Ich würde Crispel niemals an Silvester alleine lassen, auch wenn er schon 2 Silvesters völlig problemlos überstanden hat!
Beiträge von Shoppy
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Huhu,
ic h denke, dass "Bindungen eingehen" insbesondere zu Menschen bei Hunden genetisch fixiert ist. Sie "tun" es also, egal ob sie zwei Wochen oder 10 Jahre alt sind. Ist nur die Frage, mit WEM sie sie eingehen - das ist nun wieder individuell unterschiedlich, man könnte also sagen, wenn sie es nicht tun, ist es vielleicht nicht dder richtige Mensch..
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Huhu,
auch von mir einen ein Frohes und einen Guten!!!

Kommt doch am ersten Januar Wochenende nach Forst zum Weser-Winter-Wochenend-Mushing.
Dann lernen wir Fröilein Prinzessin vor dem Trike an - voraussgesetzt sie zerrt es nichts aufs Feld ans nächste Mauseloch
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Zitat
Es fängt damit an, dass er jeden sehr übel anbellt der zu Besucht kommt.
Er bellt und springt. Nach eingier Zeit kann der Besuch den Hund streicheln und der schmeißt sich auch hin (also kein unfreiwilliges streicheln), geht der Besuch dann in ein anderes Zimmer wird er wieder aufs neue angebellt. Geräusche von draußen werden auch angebellt.
Weiter unten hast Du geschrieben, dass die Trainierin gesagt hat, der Hund habe keinen Respekt... wie sie das auf Telefonkonsultation sagen konnte, ohne den Hund in so einer Aktion gesehen zu haben ist mir etwas rätselhaft. Denn Hunde bellen und springen aus verschiedenen Gründen und diese kann man nur unterscheiden, wenn man die Körpersprache dazu sieht. Es könnte z.B. durchaus sein, dass er vor den Menschen, Besuchern, Autos, und all den anderen Sachen, die er anbellt, Angst hat.
Oder er bellt einfach alles an, weil er eben ein Spitzmischling ist...
Ich würde raten einen Trainer nach Hause zu holen und dann vielleicht einen, der nicht alles durch die "er hat keinen Respektbrille" sieht, was bei Rütter leider der Fall zu sein scheint. Schreib mal woh Du wohnst, vielleicht können wir Dir noch andere TRainer empfehlen.Zitat
Er hört nicht so gut, mit Leckerlis aber immer.Das klingt ein weing nach falsch"rummen" Trainingsaufbau "Führ mich zum Schotter!"
Zitat
Wenn er sich erstmal in Rage gebellt hat, nimmt er ncihts mehr an, keinen Befehl, kein Essen.
Wichtig ist, dass Ihr wirklich möglichst genau rausfindet was er warum anbellt, und dann vieeeeel früher eingreift. Wo das nicht geht, könnt Ihr seine REaktionen versuchen zu verhindern, indem ihr ihn erst gar nicht in solche Situationen kommen lasst. DAs solltet Ihr konsequent machen, denn er übt gerade ein Verhalten, und Übung macht bekanntlich den Meister.
Versuch mal "Gegenkonditionierung" und systematische Desensibilisierung" zu googlen.ZitatHeute kam meine Mutter nach hause nach ihrem Einkauf, und unser Hund springt an ihr hoch, zwickt in ihre Hand, zwickt ins Hosenbein und soweiter.
Das ist nicht gut, sagt aber gar nichts darüber aus, warum der Hund das gemacht hat, und das ist wichtig zu wissen, denn nur auf WISSEN kannst Du einen Trainingsplan aufbauen!
Zitat
Sie hat daraufhin bei der Hundetrainerin angerufen (die arbeitet nach Martin Rütter, kennt den einer? Ist der gut?), sie meinte, der Hund hat keinen Respekt und denkt alles gehört ihm.wie gesagt, er könnte es auch aus unsicherheit tun...
Zitat
Wir sollten nicht mehr spazieren gehen, nur noch kleine Runden und ihn nicht beachten, nur Futter nach Leistung.
