Beiträge von Shoppy

    Ich seh das so:

    Du hast Die Verantwortung für Deinen Hund.
    Und Du kannst den verantwortungslosen BEnnyBesitzer nicht erziehen.

    Daher mußt Du eben Emma schützen.
    Ich würde dem BEsitzer ein Ultimatum stellen - entweder sorgt er dafür, dass er Euren Hund nicht mehr belästigen kann, oder Du wirst eben dafür sorgen, das es nicht mehr vorkommen wird.

    Du kannst entweder: Eine Spritzpistole mitnehmen, Benny mit Leckerchen bewerfen, bevor er Emma erreichen kann, oder Dich zwischen ihn und Emma stellen.
    Wenn der Hund eigentlich ganz gut erzogen ist, Herrchen aber einfach nur aus Sturheit oder Faulheit nicht zurückruft, kannst Du versuchen, ob Benny nicht auf einen Befehl von Dir reagiert. Wenn gar nichts hilft könntest Du aus billiger Wäscheleine eine BEnnyfangschlaufe basteln.
    Da hast Du dann immer eine mit - hängst sie BEnny um den Hals und befestigst ihn am nächsten Baum. Dann könnt ihr unbehelligt weiter gehen...

    Wenn das alles nicht geht, würde ich tatsächlich Emma hochnehmen.
    Denn was ist wichtiger, dass Dein Hund lernt, dass Du ihn nicht beschützt (denn darauf läuft es dann hinaus - Deinen guten Willen kann sie in der Situation ja leider nicht wahrnehmen, höchstens Deine schlechte Laune, die sich zwar gegen Benny richtet, aber dennoch auch von ihr wahrgenommen wird), oder dass sie einfach manchmal "schwebt"!
    Ich denke nicht dass sie durch das hochheben in diesem Fall was schlechtes oder unerwünschtes lernt. Sie trifft ja genügend andere Hunde, bei denen Du das nicht machen mußt. Lass sie mit souveränen Hunden lernen, wie man andere Hunde begrüßt - lass sie nicht lernen, dass unterwerfung sinnlos ist, weil ein einzelner Idiot nicht darauf reagiert!

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    Zitat

    Hmm... aber wie übt man das jetzt mit Finn? Wird sowas irgendwann mal in der HS durchgenommen bis jetzt wurde sowas nämlich noch nicht bei uns durchgenommen? Von Menschen läßt er sich es ja problemlos wegnehmen und normalerweise ist er ja der einzige Hund im Haus.

    Ich persönlich fände es aber natürlich auch besser, wenn er es bei Artgenossen unterläßt sein Futter durch Beißen zu verteidigen.

    Martin


    Hallo Martin,

    das blöde am Futterneid ist, dass man ihn erst in solchen Situationen bemerkt. Und es ist für einen Hund logischerweise auch nicht das gleiche, ob es sich bei dem Konkurrenten um einen Menschen handelt, oder einen Hund. Manche reagieren nur auf andere Hunde, manche nur auf Menschen und manche auf beide mit Futterneid - und dann gibt es auch noch einige, die gar nicht mit Futterneid reagieren.

    Ich habe zeitweise einen Gasthund, der meinem Hund schon ein nettes Nasenpiercing verpasst hat, weil er sich uns näherte und sie (Gasthund) quasie auf meinem Futterbeutel saß und ihn daher als ihren betrachtete.
    Seit dem gibts Futter nur noch getrennt.
    Wenn sie da ist, übe ich auch gezielt. Ich "befestige" sie mit einer Leine und lasse beide Hunde sitzen. (Meinen so, dass sie ihn wegen der Leine nicht erreichen kann).
    Dann verteile ich Leckerchen - mit Ankündigung: "eins für Crispel" (mein Hund bekommt ein Leckerchen) - eins für "Emmy" (Gasthund bekommt ein Leckerchen). Ic h mach das durchaus nicht abwechselnd. Mal bekommt Crispel drei bis vier Stück hintereinander, dann Emmy, dann mal jeder nur eins. Aber IMMER kündige ich an, wer jetzt dran sein wird.

    Inzwischen hat sie gelernt, auf "eins für Emmy" zu warten, ohne Theater an der Leine zu machen.
    Nächster Trainingsschritt wir das selbe ohne Leine sein.

    Langwierige Kauartikel bekommt mein Hund nur, wenn sie gesichert ist. Sonst ist es nämlich sofort ihres - da er gar nicht Futterneidisch ist, reicht ein böser Terrierblick!!
    Sie bekommt natürlich ihr eigenes, kann aber Crispels nicht stehlen... Sie schlingt auch beim Fressen wie ein neuer Staubsauger...

    Hallo Biber,

    Findest Du nicht, dass es zwischen schwarz und weiß auch noch verschiedene Grautöne gibt??

    Ich finde es hervorragend, dass er sich Gedanken macht, was das Beste für den Hund ist. Andere binden das Tierchen einfach irgendwo an, oder bringen es ins Tierheim. Hier wird wenigstens der Kontakt zur Züchterin gesucht, die bestimmt daran interessiert ist, ihr "Baby in die besten Hände zu bekommen.

    Lebensumstände ändern sich, nichts ist vorhersehbar. Ich kann mir auch nicht vorstellen, mich jemals von meinem Hund zu trennen. Aber hoffentlich bekäme ich es hin, wenn es wirklich im besten interesse meines Hundes wäre.

