Beiträge von Shoppy

    Huhu,

    es klingt, als würdest Du sie am Halsband führen - dann würde ich zunächst mal auf Geschirr umstellen. Und zwar am Besten auf eins das so geschnitten ist.
    .
    Angezogen würde links der Hundepopo rausschauen.
    Rechts siehst Du unten am Ende des Bruststeges einen Ring -dort machst Du dann ein Ende der Leine fest und das andere oben am normal dafür vorgesehenen. So hast Du eine sogenannte Zweipunktführung - rein Pysikalisch kann sie Dich damit gar nicht mehr durch die GEgen zerren, weil sie sich so selber "um die Ecke lenkt", weil ein Haltepunkt eben vorne liegt. So kommt sie nicht "vorwärts" , wenn sie zieht, sondern nur noch wenn die Leine Locker ist.

    Da fällt mir noch was ein: auch vom Tellington - bei der Bodenarbeit legt man sich aus Stangen einen Parcours, durch den der Hund langsam durchgeführt wird - soweit ich weiß auch rückwärts und um die Ecke...

    Zitat


    Brauche ich nur mehr Geduld? Eher über rückwärts laufen aufbauen oder über clickern oder über immer enger werdende Bögen?

    Ja! ich wünschte ich wäre so präzise :roll: .

    Die Ansätze schließen sich ja nicht aus.
    Vielleicht könntest Du clickern, dass sie sich rückwärts um einen Eimer bewegt.
    In anderen Sessions könntest Du üben, dass ihr beide parallel in gerader Linie rückwärts geht.
    Und ausserdem übst Du enger werdende Bögen.
    Ich könnte mir vorstellen, dass ihr dann an irgendeiner Stelle ein Licht aufgeht, nach dem Motto "ahhh rückwärts GEHEN - nicht hüpfen.

    Da fällt mir ein: ich habe mit Crispel mal angefannge zu clickern, dass er mit den "Händen" auf einem Stücksken Teppich steht und mit den Hinterbeinen einen kreis geht, also quasie eine "Vorderhandwendung" - das ist doch im Prinzip genau das, was Du brauchst, oder?
    Das ist wirklich nicht so leicht, auch mit dem Clicker, weil sich das "Treten mit den Hinterbeinen" nicht so leicht isolieren läßt: Hund macht irgendwie immer gleichzeitig noch irgendwas anderes (Kopfrunter, Ohrenschlackern, einatmen, schnaufen....) und alles ist für den Hund irgendwie "dominater" - die Bewegungen der Hinterbeine werden oft durch "fixed action Patterns" gesteuert, zur Einsparung von Gehirnleistung ist das ganze ziemlich unterbewußt, das dauert, bis Hundi aufgeht: Oh, dahinten bewege ich auch was!
    Ich weiß, dass man im Pferdetraining zu diesem Zweck (Bewußtwerdung der Hinterhand) gerne mal eine Körperbandage (Tellington-Methode) anlegt, vielleicht würde das hier ja auch helfen?

    ich würd sie dafür jetzt auch nicht tadeln - wie du schon gesagt hat, das Timing würde nicht stimmen!
    Sie ist ja noch so jung, sie lernt das schon!
    Wenn sie sich erst mla sicherer fühlt, wird sie auch nach draussen gehen und dort machen.

