ZitatKann er mit Frust umgehen?
Gegenfrage: Wie sieht ein gefrusteter Hund aus?
So wie ein Hund aussieht, der seinen Willen Nicht bekommt.
Stell Dir ein 3-j. Kind im Supermarkt vor, das unbedingt genau dieses Spielzeugding bracuht und Muttern erlaubt es nicht - wenn Dein Hund in "Nein, jetzt nicht"-Situationen ähnlich reagiert, hat er ein Frustrationsproblem.
Wie Thera schon geschrieben hat, würd eich an der Impulskontrolle arbeiten. Auch scheint mir wichtig, dass sich der Hund entspannen lernt. Auch und gerade in für ihn aufregenden Situationen und am Besten auf Signal! (Suchwort: Entspannungssignal).
Gut wäre in Deinem Fall auch ein "Weitergehen"-Signal. Sprich, er soll nicht beim anderen Hund "anhalten" um diesen dann zu besteigen, sondern dran vorbei weitergehen.
Das kannst du ganz leicht üben (zunächst an der Leine, später an einer Schleppe und dann auch freilkaufend), indem Du immer "weitergehen" sagst, bevor Du losgehst (z.B beim Straße überqueren, oder nach sonstigen stopps). Wenn ihr das eine Weile gemacht habt, kannst Du es an Stellen anwenden, die er z.B. gerne Markieren würde. Du sagst "weitergehen" und marschierst zügig weiter.
Ist er im Freilauf, ist ein funktionierender Rückruf natürlich extrem wichtig und da arbeitest Du ja auch schon dran.
Helfen könnte auch ein "Warte". Manche Hunde können leichter an einer Stelle warten und den anderen Hund dabei im Auge behalten, als sich von diesem abzuwenden und zu seinem Menschen zurückzulaufen.
Ich würde beides üben. Dann kannst Du je nach Situation entscheiden, was für Deinen Hund machbar ist.