Ignorieren ist ein Starkes Trainingswerkzeug, setzt den Hund aber stark unter Druck. Vor allen Dingen, wenn man es langfristig (also nicht nur einfach ein paar Sekunden nach einer Fehlhandlung - sondern Tage oder gar Wochenlang) macht. Ich kenne eine Trainierin, die hat das vor einigen Jahren auch empfohlen, wollte aber wissen, ob dieses irgendwelche körperlichen Auswirkungen auf den Hund hat, daher hat sie die Hunde vor dem "Ignorierprogramm" und danach (es hat meines Wissens drei Wochen gedauert) zum Arzt geschickt und hat das Blut untersuchen lassen: Nach den drei Wochen Ignorier-Programm waren bei fast allen Hunden die Leberwerte im Keller.... Es gibt übrigens bei Naturvölkern die Bestrafungsmaßnahme des "Bannens" - da es im Dschungel keine GEfängnisse gibt, werden die "Verbrecher" aus der Gemeinschaft verstoßen - sie werdene einfach komplett ignoriert. Und obwohl ihnen sonst nichts weiter passiert, sie weiterhin in der Gemeinschaft wohnen, können sie vor Streß sterben - einfach dadurch, dass sie für die anderen Luft sind...
Wie gesagt, Ignorieren ist ein gutes Werkzeug, aber man sollte ein Verhalten Ignorieren, nicht den Hund!!Zitat
Dazu kommt, dass er schon 2 mal unangenehm aufgefallen ist, einmal hat er in der alten Hundeschule eine Hündin gemobbt, da war er allerdings auch völlig neben der Spur wegen den ganzen Hunden.
Und einmal hat der bei der Hundetrainerin auf dem Platz einen Hund angeknurrt.
Nein, wie gesagt, ist es sehr sehr schwierig für den Hund zu verstehen, dass die Bestrafungsaktionen sich auf sein Verhalten beziehen. Er verknüpft das viel wahrscheinlicher mit dem was er gerade wahrnimmt, also z.B. dem anderen Hund. Und dann denkt er: "immer wenn ein anderer Hund auftaucht, haut Frauchen mich! Also belle ich lauter und doller, damit der blöde Hund weg bleibt!"... -
Vielleicht Hiddensee? Da darf man meines Wissens auch nicht böllern (gut für Hunde, di den Kram Sch***e finden), weil da ja alles unter Schutz steht...
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Vielleicht noch zwei weitere anregungen:
Du könntest versuchen, ob es möglich ist, die Kur nicht in der Klinik zu "wohnen" sondern z.B. in einer Pension in der Nähe, wo Du Paula mitnehmen darfst.
Oder Du suchst Dir vor Ort einen kompetenten Sitter, bei dem dann Paula wohnt, und Du kannst sie häufig besuchen, mit Ihr spatzierengehen und weitertrainieren.
Wie alt wird sie denn sein, wenn Du die Kur antrittst?
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Ich habe Ronjas Leine, Halsband und Decken behalten und benutz(t)e alles für den Crispel weiter - aus dem Halsband ist er rausgewachsen - leider, ist ein schönes aus Leder.
Jetzt hängt es neben Crispels anderen Sachen (Leinen, Geschirre...) an der Gaderobe und wenn ich Crispel "anziehe" fällt es mir ins Auge und ich denke an Ronja. -
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Ich weiss nach welchem Prinzip Wale lernen.....operant conditioning & shaping...Verhalten wird systematisch veraendert durch die Konsequenz die darauf folgt. Allerdings wird von Walen etwas weniger abverlangt als von Hunden und Walen wird erlaubt in ihrem natuerlichen Habitat, Wasser, zu leben.
