Hallo Tina,
in dem Fall würde ich den Wirkungskreis beider Hunde einschränken. Aber auf jeden Fall jedes ruhige Verhalten von Nova belohnen.
Hallo Tina,
in dem Fall würde ich den Wirkungskreis beider Hunde einschränken. Aber auf jeden Fall jedes ruhige Verhalten von Nova belohnen.
ne, kenne ich nicht.
Aber ich gehe das ganze auch ganz anders an.
Wir treffen die Hunde erst mal draussen und machen einen möglichst langen Spaziergang.
Beim zurückkommen geht erst der Gasthund rein, und dann der crispel hinterher.
Crispel wird fürstlich dafür belohnt, dass ein anderer Hund ANWESEND ist, einfach nur das - ein besonders Verhalten erwarte und verlange ich nicht.
Ich würde ihn NIEMALS maßregeln, dass er sich wie ein normaler Hund verhält (Das tut Dein Hund nämlich)!
Schränke die Bewegungsfreiheit des GASTHUNDES ein und lass Deinen sich frei bewegen (wenn er dann nicht die Gelegenheit nutzt und den angebundenen Gast zu mobben). Es ist SEIN Haus, er hat die Hausrechte und er kann zu Recht etwas entrüstet sein, wenn Ihr ihm zumutet einen fremden Hund in seinem Sicherheitsbereich zu dulden!
Ah, und weil man gerade von geregelten Tagesablauf schrieb:
Den habe ich hier nicht. Ich bin selbstständig und arbeite von zu Hause aus und habe noch einen Nebenjob, der es erfordert, dass ich gelegentlich durch die Gegend sausen muß.
Auch haben wir wechselden Gasthunde hier, die den Ablauf durcheinander bringen.
Dadurch dass ich "fragen" kann, ob er muß - und er darauf antwortet, dass er muß und nicht dass er jetzt doch wohl gerne mal spielen würde, ist das aber kein Problem.
Klar, er fragt auch gelegentlich nach einer Spielrunde. Und (die Rangtheoretiker werden an dieser Stelle jetzt einen Herzkasper bekommen... endlich!!!) - manchmal werfe ich dann tatsächlich meine Arbeit indie Ecke und geh den Crispel bekaspern...
[Er hat keinerlei Bestrebungen in den nächsten zwei Wochen (oder 2 Jahrzehnten) die Weltherrschaft an sich zu reißen
]
Man braucht nicht unbedingt einen durchgetimeten Tagesablauf - man braucht nur funktionierende Kommunikation.
Denn was macht man, wenn man sich nicht mehr an die angewöhnten Zeitabläufe halten kann. Ich habe schon Hunde gesehen, die damit komplett nicht klar gekommen sind...
Hallo nochmal,
ich finde es toll, dass Du Dich jetzt entschlossen hast, Dich mit der Dobi-Hilfe in verbindung zu setzen!
Denn, da ich es hier quasie wöchentlich mit Gasthunden zu tun habe, kann ich dem Standpunkt, dass sie sich nicht mehr neu binden könnte, nicht anschließen. Zugegebener maßen sind die Gasthunde hier kaum Problemfelle, sondern "einfache" Familienhunde, die hier ihren "Urlaub" verbringen, während ihre Familien in selbigen fliegen.
Aber alle haben im Höchstfall 5 Stunden gebraucht, um sich in den neuen Haushalt einzugliedern. Natürlich nicht "perfekt" - aber keiner hat "getrauert". Und natürlich haben sich alle gefreut, wieder abgeholt zu werden, aber die, die schon mehrmals hier waren sind auch beim wiederkommen gleich wieder rein gesaust und haben in die jetzt bekannten Näpfe geguckt, haben geschaut, wo die Katzen sind (zum "scheuch die Katze-Spiel"
) und wo der Crispel rumhängt.
Okay, Momo versteht sich nicht mit anderen Hunden - aber was ich damit sagen will ist: Hunde sind deshalb so erfolgreiche Haustiere, weil sie in der Lage sind, sich unglaublich schnell auf neue Situationen einzustellen.