    Hallo Martin,

    ich würde nicht unbedingt lehren, dass Deine SchwieMu Herrin über das Futter ist, sondern dass Futter im Überfluß vorhanden ist, sodaß Hund es nicht nötig hat, neidisch auf andere zu sein.
    Das "eins für Emmy" solltet Ihr nicht nur mit den Hunden der Schwester üben (und besonders mit denen nicht anfangen, wenn die dort sowieso probleme haben aber diese Hunde können mit der Methode auch "unfutterneidischer" gemacht werden). Ihr könnt z.B. Menschen fragen, die ihr auf Spatziergängen trefft, ob sie sich und ihre Hunde für ein paar Minutchen zur Verfügung stellen. Da habt ihr dann auch die doppelte Trainingsmöglichkeit: Einmal ist Deine SchwieMu die Futterverteilerin. Ein andermal der andere HuHa. Sprecht vorher gut ab, ob der andere Hund Futterneidisch ist, oder nicht. Und sichert anfangs auf jedenfall erstmal beide mit Leine vor Unfällen.
    Versucht viele verschiedene Trainingspartner dafür zu finden, damit Hundi das auch schön generalisieren kann und nicht nur lernt, mit Tante Trude von Gegenüber mit ihrem Lumpi kann ich das - hat Tante Trude aber Strolch dabei geht es nicht mehr.
    Beobachte bei diesen Aktionen den Hund gut. Wenn er einen leckeren Happen an sich vorbeiwandern und in eine andere Hundenase verschwinden sehen kann und sich selbst "in Schach" halten kann (also nicht nach dem Bissen schnappt, oder hektisch aufspringt) ist das ein Jackpotwürdiges Verhalten!
    Ich würde anfangs Eurem Hund leckerere Stückchen geben und vor allen Dingen mehr als dem anderen Hund (also etwa 20 scheibchen Wiener für
    Euren mit 5 eingesrengselten TroFu-Bröckchen für den anderen). Als superabschlussbelohnung könnt ihr den anderen Hund ein paar Schritte wegführen lasen und Euren mit einer "Alukatze" belohnen (Alukatze = die kleinen Tütchen Katzenfeuchtfutter --> viele Hunde finden die extrem lecker!)

    Dann versuch das mit dem Futterwerfen - dazu solltest Du möglichst was nehmen, was gut streut (damit er länger mit suchen beschäftigt ist) und das er sehr mag (damit er überhaupt Suchen geht). Auch sollte Emma logischerweise noch was viel besseres bekommen. Versuch das Futter zu werfen, BEVOR er Kontakt zu Emma aufgenommen hat, denn möglicherweise lernt er so dann, das ganze zu lassen. So nach dem Motto: wenn ich 2 Meter entfernt bleibe, fliegt lecker Essen, sonst werde ich nur angeranzt.

    Wenn er keine Aggressionen gegenüber Menschen zeigt, kannst Du Dich vor Emma stellen und ihn körpersprachlich androhen (vorbeugen, direkt anstarren, Augenbrauen ärgerlich zusammenziehen, Mund kräuseln, Arme in die Hüfte stemmen...).

    Ich würde Finlay etwas ganz furchtbar leckeres zum Kauen geben. z.B. einen Lecker gefüllten Kong oder einen Markknochen. Wenn er gerade richtig damit beschäftigt ist, diese Köstlichkeiten zu vertilgen, gehst Du gaaaanz kurz raus. Du mußt zurück kommen, bevor der Kong leer ist, denn: sobald Du da bist, kommt der Kong weg: damit Fin lernt, den Kong kann ich nur zuende bearbeiten, wenn mein Mensch NICHT so schnell wieder kommt!" "Mist, wieso ist der schon wieder da, mein Kong ist noch nicht leer!!!"
    Später kannst Du die "Kongzeit" verlängern, in dem Du den Kong einfrierst, damit Finlay den nicht so schnell vertilgen kann. Und dann kannst Du ihn noch zusätzlich in Papier einwickeln und in Pappkartons "sichern" - dann icht er noch länger damit beschäftigt, weil er sein GEschenk erst noch entpacken muß.
    Als weitere Verlängerungsstufe kannst Du das Paket dann noch verstecken...
    Oder Du legst Leckerchenspuren aus. Oder Du gibst ihm sein Futter nur wenn Du weggehst in einem Futterball, den er rollen muß damit er ans Futter kommt, oder du kombinierst das alles miteinander...
    Nach dem Essen und Kauen wird er dann erst mal müde und zufrieden sein, (schließlich mußte er sich ja selber sein Futter aufspühren, erjagen und erlegen) sodaß er dann erst mal schläft...