Beiträge von Shoppy

    Ja, echt.

    Aber ich sehe Kongs oder Ochsenziehmer oder anderes Kaumaterial nicht als Spielzeug, sondern als Stressabbau- und Beruhigungsmittel.

    Kaukram ja, Spielzeug, nein.
    Er soll doch lernen, dass das Büro sein Schlafzimmer ist, oder?
    Wieso den Umweg um Spielzimmerinstallation gehen?

    Nochmal.

    Wenn ioch gerade eine neue Sache einübe, dann belohne ich dessen Ausführung und sonst nichts anderes, denn sonst hat der Hund keine Chance herauszufinden, um was es gerade geht, und welche Kriterien ich "bewerte".
    Meine Einheiten sind allerdings manchmal nur ein paar Sekunden lang mit eintsprechend wenigen Wiederholungen.
    Wenn der Hund die neue Sache für mich vorhersagbar ausführt, setze ich ein Signal davor.
    Wenn ich also "Sitz" übe und ich das oft genug geclickert habe, dann kann ich sehen, wann der Hund sich das nächst mal hinsetzen wird - es sind immer die Selben Muskeln, die dazu benutzt werden...
    DANN führe ich das Signal ein.
    Wenn der Hund nach entsprechend vielen Wiederholungen das Signal mit seinem Verhalten verknüpft hat und es dann von 10 Versuchen 9 mal richtig ausführt, beginne ich mit Sessions wo ich entweder auf variable Belohnung umsteige oder ein Kriterium (Dauer, Entfernung, Ablenkung) verändere.
    Auch in diesesn Sessions, in denen es um "Sitz" geht, belohne ich nicht die Auflösung des Signals, sondern die AUSFÜHRUNG des Signals.

    Ich finde Bolte ganz gut, besonderst seine Flüsterkomunikation finde ich toll. Aber er belohnt extrem undpräzise - das ginge echt noch besser.
    Das es bei ihm aber offenbar so gut klappt, zeigt, dass alles andere wirklich richtig gut läuft. Da kann man sich noch was abgucken.

    ich fürde das Signal belohnen, dass isch gerade bearbeite.
    Wenn ich also Sitz übe, belohne ich das Hinsetzen.
    WEnn ioch Bleib übe, belohne ich das Bleiben, und wenn ich es benötigen sollte ein Auflösesignal zu belohnen (was selbstbelohnend ist, weil der Hund ab dem Moment tun darf was er möchte) habe ich ein Problem...

    Zitat

    Das mit dem Brustgeschirr mit Ring vorne hört sich prima an. Bisher habe ich allerdings noch keines gefunden, welches so aussieht. Hat jemand einen Link???

    So, ich hoffe, das das mit dem angehängten Bild klappt... und das man es ganz gut erkennen kann.

    Bei dem abgebildeten Geschirr kann man links den Teil sehen, der um den Hals kommt und rechts logischerweise das Teil für um den Bauch.
    Der obenliegende Gurt ist der Rückensteg und unten dann der Bauchsteg.
    Bauchsteg und die beiden Teile des Halsgurtes sind am verbindungspunkt um einen Metallring befestigt - an diesem Ring befestige ich die Leine.
    am "angezogenen" Hund sitzt dieser Ring ziemlich Mittig auf der Brust.

    Mit einer Box (oder eben der Alternative --> anleinen am Platz) schränkt man für den Welpen die Möglichkeiten ein, Fehler zu machen.
    Es ist somit eine prima Erziehungshilfe!
    Auf Verhalten kann man nur einwirken, wenn man "live" dabei ist. Dass kann kein Mensch 24/7 leisten. Irgendwann muß mal Hausarbeit gemacht werden, Mensch muss aufs stille Örtchen, in die Badewanne oder ins Bett.
    In dieser Zeit könnte das unbeaufsichtigte Hundekind seine Welt unbeeinflußt "entdecken" gehen, und Welpen tun das (wie krabbelkinder" mit dem Mund - alles wird in den Mund gesteckt und auf Kau- und Verdaubarkeit getestet. So ist das eben. Kannste nix gegen machen.
    Doch kann man. Man kann den Hund räumlich so begrenzen, dass er gar keine Gelegenheit hat, das falsche (natürlich nur aus Menschensicht) anzuknabbern - und dadurch, dass er hundebekömmliche Knabberartikel bekommt, lernt er auch gleichzeitig noch, welche Dinge zum Kauen erlaubt sind.