt aber schon ein Arragement mit nem DSH-Rueden zum ueben.
Ich dachte ich krieg ein paar hilfreiche Tips hier, aber jetzt artet das schon wieder in so eine "ich geb Dir mal das Gefuehl alles falsch gemacht zu haben"-Geschichte aus.
Finnrotti, die jetzt ins WE startet.
Ich findes, zunächst, Super, dass Du da was dran machen willst, vielen Rüdenhaltern ist das nämlich egal, weil - Rüden sind eben so!!!
Zum Üben:
Ich hätte jedem Menge "Suchtleckerchen" (das beste was hund aich überhausbt nur vorstellen kann) dabei. Idealerweise hätte ich ein oder besser noch zwei extra paar kompetente Augen dabei - die von Aussen besser überblicken können, wann wie wo was gemacht werden sollte.
Das ist aber Wunschdenken, wahrscheinlich. Weiterhin hätte ich unbedingt meinen Clicker dabei. Ich habe bei Crispel von Anfang an "gute" Begrüßungen von anderen Hunden, gutes Spielen etc. geclickert...Wie anfangen:
Ich würde mit "im Bogen aufeinander Zugehen" anfangen. An einem Gewissen Punkt (wo der genau ist, könnt Ihr erst während des Aufeinaderzugehen sehen z.B. wenn einer anfängt zu fixieren, oder wenn einer anfängt in die Leine zu gehen) eine Kehrtwende machen und einen neuen Anlauf starten.
Man kann auch erst mal an einander vorbeigehen. Der Abstand hängt vom benötigten "Sicherheitsabstand" des "empfindlicheren" Hundes ab.
Auch nebeneinander oder hintereinander Hergehen ohne direkten Kontakt ist eine gute Sache. Dabei kann man sich schon mal kennen und riechen lernen, ohne dass man sich anstarren kann.
Bei diesen Übungen würde ich jede "richtige" Entscheidung" Deines Hundes anclickern (z.B. auf Deine Signale reagieren, Blick vom anderen Hund abwenden, Deeskalierende Körpersprache etc.)
Wenn Du das einige Male in gestellten Situationen geübt hast, kannst Du das auch gut in der "realen" Welt gut anweden.
In den von Dir beschriebenen Situationen hatte ich z.B. jegliches ruhiges Verhalten geclickert --> selbst wenn er dann noch angezickt wird und sich dann evtl. wehrt hat er bis dahin einige Bestätigungen dafür erhalten sich nicht provozieren zu lassen. Wenn das beide Seiten machen - um so besser.Wichtig ist, diese Situationen lesen können zu lernen. Denn dann kannst Du, bevor es eskaliert eingreifen und Deinen Hund aus der Situation rausholen, ohne dass Wehren nötig wird. So lernt er nicht nur selber ruhig zu bleiben, sondern auch, dass Du gewillt und in der Lage bist, ihm solche :zensur: vom Hals zu halten!
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Würde ich so einen Service nutzen? Nein! Die aussagen sind mir viel zu unpräziese, als dass ich da überhaupt drüber nachdenke...
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Sofern mir nicht kurzfristig wieder ein Termin dazwischen kommt, bin ich gerne mit dabei...
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Hallo Janine,
ic h finde es so toll, das Du so viel Zeit und Mühe in einen Hund steckst, der nicht mal Dein eigener ist.
Jeder macht Fehler und darf das auch. Schlimm finde ich, wenn Leute das nicht einsehen wollen und weiter Ihren Stiefel machen und sich Scheuklappen aufsetzten, um nicht zu sehen, dass es immer schlimmer und schlimmer wird. Daher
mit drei Ausrufezeichen - dass Du jetzt versuchsteinige von den Tips umzusetzen.
Und Du zäumst ja auch nicht von Hinten auf - Du fängst da an, wo Du eingreifen kannst und "holst den Hund ab, wo er steht".
Natürlich wäre es für das GEgenkonditionieren Ideal mit Leckerchen arbeiten zu können - frisst sie wirklich GAR keine Leckerchen? Bekannte arbeiten an ihrem Leinen-Cujo mit einer Futtertube mit Leckerleberwurst oder pürriertem Tunfisch. Das füllt man in eine Futtertube (gibt es z.B. beim Outdoor-Bedarf, Trekking-Ausrüstern, etc) und der Hund darf dann an der Tube lecken.Ich würde bei dem Hund auch mit einem konditionierten Entspannungssignal arbeiten. Das braucht allerdings vieeeeel Zeit um richtig konditioniert zu werden - ich weiß nicht, ob Du sie so lange hast?
Falls Du es trotzdem probieren möchtest schreibe ich gerne noch mal, wie das konditionieren funktioniert. Vielleicht sehen die Besitzer ja auch die Erfolge, die Du erreicht hat und möchtet dann gerne selber so weiterarbeiten? Dann lohnt sich das! Denn wenn sie gar keine Leckerchen druassen frisst, aber das Entspannungssignal richtig gut und super positiv verknüpft hat, kannst Du "Entspannung" als primären Bestärker einsetzen und das Entspannungssignalwort als sekundären Bestärker.
Der Ablauf wäre dann: "Dein" Hund sieht einen anderen Hund ---> Entspannungssignalwort ---> Hund entspannt sich (wenigstens etwas).