Pepples hat so was glaub ich, weiter oben auch schon mal beschrieben.
Ich würde auch unbedingt mal einen anderen Trainer aufsuchen. Nicht weil ich denke, dass Deiner keine Ahnung hätte - da ich ihn/sie nicht kenne, werde ich mir das nicht anmaßen, aber manchmal wird man ja so etwas betriebsblind. Eine zweite Perspektive auf das ganze "System" kann da enorm hilfreich sein. Und (vielleicht bin ich doch etwas anmaßend
) ich glaube, wenn er/sie schon so lange mit Euch trainiert, es aber immer noch so gravierend "hakt" - dann ist irgendwas in der Trainingsmethode nicht wirklich ideal. Aber, das ist nur mein subjektives Bauchgefühl - bitte nicht übelnehmen.
Hey, das klingt ja schon sehr gut!
Also, fange ich mal mit dem 2. Punkt an. Das mit der Box hast Du genau richtig gemacht! Immer loben, und Aufmerksamkeit schenken, wenn sie sich ruhig verhält.
Wie Du ja schon selber herausgefunden hast, hilft das nicht nur beim "Alleinsein-Üben" sondern auch bei ihrem Aufmerksamkeits-Fordernden Verhalten.
Da sie ja noch recht jung ist, würde ich schon noch oft mit ihr raus gehen. Entscheide Dich für ein Signal von ihr, auf dass Du mit rausgehen reagierst. Du solltest jedoch nur wirklich mit Ihr "aufs Klo gehen". Wenn Du nach so einer Aufforderung draussen mit Ihr spielst oder irgendwas anders spannendes machst, wird sie lernen, auf welches Knöpfchen sie bei Dir drücken muß um "draussen-Spaß" von Dir zu bekommen.
Wenn Du da jetzt aber konsequent bist, kannst Du ihr sozusagen ein "Wort" beibringen, dass Dir sagt, dass "Auf Klo gehen!" jetzt wirklich sein muß! Ich habe meinen Hund immer gefragt: "Crispel, mußt Du mal strullern?", wenn ich ziemlich sicher war, dass er wohl mal muß. Dann ging ich mit ihm raus! Jetzt hat er es gelernt zu "antworten". Wenn ich heute frage "Crispel, mußt du mal strullern?" klappt er die Ohren nach forne und schaut aufmerksam - dann wäre es ganz nett, aber noch nicht über-notwenig. Springt er auf und fängt an seinen Crispel-Tanz zu machen, heißt das "Oh, ja!, Jetzt wo Du es sagst, fällt mir auf, dass das schon ziemlich pressiert! Bitte SCHNELL rausgehen!" Das dauert allerdings etwas bis sich das so hinkonditioniert...
aber es ist süß und erstaunt Besucher!!
Zum 1. Punkt: Wenn Du sehr sicher bist, dass sie nicht aufs Klo muß, sondern nur spielen will, sag ihr "Später". Und schick sie in ihre Box oder auf ihren Platz! SOBALD sie dort angegkommen ist, lobe sie enthusiastisch und geh mit ihr spielen.
Nach und nach dehnst Du den Zeitraum zwischen "am Platz ankommen und Lob Deinerseits" und Deiner Spielaufforderung aus.
Dadurch lernt sie, wie sie an ihr gewünschtes Spiel kommt, nämlich indem sie geduldig auf ihrem Platz darauf wartet.
Huhu Murmelchen,
vielleicht findest Du ja jemanden, der EUCH clickert. Sprich, du händelst den Hund und jemand anderst clickt ihn. Und Du gibst die Leckerchen. Klingt ein wenig abwegig, ich weiß, aber: als HuHa hat man eine eingeschränkte Persektive. Man kann manchmal gar nicht sehen, wann der Hund den anderen entdeckt hat. Der Moment ist aber wichtig, denn genau den sollte man ja clicken. Ein "Fremdclickerer" kann sich aber so positionieren, dass er den Gesichtsausdruck des Hundes gut im Blick hat. Und da man selber eine Aufgabe weniger hat (und ein "Gerät" weniger in der Hand), muß man seine eigene Aufmerksamkeit nicht auf verscheidene Dinge aufteilen. UND man wird gleich mit positiv bestärkt!! Das halte ich für sehr wichtig! Denn oft ist es ja so, dass man durch die "böse" REaktion seines Hundes "bestraft" wird - und wir wissen alle, wie sinnvoll Positive Bestrafung beim Verändern von Problemverhalten ist...
