ZitatMir ist schon klar was du sagen willst, aber ich sehe es halt anders und würde niemals in einer Angstsituation, die so extrem ist wie dargestellt, versuchen wollen, diese schön zu füttern oder schön zu kuscheln oder zu spielen oder was auch immer.
IN einer soclhen Situation kannst du auch gar nichts mehr "Schönfüttern", denn da würde eh kein Futter mehr angenommen werden.
Ein wesentlicher Bestandteil der klassischen Gegenkonditionierung ist, dass man so trainiert, dass die Stärke des Reizes gering genug ist, dass der hund sie warnimmt, aber bewältigen kann.
Das kann man durch verschiedene Maßnahmen erreichen. z.B. durch größeren Abstand, oder dadurch dass man versucht, den GEsamtreiz in verschiedene Bestandteile zu zerlegen (z.B. Hund hat Angst vor großen Männern mit komischer Kleidung kann man zerlegen in kleinere Männer´, abgewand stehend, "normal" angezogen.)
MAnn kann auch einen Sinneseindruck "ausschalten" in dem man z.B. mit einem Calming Cap arbeitet. So kann der Hund den Reiz riechen und hören aber nicht sehen.
Immer hilfreich sind konditionierte Entspannungssignale, die man auch mit besonderen Gerüchen (z.B. DAP oder Lavendelduft) kombinieren kann. Und natürlich Körperbänder oder T-Shirts durch deren Tragen das Hormon Oxitozin ausgeschüttet wird, das eine beruhigende Wirkung hat (das wird übrigens auch bei fester Massage/Streicheln freigesetzt, daher ist Streicheln, wenn man es den leicht und fusselig und nervös zut, sondern mit festen langsamen ruhigen Zügen sehr wohl hilfreich bei Angst.