Nochmal.
Wenn ioch gerade eine neue Sache einübe, dann belohne ich dessen Ausführung und sonst nichts anderes, denn sonst hat der Hund keine Chance herauszufinden, um was es gerade geht, und welche Kriterien ich "bewerte".
Meine Einheiten sind allerdings manchmal nur ein paar Sekunden lang mit eintsprechend wenigen Wiederholungen.
Wenn der Hund die neue Sache für mich vorhersagbar ausführt, setze ich ein Signal davor.
Wenn ich also "Sitz" übe und ich das oft genug geclickert habe, dann kann ich sehen, wann der Hund sich das nächst mal hinsetzen wird - es sind immer die Selben Muskeln, die dazu benutzt werden...
DANN führe ich das Signal ein.
Wenn der Hund nach entsprechend vielen Wiederholungen das Signal mit seinem Verhalten verknüpft hat und es dann von 10 Versuchen 9 mal richtig ausführt, beginne ich mit Sessions wo ich entweder auf variable Belohnung umsteige oder ein Kriterium (Dauer, Entfernung, Ablenkung) verändere.
Auch in diesesn Sessions, in denen es um "Sitz" geht, belohne ich nicht die Auflösung des Signals, sondern die AUSFÜHRUNG des Signals.
Ich finde Bolte ganz gut, besonderst seine Flüsterkomunikation finde ich toll. Aber er belohnt extrem undpräzise - das ginge echt noch besser.
Das es bei ihm aber offenbar so gut klappt, zeigt, dass alles andere wirklich richtig gut läuft. Da kann man sich noch was abgucken.