Du weißt aber schon, das die US Navy unter anderem Delphine dazu ausgebildet hat, um Unterwasserminen zu entschärfen? Dazu mußten die durch Shaping lernen, in einer Art Rastersuche die Minen zu finden, die Minen anzuzeigen, zum Boot zurückzuschwimmen, einen Sprengsatz zu holen, mit diesem zur Mine zurückzuschwimmen, den Sprengsatz an der richtigen Stelle an der Mine anzubringen und dann zum Boot zurück zu kehren. Das ganze nicht in irgend einem Zoo-Becken sondern im Pazifischen Ozean. Mit gefangenen Wilden Dephinen. Ich kann nicht erkennen, wo das "weniger anspruchsvoll" ist als Hundeerziehung ob für Sport oder "Heimeinsatz".Ganz offenbar ist es so, dass der Mensch, wenn er GEZWUNGEN ist, seinen Kopf anzustrengen und einen Weg ohne Zwang zu finden, diesen tatsächlich findet und ihn gehen kann. Ich finde es traurig, dass, wenn es Möglich ist, Zwang anzuwenden, dieser benutzt wird, obwohl es ganz offenbar ohne geht.
ZitatAber ich weiss auch das es in der Praxis manchmal nicht ohne bestimmte Starkzwangmittel geht als letzte Alternative um einen Hund davor zu bewahren konfisziert und eingeschlaefert zu werden.
Also ich halte ein Geschirr (und/oder Kopfhalfter) und einen Maulkorb nicht als Starkzwangmittel - und mehr "Ausrüstung" wird auch für Problemhunde nicht benötigt.
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Ich teile zwar deine Philosophy......aber der Vergleich zum Wal hinkt ja doch schon recht schwer :cookie:
Stimmt, der Wal ist viel schwerer, hat ein Größeres Maul und lernt dennoch auf die gleiche Art wie alle anderen Lebewesen auch, nämlich nach den Lerngesetzen.
Leute, die große potentiell gefährlich und/oder sich frei in der Natur bewegende Tiere (z.B. Vögel) trainieren arbeiten beihnahe ausschließlich mit positiver Bestärkung und Löschung. Weil alles andere nämlich nicht funktionierte. Delfine schwämmen weg, Tauben kämen nicht wieder, Killerwale machten einmal, "HAps, der doofe Trainer ist weg...Starkzwang können Menschen nur bei Tieren anwenden, die sie Körperlich (evtl. mit Hilfsmitteln) eben das können, Zwingen. Das setzt kenntnisse der Physik voraus, nicht notwendigerweise Kenntnisse der zu trainierenden Tierart und der Lerngesetze... Zwang ist ein extrem unzuverlässiges Trainingswerkzeug.
WErs nicht glaubt, kann ja mal Bob Bailey fragen... -
Mein Hund hat mich noch nie angeknurrt - wenn er das würde - wäre ich wahrscheinlich gerade dabei, einen fundamentalen Fehler zu machen...
Also würde ich mein Verhalten abbrechen, analysieren, was das wohl war, und dann einen Trainingsplan aushecken, sofern es irgend was wichtig ist, was er lernen MUSS, weil es für ihn lebensnotwenig ist.Ich würde NIEMALS einen Hund fürs Knurren bestrafen, denn das einziege, was das bewirkt ist, einen Hund zu haben "der grundlos und ohne Vorwahrung" beißt, wenn er sich nicht mehr anders zu helfen weiß.
Knurren ist für mich das Äquivalent zu:
"Vorsicht, Du wirst mir gleich wehtun!"
"Halte bitte Abstand ich habe Angst vor Dir!"
"Ich finde richtig was ich tue und verstehe nicht, was Du von mir willst!"
"Das ist mein Essen/Bett/Spielzeug/was auch immer!"DEr Hund spricht kein Deutsch, er "spricht" hündisch. Wahrscheinlich hat er vor dem Knurren sowieso schon allerhand andere Sachen zum gleichen Thema "gesagt" und wir haben es nicht gehört, weil wir eben Laute von uns geben um zu kommunizieren, und daher weniger "sehen" was der Hund körperspricht. WENN er dann "Gehör verschafft", hat er sich schon durch einges an Kommunikation hocheskaliert.
Es ist gefährlich und kurzsichtig, diese, meist letzte "Vorwarnstufe" weg zu "hauen"!