Siehste! Wußte ich doch!
Das ist das Problem mit der Kommunikation, besonderst der schriftlichen.
Man muss ja quasie immer Vorwissen voraussetzen und/oder sich dann anhand der Antworten dahin hangeln, dass die Beteiligten den gleichen, ich nenns jetzt mal, Wissenspool, weil mir nix besseres einfällt, haben.
So was ähnliches hatten wir neulich schon mal in einem Schleppleinenthread. Eigentlich müßte man immer bei Adam und Eva anfangen, aber dazu haben wir ja nicht wirklich die Zeit. Dehalb setzten wir verschiedene Dinge voraus.
Bei Björn setze ich jetzt zum Beispeil auch dreist voraus, dass er schon ordentlich an der Beziehung zu Emma gearbeitet hat. Und das er das einmal eins des Hundetrainings beherscht. Da hole ich dann eben nur kaum aus...
ABER: auch wenn in anderen Situationen die Bindung gut ist - Hunde sind schlechte generalisierer, und daher halte ich es für durchaus denkbar, dass ein Hund trotz ansonsten hervoragender Bindung eben in Situation XY kopflos wird und daher damit auch die Bindung ins Wasser fällt (frei nach dem Motto: Ohne Kopf keine Bindung / jedenfalls wenn das Gehirn voll auf "Angst" geschaltet ist. Dann fährt es nämlich auf "Echsengehirn" mit "vernünftigem" Denken oder gar Handeln ist da dann nämlich nix)
Zitat
Du bist oft bei BB auf Seminaren, oder ?Meine Meinung und Ansatz wären da etwas anders. Nicht, daß ich was gegen Leckerlis in der Hundeerziehung hätte, aber mein Weg wäre, an meiner "Beziehung" zum Hund zu arbeiten und ihm soviel Sicherheit und Vertrauen (und dadurch resultierendem Gehorsam) zu geben, daß er gar keine Angst mehr empfindet.
Mein Hund soll sich an meiner Seite sicher fühlen, auch in ihm unheimlichen Situationen mit einem "Is ok !" ruhig bleiben und auf meine "Führungsqualitäten" vertrauen.Also nicht an dem Moment arbeiten, wo ich den Hund verliere, sondern schon vorher ansetzen, sodaß ich gar nicht mehr in diese Situation komme !
Gruß, staffy
nein, erst auf dreien. Aber ich lese viel
Und in meinen Augen IST das Arbeiten an der Bindung! Und wir machen ja auch fast das selbe, wir beschrieben es wahrscheinlich nur anders.
Ich weiß gar nicht mehr wie oft ich schon geschrieben habe "...dann hast Du viel zu spät reagiert" oder "dann bist Du schon viel zu dicht dran"
oder so was. Das ist doch sehr eindeutig "ansetzen bevor ich den Hund verliere!"
Ich denke jedoch, dass "unheimlich fühlen" eine etwas andere Qualität hat als "ich bin komplett ausgerastet!" Wenn ich bei "etwas unheimlich" angekommen bin, kann man vom Hund schon etwas "operantes " erwarten. Aber da muß man ja oft erstmal irgendwie hinkommen.
Und meist ist es ja einfach, den Hund dahin zubekommen. Nur dem Halter das zu verklickern (
pun intendet
) ist schwierig, weil man ja immer überall liest, dass man Angst bestärken könne...
ZitatEcht? Ich leere immer die Geldbörsen meiner Kunden
Dafür füllst Du aber als Gegenleistung reichlich Wissen in die HuHa-Köpfe...
ich gehe auch nicht in HuSchus die Sachen leeren... ![]()