    Und anrüffeln hilft sowieso niemandem. Wie wäre es mit konstruktiever Hilfe??

    Ich glaube ich verstehe große Teile des Threads nicht.

    Wenn Regenmäntel und Menschen essen und auf dem Sofa liegen und mit dem Hund reden "vermenschlichungen" sind, was ist dann

    Impfen
    Entwurmen
    Operationen
    Hundezucht
    Tierschutzvereine
    Erziehung?


    Warum ist es verwerflicher einen Hund einen Mantel auzuziehen, damit er sich nicht erkälter, als einen Straßenhund aus Spanien zu imortieren, der mit unserem Grad der "Zivilisation nur durch große Erziehungsanstrengungen gerecht werden kann?

    Ist es verwerflicher, einen Hund vom Tisch zu füttern, als einen Hund nach modischen Vorstellungen zu züchten?

    Warum ist es okay, seinem Hund alle nötigen medizinischen Vorsorgevorteile zukommen zu lassen, aber schlecht, ihn als Partner, Freund, Familienmitglied zu betrachten?

    Warum geben die Leute viel Geld für die medizinische Versorgung aus?

    Ich glaube, die ganze "Vermenschlichung"-Diskussion kreist nur um: Wie sind Menschen und alles andere ist Tier. Und Menschen neigen offenbar dazu sich hier deutlich abgrenzen zu müssen. Vielleicht aus Angst, dann nicht mehr was besonderes, "die Krönung der Schöpfung" zu sein.

    Ist es eigentlich okay, Menschen zu vermenschlichen? Müssen wir eigentlich immer alles schneller, besser, größer, bunter, lauter, schriller, wärmer, automatischer und weiß der Geier was noch alles machen? Ver"Mensch"lichen wir uns nicht selber? Und wie wirken sich diese Entwicklungen auf unsere Mitgeschöpfe aus??

    Da ich glaube, dass die Erde eine Kugel ist, und sich die heute Pflanzen und Tierwelt evolutionär entwickelt hat, sehe ich nicht, wie der Mensch sich exklusiv irgendwelche Gefühle "reservieren" kann, nur für sich, und annehmen, Tiere könnten sie nicht haben. Wir sind doch nicht vom Mars auf die Erde gefallen.
    Alles hat sich kontinuierlich entwickelt. Gefühle sind Biologische Vorgänge, die nicht zuerst beim Menschen aufgetreten sind, sondern sich in Abstufungen bei allen anderen Lebewesen finden lassen.
    Ist nicht "Ressourcen-Verteidigung" nur ein wissenschaftlich-schöner klingendes Wort für Eifersucht oder Neid, oder Geiz?

    Die Beispiele (Kleidung, Futter vom Tisch, Sofa, Bett ect.) haben für mich gar nichts mit Vermenschlichung zu tun. Für mich sind das eben nur Ausdrücke von Vorstellungen die ein Mensch vom Zusammenleben mit seinem Hund hat. Und die sind eben individuell unterschiedlich. Manchmal sind die eben auch schädlich für das betreffende Lebewesen. Das hat für mich was mit Unwissenheit und/oder mangelnder Impulskontrolle zu tun (man weiß, dass übermäßiges Füttern schädlich ist, aber kann sich einfach nicht bremsen und muß es dann schönreden)

    Vermenschlichung ist für mich, wenn Menschen sich als exklusives Lebewesen hinstellen, die exklusive Eigenschaften haben, wie Gefühle z.B.). Solange mir niemand beweist, das Tiere GEfühle NICHT haben, gehe ich davon aus, dass sie sie haben!

    Crispel hat kein Unterfell und auch kein Unterhautfettpolster und ist bei Regen sofort völlig durchnäßt. Bei warmem Regen und wärmender Bewegung ist das kein Problem. Bei kalten Temperaturen und längerem Aufenthalt draussen (besonders, wenn er sich meinem Tempo dabei anpassen muß und so auskühlen würde) kriegt er seinen Regenmantel an. Der ist nicht übermäßig gefüttert, sondern verhindert nur, dass er gleich durchnäßt.
    So ein Mantel kostet 5 Euro beim Freßnapf. Eine Erkältung kostet ca. 80€ beim Tierarzt.
    Und vom Geld mal abgesehen, sehe ich nicht ein, warum ich meinen Hund frieren lassen sollte, nur weil ich keine komischen Blicke ertragen könnte.

    Zitat

    ich habe ne hand voll feste hundekumpels ,die frei für sich leben.
    wenn ich mir anschaue wozu die fähig sind,komme ich mir mit meiner unselbständigen truppe und gemachten aussagen richtig blöde vor.
    allein schon die art und weise des kennenlernens und freundschaft schliessen ist eine andere dimension.

    ich kann mir diese hunde nicht in einer deutschen familie vorstellen.
    nicht als patnerersatz ,barby puppe oder musterschüler in einer artgerechten hundeschule.
    und ich mache mir selbst einen vor,wenn ich bei meinen "eigenen" hunden von artgerechter haltung sprechen würde.

    hunde bewusst als partner oder kindesersatz zu halten ist doch albern und zugleich missbrauch.
    ich finde vermenschlichungen dieser art nicht artgerecht,sondern abartig.

    gruss krusti


    Ein Hund lebt nur mit Mensch artgerecht. Denn er ist domestiziert.
    ist er es nicht, nennt man ihn Wolf...