Natürlich muß Du, um das erreichen zu können genügend Distanz zu dem anderen Hund haben!
Wenn das ein paar mal geklappt hat, und sie die Erfahrung gemacht hat, dass andere Hunde gar nicht sooo furchtbar sind, wird sie das wahrscheinlich ohne Signal von Dir tun.Was Du auch gut einsetzen kannst, ist ein Signal für "geh langsamer". DAs kannst Du an der Leine einüben, indem Du relativ zügig gehst, "laaangsaaam" sagst und danach laaangsaaam weitergehst. Durch die Leine ist sie "gezwungen", sich deinem Tempo anzupassen.
Wenn das an der normalen Leine klappt, steigst Du auf Schleppe um und übst das ganze auf Distanz von Dir.Und nicht zu vergessen: Blickkontakt und Fingertouches - mit den Fingertouches kannst Du kontrollieren, wo sie Ihre Nase hinhält - und damit hast Du ihre Blickrichtung unter Kontrolle. Es ist nicht schlimm, wenn sie den anderen Hund ansieht - nicht gut ist allerdings, wenn sie ausser dem bööösen anderen Hund nichts anderes mehr sieht. Leite einfach gelegentlich ihren Blick um (z.B. zu Dir) dann steigert sie sich nicht in den Anblick des anderen Hundes hinein und kommt im wahrsten Sinn des Wortes auf andere Gedanken - z.B. dass DU ja auch noch da bist um sie vor dem großen Monster zu retten!!!
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Hallo Goldmaren.
sie bellt immer noch weil Tip 1-3. gar nichts mit dem Problem "bellt alles an" zu tun hat.
Tip eins finde ich okay - unbeaufsichtig kann sie dummes Zeug lernen, von unbefugten geärgert werden oder evtl. abhauen.
Tip zwei wird gerne gegeben, wenn einem auser "Dominanz" nichts einfällt.
und Tip drei ist das was ich mit der falschen Reihenfolge meinte. Hier kann es passieren, dass ganz oft zuerst die "Ablenkung" kommt, und dann der Hund "DAS GRAUEN" entdeckt - einige Wiederholungen später kündigt die Ablenkung "DAS GRAUEN" an. Uups, Eigentor!Was bei der Gegenkonditionierung gemacht wird, ist im Prinzip nichts anderes als beim Clickertraining den "Click" aufladen. Nur ist hier der "Click" (also der Reiz, der Deinen Hund bellen läßt) schon negativ besetzt.
Dabei hilft es, sich die Sache wie ein Bankkonto vorzustellen. "DAS GRAUEN" ist in den Roten Zahlen. Es soll jetzt auf eine schöne angenehme "Altersvorsorge" gespart werden. Damit man erst mal aus den Roten Zahlen rauskommt muß man Pfennig für Pfennig die "Schulden" zurückzahlen = den Bösen Reiz mit angenehmsten Sachen verknüpfen.
Irgendwann kommt die Kontoausgleichszahlung (das ist der Punkt, wo der Reiz erscheint und Dein Hund Dich erwartungsvoll ansieht) und ab da wird der "schwarze Zahlen Betrag erhöht".Das ganze klappt aber wirklich nur wenn:
Das Tolle erfolgt nachdem "DAS GRAUEN" gesichtet wurde.
Das Tolle im Vergleich zum GRAUEN extremmegamäßigoberaffentitenobergeil ist!
Das Tolle AUSSCHLIESSLICH dann auftritt, wenn DAS GRAUEN gesichtet wurde (also nicht etwa auch wenn sie fein "Sitz" gemacht hat, zu Hause im Wohnzimmer ohne Ablenkung)Es gibt ein paar tolle Bücher zum Thema, die sind leider alle nur auf Englisch erhältlich:
Emma Tompson "Click to Calm"
Pamela Dennison "Bringing Light to Shadow" und "How to right a dog gone wrong"
und
Nicole Wilde "Help for your fearful dog"Wenn Dein Englisch gut ist und Du auch schnell sprechende etwas hyperaktive Amerikaner gut verstehen kannst, kann ich Dir auch die DVD
"Cujo meets Pavlov" von Kathy Sdao empfehlen. Der Vorteil dieser DVD ist, dass hier nicht nur ganz gezielt Gegenkonditionierung im Fall von ängstagressiven Hunden erklärt wird - es wird an praktischen Beispielen gezeigt. Also an tatsächlich ängstlichen Hunden, die tatsächlich ängstlich auf andere Hunde (oder Menschen...) reagieren
Gut ist auch die DVD "CAMP R.E.W.A.R.D. for Agressive Dogs" von Pamela Dennison. Beide DVDs sind Aufzeichungen eines Seminares die die Damen gehalten haben. Auch bei der zweiten DVD wird mit tatsächlich aggressiven Hunden gearbeitet - so dass man sehen kann, wie man eine Übungssituation aufbaut, und wie man sie bei Bedarf den Bedürfnissen des Hundes anpassen kann.
Beide DVDs gibts bei http://www.animalantis.ch die Bücher bei amazon oder ebenfalls bei animalantis. -
Ja Super- Gratuliere!